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SketchUp (Software)

Software zur Erstellung von dreidimensionalen Modellen

SketchUp ist eine Software zur Erstellung von dreidimensionalen Modellen. Der Name spielt wegen der schnellen Arbeitsweise auf die Handskizze an.

SketchUp

Logo
Basisdaten

Entwickler Trimble Inc.
Aktuelle Version 19.3.253 (Win x64) 19.3.252 (macOS)[1]
(Win: 14.10.2019 / macOS: 14.10.2019)
Betriebssystem Windows 7, Windows 8, Windows 10, Mac OS X 10.12-10.15
Kategorie 3D-Grafiksoftware
Lizenz Proprietär
deutschsprachig ja
sketchup.com

GeschichteBearbeiten

Die Software wurde von der Firma „@Last Software“ für den Architekturbereich konzipiert und im August 2000 freigegeben.[2] Am 14. März 2006 wurde „@Last Software“ von Google gekauft.[3]

Google wollte mit SketchUp das effiziente Erstellen von Gebäudemodellen für Google Earth fördern und bot eine funktional reduzierte Version kostenfrei an. Google brachte die Versionsnummern 6 (2007), 7 (2008) und 8 (2010) heraus. Am 26. April 2012 wurde SketchUp von Google an Trimble Navigation verkauft[4], weil Google die 3D-Erstellung auf Photogrammetrie umgestellt hatte.[5] Bis Oktober 2013 konnten die erstellten Modelle noch zu Google Earth hochgeladen werden; sie wurden vor der Freigabe vom Google-Earth-Team gesichtet.[6]

Im Mai 2013 erschien Sketchup 2013, der jährlich Versionen folgten.

EinsatzbereichBearbeiten

 
SketchUp-Modell

Der Einsatzbereich reicht von Gebäudemodellen über erste Entwurfsmodelle von Architekten zur Architekturdarstellung bis hin zur Illustration und Produktdesign.

Die freie SketchUp-Version ist für den nicht-kommerziellen Einsatz für Privatanwender kostenlos verfügbar, die kommerzielle Pro-Version beinhaltet erweiterte Funktionen wie konfigurierbare Linienstile, Terrain-Modellierung, erweiterte Volumen-Werkzeuge, hochauflösende Raster-Schnittstellen und zusätzliche Schnittstellen für einen Datenaustausch mit CAD-Systemen. SketchUp ist auch für Bühnenbild- und Leveldesign (Flugsimulationen bzw. 3D-Spiele) geeignet. Mit entsprechenden Plug-ins können Modelle auch in diverse von Spiel-Engines unterstützte Formate konvertiert werden. Allerdings kann SketchUp als Drahtgittermodellierer keinen vollwertigen 3D-Modellierer ersetzen, da wichtige Funktionen für die Gestaltung komplexer Freiform-Flächen und Volumen-Körpern oder eine Konstruktionshistorie fehlen.

BeschreibungBearbeiten

 
SketchUp-Modell

Besondere Merkmale sind:

  • eine besonders einfache und patentierte Extrusions-Funktion,
  • eine an Bleistiftskizzen orientierte Optik,
  • die Möglichkeit, eigene Bilder in das Programm einzufügen, die zum Beispiel an die Wand eines Gebäudes gepinnt werden können
  • die Skriptfähigkeit mittels Ruby,
  • Schattenstudien,
  • die Import- und Exportfunktionen zu Google Earth (.kmz) und zu Collada (.dae)
  • in der Pro Version weitere Exportformate:

ErweiterungenBearbeiten

SketchUp ProBearbeiten

SketchUp Pro beinhaltet die Programme LayOut und Style Builder und ist für netto 695.- US-Dollar (~620 Euro) inklusive eines Jahres Upgrade-Berechtigung erhältlich.[7] Die Demoversion von SketchUp Pro läuft 30 Tage und erfordert dann für jede weitere Nutzung die Eingabe von Lizenzdaten. Die SketchUp Make-Version (2017 eingestellt) lief 30 Tage mit dem vollen Funktionsumfang der SketchUp Pro-Version und danach mit einem reduzierten Funktionsumfang weiter.

LayoutBearbeiten

Layout ist Bestandteil der kostenpflichtigen SketchUp-Pro-Version. Mit Layout können zum Beispiel Grundrisse für Gebäude auf Karten erstellt und ausgedruckt werden. Die Idee erinnert an Präsentationsprogramme wie z. B. Powerpoint der Firma Microsoft.

Style BuilderBearbeiten

Mit dem Style Builder können benutzerdefinierte Linienstile selbst definiert und dem Modell zugewiesen werden; es stehen diverse vordefinierte Stil-Definitionen zur Verfügung. Dazu gehören auch strichlierte Varianten, bei denen Zeichnungen wie von Hand gezeichnet aussehen.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten