Hauptmenü öffnen

Der Schweizer Bauer ist eine zweimal wöchentlich erscheinende Fachzeitung für die Schweizer Landwirtschaft. Mit einer WEMF-beglaubigten Auflage 2017 von 30'139 (Vj. 29'789) verkauften bzw. 30'494 (Vj. 29'789) verbreiteten Exemplaren[1] und einer monatlichen Grossauflage von 52'729 (Vj. 53'030) Exemplaren[1] ist sie die auflagenstärkste Agrarzeitung der Schweiz. Geschäftsführender Chefredaktor ist Rudolf Haudenschild.

Schweizer Bauer
Schweizer Bauer Logo.svg
Beschreibung Schweizer Fachzeitung
Erstausgabe 1846
Erscheinungsweise zweimal wöchentlich
Verkaufte Auflage 30'139 (Vj. 29'789) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018[1])
Verbreitete Auflage 30'494 (Vj. 29'811) (Grossauflage 52'729; Vj. 53'030) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018)
Chefredaktor Rudolf Haudenschild
Weblink schweizerbauer.ch

GeschichteBearbeiten

Der Schweizer Bauer wurde 1846 von der Ökonomischen und Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern (OGG) gegründet, mit dem Ziel, die Landwirtschaft in diesen schwierigen Zeiten des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs mit nützlichen Informationen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu unterstützen. Dieses Ziel hat bis heute Gültigkeit. Bis 1991 war der Schweizer Bauer eine 3 Mal wöchentlich erscheinende Tageszeitung mit Schwerpunkt Landwirtschaft und Hauptverbreitungsgebiet Kanton Bern. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Schweizer Bauer eine Auflage von nur noch rund 18'000 Exemplaren – mit sinkender Tendenz.

Mit dem Neukonzept als aktuelle Fachzeitung startete eine bis heute anhaltende Expansion in die ganze Schweiz. 1992 wurde der Schweizer Bauer in die «Schweizer Bauer Verlags AG» eingebracht, an der die OGG 51 % und Büchler Grafino AG 49 % hielt. Die Büchler Grafino AG gehört zur Espace Media Groupe, welche ihrerseits 2007 zur Tamedia-Gruppe kam. Die Tamedia fokussierte ihre Aktivitäten vor allem auf die Tageszeitungen sowie Online-Portale und verkaufte deshalb ihre Beteiligungen an elektronischen Medien und Fachzeitungen. Auch der Schweizer Bauer stand zum Verkauf. Ende 2012 kaufte deshalb die OGG nach 21 Jahren die 49-%-Beteiligung der Tamedia am Schweizer Bauern zurück und führt ihn nun wieder selber.

1996 wurde mit dem Fachportal schweizerbauer.ch das Internet-Zeitalter für die Schweizer Landwirtschaft eingeläutet. Trotz jährlichem Rückgang der Landwirtschaftsbetriebe um 1–3 % konnten Schweizer Bauer und schweizerbauer.ch ihre Beachtung und Verbreitung dank dem hohen Nutzwert laufend ausbauen. Schweizerbauer.ch wies Januar–September 2015 0,046–0,085 Mio. Unique Clients, 0,265–0,324 Mio. Visits und 1,100–2,516 Mio. Page Impressions aus[2] und ist somit das führende Agrarportal der Schweiz.

InhalteBearbeiten

Schweizer Bauer und schweizerbauer.ch berichtet u. a. über die Ressorts Agrarpolitik, Betriebsführung, Viehzucht, Ackerbau, Markt, Landtechnik, Haus und Hof, Land und Leute sowie jede Woche vertieft über ein Spezialthema.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c WEMF-Auflagebulletin 2018, S. 60 (PDF; 796 kB).
  2. NET-Metrix-Audit der NET-Metrix AG (Gemeinschaftsunternehmen von WEMF, Mediapulse und simsa)