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Stadtgemeinde
Ternitz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Ternitz
Ternitz (Österreich)
Ternitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 65,38 km²
Koordinaten: 47° 42′ N, 16° 1′ OKoordinaten: 47° 42′ 23″ N, 16° 1′ 10″ O
Höhe: 393 m ü. A.
Einwohner: 14.606 (1. Jän. 2019)
Postleitzahlen: 2620, 2630, 2631, 2632, 2732, 2733, 2734
Vorwahl: 02630
Gemeindekennziffer: 3 18 39
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hans-Czettel-Platz 1
2630 Ternitz
Website: www.ternitz.gv.at
Politik
Bürgermeister: Rupert Dworak (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(37 Mitglieder)
26
4
4
2
1
26 
Insgesamt 37 Sitze
Lage von Ternitz im Bezirk Neunkirchen
AltendorfAspang-MarktAspangberg-St. PeterBreitenauBreitensteinBuchbachBürg-VöstenhofEdlitzEnzenreithFeistritz am WechselGloggnitzGrafenbach-St. ValentinGrimmensteinGrünbach am SchneebergHöflein an der Hohen WandKirchberg am WechselMönichkirchenNatschbach-LoipersbachNeunkirchen (Niederösterreich)OtterthalPayerbachPittenPrigglitzPuchberg am SchneebergRaach am HochgebirgeReichenau an der RaxScheiblingkirchen-ThernbergSchottwienSchrattenbachSchwarzau am SteinfeldSchwarzau im GebirgeSeebensteinSemmeringSt. Corona am WechselSt. Egyden am SteinfeldTernitzThomasbergTrattenbachWarthWartmannstettenWillendorfWimpassing im SchwarzataleWürflachZöbernNiederösterreichLage der Gemeinde Ternitz im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ternitz.JPG
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Ternitz (Stadtteil)
Ortschaft (Hauptort der Gemeinde)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Neunkirchen (NK), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neunkirchen
Pol. Gemeinde Ternitz  (KG Dunkelstein, Mahrersdorf, Rohrbach am Steinfelde und St. Johann am Steinfelde)
Koordinaten 47° 42′ 23″ N, 16° 1′ 10″ Of1
Höhe 398 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 7344 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 2349 (2001f1)
Postleitzahlenf0 2620, 2630f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05318
Zählsprengel/ -bezirk Ternitz-Mitte
Ober Ternitz 1
Ober Ternitz 2
Mitter Ternitz
Dunkelstein
Schoeller-Bleckm-Blindend
Urbanhof-Spinnerei
St. Johann
Rohrbach-Mahrersdorf
(31839 000-004/010/011/020/021)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
7344

Die Stadtgemeinde Ternitz ist mit 14.606 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) die bevölkerungsreichste und mit einer Gesamtfläche von 65,38 km² die flächenmäßig fünftgrößte Gemeinde im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Ternitz liegt im unteren Schwarzatal am Beginn des Steinfeldes (Trockene Ebene) im Industrieviertel (auch Viertel unter dem Wienerwald)[1] in Niederösterreich. Mit der Gösing-Hochberg-Gruppe, die zugleich auch mit 898 m der höchste Punkt der Gemeinde ist, bildet das Gemeindegebiet von Ternitz die nördliche Umgrenzung der Buckligen Welt am Alpenostrand. Hauptfluss ist die Schwarza, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchfließt. Im Streckenverlauf des Ortsteiles Pottschach ist der Fluss die Grenze zum Gemeindegebiet von Wimpassing im Schwarzatale.

