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Siat
Wappen von Siat
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Surselva
Politische Gemeinde: Ilanz/Glioni2
Postleitzahl: 7157
Koordinaten: 731571 / 183759Koordinaten: 46° 47′ 31″ N, 9° 9′ 43″ O; CH1903: 731571 / 183759
Höhe: 1296 m ü. M.
Fläche: 13,53 km²
Einwohner: 178 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 13 Einw. pro km²
Website: www.ilanz-glion.ch/fraktionen/siat.html
Siat

Siat

Karte
Siat (Schweiz)
Siat
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014

Siat (Audio-Datei / Hörbeispiel [sɪ̯at]?/i, deutsch Seth) war bis am 31. Dezember 2013 eine politische Gemeinde im ehemaligen Kreis Ruis, im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz. Von den 193 Bewohnern Ende 2004 waren 191 Schweizer Staatsangehörige. Am 1. Januar 2014 fusionierte Siat mit den ehemaligen Gemeinden Castrisch, Duvin, Ilanz, Ladir, Luven, Pigniu, Pitasch, Riein, Rueun, Ruschein, Schnaus und Sevgein zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.

Inhaltsverzeichnis

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Blau über goldenem Kelch ein siebenstrahliger goldener Stern

Der Kelch steht für den heiligen Florinus, den örtlichen Kirchenpatron; der siebenstrahlige Stern versinnbildlicht den rätoromanischen Namen der Gemeinde, der Sieben bedeutet.

GeographieBearbeiten

Das Haufendorf liegt auf einer Terrasse hoch über dem linken Ufer des Vorderrheins. Die Gemeinde reicht von 930 m ü. M. nördlich von Rueun und Schnaus bis auf eine Höhe von 2833 m in der Nähe des Vorab an der Grenze zum Kanton Glarus. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1348 ha sind 689 ha landwirtschaftlich nutzbar, darunter sind 565 ha Maiensässen. 453 ha des Gemeindeareals sind von Wald und Gehölz bedeckt und 180 ha unproduktive Fläche (Gebirge). Die restlichen 26 ha sind Siedlungsfläche.

Die Senda Sursilvana, ein Fernwanderweg entlang des jungen Rheins führt vom Oberalppass her durch Siat in Richtung Chur.[1]

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1803 1850 1900 1950 1960 2000 2013
Einwohner 203 239 185 219 241 189 178

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die St. Luziuskirche auf einer Anhöhe im Osten des Dorfes wurde 1656 erbaut. Die Wandmalereien im Chor stammen von Hans Ardüser[2].
  • Oberhalb des Dorfes liegen die Ruinen der Burg Friberg aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts.
  • Im Dezember 2010 wurde mitten im Dorf die Ustria Steila eröffnet, ein Bau des Bünder Architekten Gion A. Caminada.

GalerieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Siat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wandern Schweiz auf der Senda Sursilvana in Graubünden
  2. Kirche St. Luzius auf www.graubuendenkultur.ch.