Die Schwarze Kolonie ist eine ehemalige Arbeitersiedlung in Friedrich-Wilhelms-Hütte, Troisdorf.[1][2][3] Sie entstand 1912, kurz nachdem der Kölner Unternehmer Louis Mannstaedt sein Walzwerk von Kalk, einem heutige Ortsteil von Köln, in das Eisenwerk der Sieg-Rheinischen-Hütten AG in Troisdorf verlegt hatte. Weitere Siedlungen waren die Rote Kolonie und die Casino-Kolonie.[4][5] Errichtet wurde sie in zwei Bauphasen 1912 bis 1914 und 1920 bis 1922 nach dem Entwurf der Kölner Architekten Eugen Fabricius und A. Hahn.

LiteraturBearbeiten

  • 100 Johr op der Hött – 1912–2012: Von der Schwarzen Kolonie zum Troisdorfer Stadtteil (= Schriftenreihe des Heimat- und Geschichtsvereins Troisdorf. Band 18).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag von Elke Janßen-Schnabel zu Denkmalbereich „Troisdorf – Werkssiedlung Schwarze Kolonie“ in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  2. Arbeiter- und Angestelltenkolonien: Schwarze Kolonie. Stadt Troisdorf, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  3. Thorsten Schulz: Geschichte – Die schwarze Kolonie in Troisdorf: Friedrich-Wilhelms-Hütte. Archiviert vom Original am 7. November 2016; abgerufen am 11. Dezember 2018 (private Website).
  4. Marcel Dörsing: Stein gewordene Utopie – Das steckt hinter der Roten Kolonie in Troisdorf. In: General-Anzeiger (Bonn). 20. Juli 2017, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  5. Klaus Elsen: Friedrich-Wilhelms-Hütte – Schwarze Kolonie feiert 100. Geburtstag. In: General-Anzeiger (Bonn). 15. Oktober 2012, abgerufen am 11. Dezember 2018.

Koordinaten: 50° 47′ 59,3″ N, 7° 9′ 16,9″ O