FlächenbilanzBearbeiten

Das gesamte Ternitzer Stadtgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 65,38 km² (6539 ha). Von dieser Gesamtfläche entfallen 56,6 % (3700 ha) auf Waldgebiete, 29,1 % oder 1902 ha auf landwirtschaftlich genutzte Flächen (Äcker, Wiesen und Hutweiden) und 1,7 % werden als Baufläche ausgewiesen. Der Grünflächenanteil beträgt insgesamt über 91 %.[2]

GemeindegliederungBearbeiten

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Der Name „Ternitz“ wird 1352 das erste Mal als Flurname urkundlich erwähnt (für den Tehannts, Urbar von St. Lorenzen)[3]. Das Zentrum des heutigen Ternitz dürfte schon im Mittelalter dicht besiedelt gewesen sein, auch die Dammreste des Thomb zeugen von dieser Zeit. Es verödete im Laufe der Jahrhunderte, bis es im 19. Jahrhundert Belebung erfuhr durch die Verlängerung der Südbahn 1842 (Bahnhof Ternitz 1847) und durch die Errichtung eines Hammerwerkes 1846 durch Franz Müller. 1862 kaufte Alexander von Schoeller die Fabrik vom damaligen Besitzer Reichenbach und gründete vier Jahre später die Ternitzer Eisen- und Stahlwerke (→ Schoeller-Bleckmann Stahlwerke). Durch die Ansiedelung der Stahlindustrie entstanden Arbeitersiedlungen und die Bevölkerung wuchs stetig, bald arbeiteten über 1000 Menschen im Werk.

Das Ternitzer Siedlungsgebiet lag auf den Gebieten der Gemeinden St. Johann am Steinfeld, Dunkelstein und Rohrbach am Steinfeld. 1923 erfolgte die Zusammenlegung dieser drei Orte zur Gemeinde Ternitz. 1948 wurde Ternitz zur Stadt erhoben. 1969 vereinigten sich die Gemeinden Flatz und Sieding mit Ternitz und 1974 erfolgt die Zusammenlegung der Gemeinden Pottschach und Raglitz mit der Stadtgemeinde Ternitz.

BevölkerungBearbeiten

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


Die Bevölkerung der Stadt verteilt sich nahezu gleichmäßig auf Frauen und Männer. Während bei der Volkszählung im Jahr 2001 7918 weibliche Einwohner (52 %) gezählt wurden, kam der männliche Teil der Bevölkerung auf 7314 (48 %). In derselben Volkszählung wurde erhoben, dass 92,3 % der Einwohner die Österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.

Einwohner nach Ortschaften
Ortschaft Einwohner
Flatz 289
Gadenweith 15
Gutenmann 7
Holzweg 28
Pottschach 4825
Putzmannsdorf 932
Raglitz 595
Reith 40
St. Lorenzen am Steinfelde 65
Sieding 373
Stixenstein 23
Ternitz 7344
Thann 70
Quelle: STATISTIK AUSTRIA,
Wohnbevölkerung nach Ortschaft Stand 1. Jänner 2019[4]

ReligionBearbeiten

Zur römisch-katholischen Kirche bekannten sich 62,6 % der Ternitzer (Niederösterreich 79, 3 %), weitere 4,6 % waren evangelischen Glaubensbekenntnisses (NÖ 3,3 %) und 0,6 % gehörten einer christlich-orthodoxen Kirche an. Die zweitgrößte Glaubensgruppe stellte jene des Islam dar. Im Jahr 2001 waren 9,4 % der Einwohner von Ternitz Muslime (Niederösterreich 3,2 %), nur fünf Bürger waren jüdischen Glaubens. Ohne Bekenntnis waren 20,5 % der Bevölkerung (NÖ 10,8 %).[5]

PolitikBearbeiten

 
Stadtzentrum mit Gemeindeverwaltung
 
Ternitz im Schwarzatal, um 1873 (Aufnahmeblatt der 3. Landesaufnahme)

Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 24 SPÖ, 6 ÖVP, 3 Grüne, 2 KPÖ, und 2 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 24 SPÖ, 5 ÖVP, 5 FPÖ, 2 Grüne, und 1 Unabhängiges Forum Bürger für Bürger.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 27 SPÖ, 5 ÖVP, 3 FPÖ, und 2 Grüne.[7]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 28 SPÖ, 6 ÖVP, 2 Grüne, und 1 FPÖ.[8]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 26 SPÖ, 5 ÖVP, 4 FPÖ, 1 Grüne, und 1 Alternative Liste Ternitz.[9]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 26 SPÖ, 4 ÖVP, 4 FPÖ, 2 Neos, und 1 Grüne.[10]
Bürgermeister
Liste der Bürgermeister von Ternitz
Amtszeit Name
1923–1932 Josef Wochesländer
1932–1934 Johann Wegscheider
1934–1934 Lorenz Reiterer (Gemeindewalter)
1934–1938 Josef Spieß
1938–1938 Josef Scherz (kommissionell)
1938–1944 Anton Raaber
1944–1945 Andreas Schwarzer
1945–1945 Johann Brenner
1945–1945 Franz Paar
1945–1956 Franz Dinhobl
1956–1965 Johann Wegscheider
1965–1973 Karl Holoubek
1973–1974 Robert Binder
1974–1993 Franz Samwald (SPÖ)
1993–2004 Werner Feurer (SPÖ)
seit 2004 Rupert Dworak (SPÖ)
Stadtrat

Der Ternitzer Stadtrat setzt sich aus 10 Stadträten (ohne Bürgermeister und Vizebürgermeister) zusammen. Diese sind, abgesehen vom Bürgermeister, nebenberufliche Politiker. Nach den Gemeinderatswahlen 2010 gewann die FPÖ ihr Anrecht auf einen Vertreter im Stadtrat zurück und die SPÖ verlor einen ihrer Stadtratsposten. Derzeit sind im Stadtrat acht Mitglieder der SPÖ und je ein Mitglied der ÖVP und der FPÖ. Grüne und NEOS sind nicht im Stadtrat vertreten. Die Sozialdemokraten stellen dabei sowohl den Bürgermeister als auch den Vizebürgermeister.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pfarrkirche St. Johann am Steinfelde
  • Burg Stixenstein: Die teilweise öffentlich zugängliche Burg ist im Besitz der Stadt Wien und an den „Verein der Freunde des Schlosses Stixenstein“ verpachtet. Das Gebäude wird für Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt und kann auch für private Feste gemietet werden. Der ehemalige große Speicherbau in der Vorburg wird von der Forstverwaltung der Stadt Wien zu Wirtschaftszwecken genutzt.
  • Ruine Dunkelstein: ist eine Burg des 11. Jahrhunderts auf dem Petersberg die in den 1990er Jahren von Archäologen der Universität Wien ausgegraben und wissenschaftlich untersucht wurde. Das Grabungsgelände wurde nach Abschluss der Untersuchungen in einen archäologischen Park umgestaltet. Infotafeln klären die Besucher umfassend über die Ergebnisse der Ausgrabungen auf.
  • Stadtpfarrkirche Ternitz: Diese denkmalgeschützte Herz-Jesu-Kirche am Theodor-Körner-Platz wurde 1959 nach Plänen des Architekten Josef Vytiska errichtet. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Stadthalle, einer Mehrzweckhalle in Stahlbetonkonstruktion mit Holzbinder und Aluminiumdach (Planung von Roland Rainer).
  • Die Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in St. Johann am Steinfelde befindet sich auf einem Hang am nördlichen Ortsrand und ist von einem Friedhof umgeben. Das spätromanische Langhaus wurde Anfang des 16. Jahrhunderts spätgotisch eingewölbt. Den frühgotischen Rechteckchor aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts baute man im 15. Jahrhundert zu einem Turm aus. Der hölzerne Dachreiter mit Zwiebelhelm stammt aus dem 18. Jahrhundert. An der Südwand des Turmes befindet sich eine monumentale Wandmalerei. Im Inneren sind bemerkenswerte gotische Wandmalereien aus unterschiedlichen Phasen freigelegt. Die Einrichtung ist vorwiegend im barocken Stil.[11]
  • Pfarrkirche hl. Dionysius mit Wehrkirchhof in Pottschach
  • Pfarrkirche St. Lorenzen am Steinfeld
  • Expositurkirche Dunkelstein-Blindendorf
  • Stahlstadtmuseum: Am Standort des ersten Postamtes von Ternitz wurde am 28. September 2001 das Stahlstadtmuseum Ternitz eröffnet. Zum Ziel, Geschichte lebendig zu erhalten, tragen sowohl die ehrenamtlichen Mitglieder des Museums als auch zahlreiche private Sammler bei. Verschiedene Sonderausstellungen zeigen das historische Ternitz und seine Ortsteile.
  • Der Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand liegt mit etwa der Hälfte seiner Fläche in den Europaschutzgebieten Nordöstliche Randalpen. Mit Verordnung der Landesregierung NÖ über die Landschaftsschutzgebiete vom 31. Januar 2006[12] wird der Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand als Schutzzone ausgewiesen.

FilmeBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Mailüfterl-BlasenBearbeiten

In Ternitz wird der Brauch des Maiblasens begangen. In der Nacht auf den 1. Mai wird von einer Bläsergruppe das Lied „Mailüfterl“ dargebracht.[14]

PeterskirtagBearbeiten

Jedes Jahr zu Peter und Paul am 29. Juni und dem darauf folgenden Sonntag wird in Dunkelstein am Petersberg nahe der Peterskirche ein Kirtag abgehalten. Der Peterskirtag hat eine jahrhundertelange Tradition. Bereits 1632 sollen die Dunkelsteiner Kirchweihfeste zu Ehren des Heiligen Peter gegeben haben. Nachweislich wurde 1751 ein Viehmarkt rund um die Peterskirche abgehalten, wobei bereits Standgeld eingehoben wurde. 1854 wurde die Szenerie des Kirtages von einem Schüler des österreichischen Malers Ferdinand Georg Waldmüller in einer Bleistiftskizze festgehalten.

WirtschaftBearbeiten

 
Bahnsteige Bahnhof Ternitz

Im Jahr 2001 gab es 484 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten und 168 land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999. Es gab 6383 Erwerbstätige am Wohnort bei der Volkszählung 2001. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,19 %.

Zu den größten Arbeitgebern in Ternitz zählen die Nachfolgeunternehmen der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke wie die börsennotierte Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) mit 435 Mitarbeiter am Standort Ternitz (Stand: 31. Dezember 2013) sowie die Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr GmbH (SBER) mit 584 Mitarbeitern.[15]

Am 21. April 2006 wurde die Stadtmarketing Ternitz GmbH zur Belebung der Ternitzer Wirtschaft gegründet.[16] Gesellschafter sind die Stadt Ternitz mit 60 Prozent Anteil, sowie die Sparkasse Neunkirchen, Raiffeisenbank Neunkirchen Schwarzatal-Mitte, Schoeller Bleckmann Nitec und Schoeller Bleckmann Edelstahlrohr GmbH mit je zehn Prozent Anteil.[17] Geschäftsführerin war ab 1. April 2014 Irene Reiterer, welche diese Funktion von Marion Handler übernahm.[18] 2018 wurde Gernot Zottl Geschäftsführer.[19]

VerkehrBearbeiten

Ternitz ist gut an wichtige Verkehrsrouten angeschlossen. Ternitz liegt an der Wiener Neustädter Straße B 17. Auch von der Semmering Schnellstraße S 6 Abfahrt Neunkirchen ist die Gemeinde schnell erreichbar.

Ternitz liegt an der Südbahn und ist durch den Bahnhof Ternitz und die Haltestelle Pottschach an den Verkehr von Regionalzügen in Richtung Payerbach-Reichenau bzw. Richtung Wien Floridsdorf, Retz, Znojmo, Bernhardsthal und Břeclav angebunden.

BildungBearbeiten

 
Herrenhaus Bildungszentrum
  • Kindergärten
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Stadtzentrum
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Grundackergasse
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Raglitz
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Dunkelstein
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Pottschach
    • NÖ Landeskindergarten Ternitz-Sonnwendgasse
    • Pfarrkindergarten Pottschach
  • Volksschulen
    • Volksschule Ternitz I (Stapfgasse)
    • Volksschule Ternitz II (Dunkelstein)
    • Volksschule St. Lorenzen
    • Dr. Adolf Schärf Volksschule Pottschach
    • Volksschule Kreuzäckergasse
  • Neue Mittelschulen
    • Neue Mittelschule Ternitz
    • Neue Mittelschule Pottschach
  • Allgemein Bildende Höhere Schulen
  • Sonderschulen
    • Allgemeine Sonderschule / Sonderpädagogisches Zentrum Ternitz
  • Polytechnische Schulen
    • Polytechnische Schule Ternitz
  • Musikschulen
    • Regionalmusikschule Ternitz mit Außenstellen in den Volksschulen Stapfgasse, Pottschach, St. Lorenzen, Grafenbach, im Amtshaus Sieding und in der ehemaligen VS Penk
  • Volkshochschulen
    • Volkshochschule Bildungszentrum Ternitz

PersönlichkeitenBearbeiten

Töchter und SöhneBearbeiten

  • Johann Georg Hauer (1853–1905), Doktor der Philosophie und Mundart-Heimatdichter
  • Karl Vikas (1875–1934), Landschaftsmaler
  • Ernst Winkler (1886–1974), bekannt als Goldfüllfederkönig, Hochstapler
  • Marie Hautmann (1888–1967), österreichische Politikerin (SPÖ)
  • Alois Scheibenreif (1906–1975), österreichischer Politiker (ÖVP)
  • Karl Spiehs (* 1931), österreichischer Filmproduzent (Filmkomödien, Unterhaltungsfilme, Fernsehserien)
  • Ferry Graf (1931–2017), finnischer Sänger und Vertreter Österreichs beim Grand Prix 1959
  • Josef Spiess (1933–2012), österreichischer Politiker (ÖVP)
  • Kurt Ingerl (1935–1999), österreichischer Bildhauer („Die geschnürte Frau“)
  • Rudolf Taschner (* 1953), österreichischer Mathematiker
  • Franz Pinkl (* 1956), österreichischer Bankmanager
  • Robert Nedoma (* 1961), österreichischer skandinavistischer und germanistischer Mediävist
  • Andreas Exner (* 1973), österreichischer Ökologe, Publizist und Gewerkschafter

Personen mit Beziehung zur StadtBearbeiten

  • Wolfgang Schmeltzl (1500/05–1564), Komponist und Dichter, von 1554 bis 1564 Pfarrer im heutigen Stadtteil Sankt Lorenzen am Steinfeld
  • Paul Kupelwieser (1843–1919), Generaldirektor der Eisen- und Stahlwerke
  • Hans Czettel (1923–1980), Abgeordneter zum Nationalrat von 1953 bis 1969, Bundesminister des Innern von 1964 bis 1966 und stellvertretender Landeshauptmann von 1969 bis 1980
  • Karl Waldbrunner (1906–1980), Leitender Ingenieur bei Schoeller-Bleckmann 1938–1945, Bundesminister für Verkehr und verstaatlichte Betriebe 1949 bis 1962
  • Hannelore Reiterer (* 1941), österreichische Politikerin (SPÖ)
  • Helmut A. Gansterer (* 1946), österreichischer Journalist, Herausgeber und Autor
  • Josef Trenk (1946–2016), österreichischer Politiker (FPÖ)
  • Peter Marizzi (* 1947), österreichischer Politiker (SPÖ)
  • Herbert Hirschler (* 1965), Autor von Liedtexten

EhrenbürgerBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ernő Deák: Ternitz. In: Othmar Pickl, Alfred Hoffmann (Hrsg.): Österreichisches Städtebuch. Teil 4: Friederike Goldmann (Red.): Die Städte Niederösterreichs. Band 3: R – Z. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1982, ISBN 3-7001-0459-6, S. 133–145.
  • René Harather: Die Geschichte der Region und Stadt Ternitz von den Anfängen bis zur Gegenwart. Unter besonderer Berücksichtigung sozialgeschichtlicher Aspekte. Stadtgemeinde Ternitz, Ternitz 1998.[21]
  • René Harather: Unser Ternitz. Zum 650. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung. Fotografien von Christian Handl. Heimat-Verlag, Schwarzach u. a. 2002.[22]
  • Elisabeth Schober: Schulen der Stadt Ternitz. Versuch einer narrativen Studie aus dem Bereich der Schulgeschichte. Diplomarbeit. Universität Wien 1991.[23]
  • Dieter Steindl: Regesten der hochmittelalterlichen Nennungen auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Ternitz und ihrer Katastralgemeinden. Diplomarbeit. Universität Wien 1997.[24]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Viertelseinteilung in Niederösterreich nach Georg Mathias Vischer anno 1697; Amt der NÖ LR
  2. Statistik Austria, Österreichs Städte in Zahlen 2010; Nutzungsart auf Grund der Ausweise der Vermessungsämter (Stand: 1. Januar 2009)
  3. Benedikt Kluge, Das Urbar-Buch der Pfarre St. Laurenzen am Steinfeld bei Neunkirchen, in: Blätter des Vereines für Landeskunde von Niederösterreich N.F. 11, 1877, S. 115–119 und 198–205: 201.
  4. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  5. Statistik Austria; Ein Blick auf die Gemeinde
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Ternitz. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 27. September 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Ternitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 27. September 2019.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Ternitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 27. September 2019.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Ternitz. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 27. September 2019.
  10. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Ternitz. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 27. September 2019.
  11. Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Topographisches Denkmälerinventar. Niederösterreich südlich der Donau, Teil 2, M bis Z. Verlag Berger, Horn/Wien 2003. ISBN 3-85028-365-8. Seiten 2317–2319.
  12. § 2 Z 13 Verordnung über die Landschaftsschutzgebiete 5500/35–10 i.d.g.F
  13. Eintrag auf film.at
  14. Gerlinde Haid: Maiblasen. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.
  15. firmenabc.at – Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr GmbH (Memento des Originals vom 8. Juni 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.firmenabc.at. Abgerufen am 20. Juli 2014.
  16. Stadtmarketing Ternitz GmbH. Abgerufen am 20. Juli 2014.
  17. Bürger-Forum der Stadt Ternitz – Braucht Ternitz eine Stadtmarketing GmbH?. Artikel vom 24. Oktober 2013, abgerufen am 20. Juli 2014.
  18. ternitz.gv.at – Neue Geschäftsführerin der Ternitzer Stadtmarketing GmbH. Artikel vom 4. April 2014.
  19. Stadtgemeinde Ternitz: Wechsel der Geschäftsführung im Ternitzer Stadtmarketing. Artikel vom 16. April 2018, abgerufen am 17. Juni 2018.
  20. Prof. Robert Hammerstiel Ehrenbürger von Ternitz. Artikel vom 28. Februar 2013, abgerufen am 15. Juli 2013
  21. René Harather: Die Geschichte der Region und Stadt Ternitz von den Anfängen bis zur Gegenwart.. Abgerufen am 24. Juli 2014.
  22. René Harather: Unser Ternitz : zum 650. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung. Abgerufen am 24. Juli 2014.
  23. Verbundkatalog – Diplomarbeit – Elisabeth Schober: Schulen der Stadt Ternitz. Versuch einer narrativen Studie aus dem Bereich der Schulgeschichte. Abgerufen am 24. Juli 2014.
  24. Verbundkatalog – Diplomarbeit – Dieter Steindl: Regesten der hochmittelalterlichen Nennungen auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Ternitz und ihrer Katastralgemeinden. Abgerufen am 24. Juli 2014.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ternitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien