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Seubersdorf in der Oberpfalz

Gemeinde im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf.
Seubersdorf in der Oberpfalz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. hervorgehoben
Koordinaten: 49° 10′ N, 11° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 68,29 km2
Einwohner: 5157 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92358
Vorwahlen: 09497, 08460Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NM, PAR
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 160
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 4
92358 Seubersdorf i.d.OPf.
Website: seubersdorf.de
Bürgermeister: Eduard Meier (CSU)
Lage der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
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Über dieses Bild

Seubersdorf in der Oberpfalz (amtlich: Seubersdorf i.d.OPf.) ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Die Gemeinde, etwa zehn Kilometer südöstlich von Neumarkt i.d.OPf. gelegen, liegt auf einem zur mittleren Frankenalb gehörenden Höhenrücken zwischen der Schwarzen Laber und der Weißen Laber. Im Ortsteil Wissing entspringt die Wissinger Laber.

GemeindegliederungBearbeiten

Seubersdorf i.d.OPf. hat 19 Ortsteile[2]:

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich genannt wurde Seubersdorf mit der Schreibweise Seyferßdorf im Jahr 1320 als zur Landgerichtsschranne Freyenstat gehörende Galgenstätte.[3]

Seubersdorf war ein Teil der Herrschaft Holnstein, die Franz Ludwig von Holnstein, dem unehelichen Sohn des bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht (Kaiser Karl VII.), 1747 als böhmisches Lehen übertragen worden war. Das Gemeindewappen ist jedoch eine Mischung aus Elementen der Wappen der Adelsfamilien, die für die zum Gemeindegebiet gehörende ehemalige Hofmark Ittelhofen am bedeutsamsten waren. So sollen die sechs goldenen Lindenblätter auf rotem Grund an die Herren von Ittelhofen (Uttelhofen) und der schwarze, von blauen Wolken umkranzte Doppeladler auf goldenem Grund an die Familie Apian erinnern.

Auf einer Bergkuppe bei Seubersdorf befindet sich die Ruine der Burg Adelburg aus dem 12. Jahrhundert.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Eichenhofen mit den Ortsteilen Gastelshof und Haag und Wissing mit dem Ortsteil Wachtlhof eingegliedert.[4] Am 1. Juli 1976 kamen Ittelhofen mit dem Ortsteil Waldkirchen, das noch am 1. Januar 1976 von Hermannsberg nach Ittelhofen umgegliedert worden war, und Schnufenhofen mit dem Ortsteil Krappenhofen hinzu. Am 1. Mai 1978 folgten Batzhausen mit den Ortsteilen Waldhausen, Klingelmühle und Frischgrün sowie Daßwang mit den Ortsteilen Winn und Willmannsdorf.[5]

PolitikBearbeiten

 
Rathaus in Seubersdorf

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat 20 Mitglieder:

  • CSU 7 Sitze
  • SPD 4 Sitze
  • Junge Bürger 3 Sitze
  • Zweckgemeinschaft Eichenhofen 1 Sitz
  • Aktive Bürger Gemeinde Seubersdorf 1 Sitz
  • Parteilose Wählergemeinschaft 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl März 2014)

WappenBearbeiten

Blasonierung: Geteilt von Gold und Rot; oben ein schwarzer Doppeladler in blauem Wolkenkranz, unten sechs kreisförmig angeordnete goldene Lindenblätter.

Das Wappen stammt aus dem Hause der Ittelhofener und der Familie Apian, beide wohnhaft auf dem Hofmarkssitz zu Ittelhofen. Es wird seit 1979 verwendet.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Es besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
St. Peter und Paul in Waldkirchen

SportBearbeiten

  • ASV Batzhausen 1959 e. V.
  • SV Eintracht Seubersdorf e. V.
  • SV Freihausen 1965 e. V.
  • DJK Johannis 1972 Dasswang e. V.
  • Outdoor Batzhausen e. V.

OldtimervereineBearbeiten

  • Oldtimerfreunde Batzhausen

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Faschingssonntag: Faschingszug in Schnufenhofen
  • Mariä Himmelfahrt (15. August): Kirchweih in Batzhausen und Wissing
  • Erstes Septemberwochenende Seubersdorfer Kirchweih im Hoatlstodl
  • Zweiter Freitag im September Batzhauser Weinfest im Gemeindestodl
  • 2. Oktober Rocknacht des Burschenvereins Wissing am Wissinger Sportplatz
  • 31. Dezember Seubersdorfer Silvesterlauf

BildungBearbeiten

 
Grund- und Mittelschule Seubersdorf
  • Grundschule, Mittelschule Seubersdorf

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof Seubersdorf

Der Bahnhof Seubersdorf liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Die Eisenbahnstrecke wurde in den Jahren 1869 bis 1873 erbaut. Eröffnet wurde der Bahnhof Seubersdorf am 15. Mai 1873.[6] Die anfangs eingleisige Trasse wurde zwischen 1894 und 1896 um ein zweites Gleis erweitert und 1950 elektrifiziert.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111104/202656&attr=OBJ&val=962
  3. Konrad Schmid: Chronik Seubersdorf, Heimatgeschichte aller Ortsteile der Gemeinde MZ-Druck, Regensburg 1993, S. 138
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 547.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 649 und 650.
  6. Bahnhof Seubersdorf. In: bahnrelikte.net. 31. Dezember 2014. Abgerufen am 23. April 2017.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Seubersdorf in der Oberpfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien