Semjon Alexandrowitsch Pawlitschenko

russischer Rennrodler
Semjon Pawlitschenko

Semjon Pawlitschenko (2018)

Voller Name Semjon Alexandrowitsch Pawlitschenko
Nation Russland Russland
Geburtstag 11. Mai 1991
Geburtsort BratskSowjetunion Sowjetunion
Karriere
Disziplin Einsitzer
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 4 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Rennrodel-Weltmeisterschaften
Gold 2015 Sigulda Einzel
Silber 2015 Sigulda Team
Bronze 2019 Winterberg Sprint
Gold 2019 Winterberg Team
Silber 2021 Königssee Sprint
 Rennrodel-Europameisterschaften
Gold 2015 Sotschi Einzel
Silber 2015 Sotschi Team
Gold 2017 Königssee Einzel
Gold 2018 Sigulda Einzel
Gold 2019 Oberhof Einzel
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2007
 Weltcupsiege 13 (ohne Staffel)
 Gesamtweltcup ES 1. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einsitzer 9 8 0
 Sprint Einsitzer 4 3 0
 Teamstaffel 8 5 6
letzte Änderung: Saisonende 2021/22

Semjon Alexandrowitsch Pawlitschenko (russisch Семён Александрович Павличенко; englisch Semen Pavlichenko; * 11. Mai 1991 in Bratsk, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Rennrodler.

Leben und KarriereBearbeiten

Pawlitschenko konnte bisher einige vordere Platzierungen bei internationalen Großereignissen erreichen. Bei den Europameisterschaften 2013 in Oberhof belegte er im Einsitzer den vierten Platz. Im Folgewinter erreichte er bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi den fünften Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2015 im lettischen Sigulda gewann Pawlitschenko, der zuvor im Weltcup nur einmal einen Podestplatz im Einsitzer erreicht hatte, knapp vor Felix Loch den Weltmeistertitel im Einsitzer und die Silbermedaille mit der russischen Teamstaffel. Am 1. März 2015 gewann Pawlitschenko in Sotschi im Weltcup-Finale der Saison 2014/15, das zugleich als Europameisterschaft 2015 gewertet wurde, erstmals ein Weltcuprennen. In der Saison 2018/19 gewann er erstmals den Gesamtweltcup.

Im Zuge des Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 profilierte sich Pawlitschenko in sozialen Netzwerken als einer der Unterstützer der offiziellen russischen Propaganda, wenn auch nicht mit der extremen Rhetorik wie andere russische Rodler, etwa Stepan Fjodorow oder Wsewolod Kaschkin.[1]

ErfolgeBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Einzel

Nr. Datum Ort Bahn
1. 1. März 2015 Russland  Sotschi Sliding Center Sanki
2. 6. Jan. 2017 Deutschland  Königssee Kunsteisbahn Königssee
3. 15. Jan. 2017 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
4. 19. Nov. 2017 Osterreich  Innsbruck Olympia Eiskanal Igls
5. 21. Jan. 2018 Norwegen  Lillehammer (Sprint) Bob- und Rennschlittenbahn Hunderfossen
6. 28. Jan. 2018 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
7. 13. Jan. 2019 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
8. 9. Feb. 2019 Deutschland  Oberhof Rennrodelbahn Oberhof
9. 24. Feb. 2019 Russland  Sotschi Sliding Center Sanki
10. 24. Feb. 2019 Russland  Sotschi (Sprint) Sliding Center Sanki
11. 25. Jan. 2020 Lettland  Sigulda (Sprint) Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
12. 29. Feb. 2020 Deutschland  Königssee Kunsteisbahn Königssee
13. 23. Jan. 2021 Osterreich  Innsbruck (Sprint) Olympia Eiskanal Igls

Teamstaffel

Nr. Datum Ort Bahn
1. 7. Feb. 2016 Russland  Sotschi Sliding Center Sanki
2. 15. Jan. 2017 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
3. 28. Jan. 2018 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
4. 24. Feb. 2019 Russland  Sotschi Sliding Center Sanki
5. 12. Jan. 2020 Deutschland  Altenberg Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg
6. 23. Feb. 2020 Deutschland  Winterberg Veltins-Eisarena
7. 10. Jan. 2021 Lettland  Sigulda Rennrodel- und Bobbahn Sigulda
8. 28. Nov. 2021 Russland  Sotschi Sliding Center Sanki

WeblinksBearbeiten

Commons: Semjon Alexandrowitsch Pawlitschenko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Instagram. 3. März 2022, abgerufen am 3. März 2022.