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Marktgemeinde
Seckau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Seckau
Seckau (Österreich)
Seckau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: KF)
Fläche: 46,24 km²
Koordinaten: 47° 17′ N, 14° 47′ OKoordinaten: 47° 16′ 30″ N, 14° 47′ 6″ O
Höhe: 843 m ü. A.
Einwohner: 1.281 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 8732
Vorwahl: 03514
Gemeindekennziffer: 6 20 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Seckau 63
8732 Seckau
Website: www.seckau.at
Politik
Bürgermeister: Martin Rath (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
4
11 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Seckau im Bezirk Murtal
FohnsdorfGaalLobmingtalHohentauernJudenburgKnittelfeldKobenzMaria Buch-FeistritzObdachPöls-OberkurzheimPölstalPusterwaldSankt Georgen ob JudenburgSankt Marein-FeistritzSankt Margarethen bei KnittelfeldSankt Peter ob JudenburgSeckauSpielbergUnzmarkt-FrauenburgWeißkirchen in SteiermarkZeltwegSteiermarkLage der Gemeinde Seckau im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Seckau ist eine Marktgemeinde mit 1281 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Murtal in der Steiermark. Die Gemeinde gilt als Fremdenverkehrsort und ist vor allem durch ihre Benediktinerabtei bekannt. Seckau ist als ehemaliger steirischer Bischofssitz auch einer der beiden Namensgeber der heutigen Diözese Graz-Seckau.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

 
Blick über die Seckauer Tauern vom Seckauer Zinken (links) bis zur Hochalm (Wallfahrtskirche Maria Schnee); rechts unten Seckau

Der Ort liegt am Südfuß der Seckauer Alpen in einem Seitental des Murtals.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Marktgemeinde Seckau besteht aus fünf Ortschaften (Bevölkerung Stand 1. Jänner 2018[1]):

  • Dürnberg (187)
  • Hart (139)
  • Neuhofen (174)
  • Seckau (601)
  • Sonnwenddorf (180)

Die Gemeinde gliedert sich in drei Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2017[2]):

  • Dürnberg (2.108,89 ha)
  • Neuhofen (2.243,48 ha)
  • Seckau (274,13 ha)

NachbargemeindenBearbeiten

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GeschichteBearbeiten

1660 erhielt der Ort Seckau das Marktrecht. Die politische Gemeinde Seckau wurde 1849/50 errichtet.[3]

Bedeutend ist insbesondere die 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Abtei Seckau (mit der Basilika Seckau), die 1883 durch Benediktiner neu besiedelt wurde und 1940–1945 wiederum aufgehoben war. Von 1940 bis 1945 befand sich in der Abtei eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt.

1218 bis 1782 war Seckau Bischofssitz der Diözese Graz-Seckau. 1886 stürzte der Nordturm der Basilika ein, woraufhin beide Türme zwischen 1891 und 1893 unter dem Gründungsabt Ildephons Schober wieder errichtet wurden. Weiters enthält der Gebäudekomplex das Abteigymnasium Seckau, eine katholische Privatschule.

WappenBearbeiten

Das Gemeindewappen der Marktgemeinde Seckau ist geteilt in Hermelin und Rot. Es leitet sich ab vom mittelalterlichen Wappen der Seckauer Dompröpste.

PolitikBearbeiten

BW
Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2006 Johann Höbenreich (ÖVP)
  • 2006–2018 Simon Pletz (ÖVP)
  • seit 2018 Martin Rath (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Seckau mit Benediktinerabtei

WirtschaftBearbeiten

  • Tourismus: Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Lobmingtal, Kobenz, Gaal, Spielberg, St. Marein-Feistritz und Zeltweg den Tourismusverband „Tourismus am Spielberg“. Dessen Sitz ist in Spielberg.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

Ehrenbürger der Gemeinde
Söhne und Töchter von Gemeinde
Personen mit Bezug zur Gemeinde

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  2. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  3. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  4. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 325. ZDB-ID 1291268-2 S. 631.
  5. Murtaler Zeitung (19. 8. 1972), S. 1.
  6. Obersteirische Nachrichten (27. 9. 1974), S. 15.
  7. https://www.meinbezirk.at/epaper/murtaler-zeitung-judenburg-ausgabe-262018-e48977.html#page/12-13; abgerufen am 11. Juli 2018