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GeographieBearbeiten

Signes liegt in einer Talsohle im Massif de la Sainte-Baume etwa auf halbem Weg der Verbindungslinie von Saint-Maximin-la-Sainte-Baume nach Toulon, die beide etwa 30 km Luftlinie entfernt liegen. Von den 133 km² des Gemeindegebietes sind 110 km² bewaldet. Damit ist Signes die am stärksten bewaldete Gemeinde des Départements Var.

GeschichteBearbeiten

In schriftlichen Quellen begegnet der Ort erstmals im Jahr 984 als Signa. Später werden im Gebiet des heutigen Signes die Siedlungen Castrum Vetus, Signa Blancqua und Signa de Barrarenquis genannt, aus denen drei eigenständige Dörfer entstanden: Château-Vieux, Signe-la-Blanche et Signes-Barrarenques. Das Gebiet gehörte zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Marseille, der Famille de Signes und später der Bischöfe von Marseille. Wie in vielen mittelalterlichen Schlössern der Provence fanden in Signes Cours d'amour statt.

Im Jahr 1572 wurde Frédéric de Bagueneau, Bischof von Marseille und Herr von Signes in seinem Wohnsitz ermordet. Noch lange nannte man die Bürger von Signes Bischofsmörder. 1590 wurde das Schloss durch Truppen des Duc de Guise besetzt.

Während des Zweiten Weltkriegs war Signes eine Hochburg der Résistance.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • In einem Haus in Signes wurde zu Beginn des Krieges Filmmaterial der Brüder Auguste Marie Louis Nicolas Lumière versteckt.
  • Der Circuit Paul Ricard führt durch Signes; eine Kurve des Kurses ist nach dem Ort benannt.
  • Kirche Saint-Pierre
  • Kapelle Notre-Dame-de-l'Annonciation
  • Kapelle Notre-Dame-de-la-Nativité
  • Kapelle Saint-Clair
  • Kapelle Saint-Jean

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Paul Ricard (1909–1997), Unternehmer, war Bürgermeister von Signes.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Signes (Var) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien