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Shaker Verlag

Shaker Verlag
Rechtsform GmbH
Gründung 1986
Sitz Herzogenrath bei Aachen, Maastricht
Leitung

Chaled Shaker

Branche Buchverlag
Website www.shaker.de

Der Shaker Verlag mit Sitz in Maastricht und Herzogenrath (Postadresse Aachen) wurde 1986 von Chaled Shaker gegründet und widmet sich wissenschaftlichen Publikationen, vornehmlich Monographien und Dissertationen. Spezialität ist die Herstellung von Büchern mittels Digitaldrucktechnik in Kleinstauflagen für ein Nischenpublikum.[1] 2010 waren über 20.000 Werke[2] lieferbar, und zwar sowohl als Buch als auch als PDF-Datei, die zum sofortigen Download angeboten wird. Anders als bei herkömmlichen Verlagen übernimmt der Autor die Korrektur, das Lektorat und die Gestaltung. Auch Werbung und Marketing sieht der Shaker Verlag als Aufgabe des Autors an.[1]

Außerdem werden mehr als 400 Publikationsreihen[2] (Institutsreihen, Forschungsergebnisse sowie Tagungs- und Konferenzbände europäischer Veranstaltungen und Tagungen) veröffentlicht.

Im Jahre 2007 wurde die Tochtergesellschaft Shaker Media GmbH in Herzogenrath gegründet, die eine Hybridlösung zwischen der eigentlich verlegerischen Tätigkeit und der Book-on-Demand-Technologie darstellt und sich im Gegensatz zum Mutterunternehmen auf den allgemeinen Buchmarkt konzentriert.[1] So kann zwar jeder wie bei anderen Book-On-Demand-Diensten ohne zusätzliche Kosten ein fertiges Buch hochladen, die Entscheidung darüber, ob es publiziert wird, trifft jedoch ein Lektor für den Verlag, der auch die weitere Abwicklung und Betreuung in herkömmlicher Weise übernimmt.

Bekannt wurde Shaker auch durch sein aggressives Marketing wie unaufgefordert zugesandte E-Mails und Briefpost.[3][4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Nachgefragt: Was macht eigentlich Shaker Media?, literaturcafe.de, 16. Juli 2008
  2. a b Shaker Verlag: 25 Jahre wissenschaftliches Publizieren. Abgerufen am 26. August 2010
  3. Shaker Media will offenbar mit Anwälten schäkern, literaturcafe.de, 14. Juni 2008
  4. Shakerspam, Mailing-List Mediaevistik, Universität Bayreuth, 28. Oktober 2003

WeblinksBearbeiten