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Ein Schwarzbuch ist eine Sammlung von Negativbeispielen aus der Sicht des Autors oder Herausgebers, die in Buchform veröffentlicht wird, in jüngerer Zeit auch als Dokument oder Website. Es gehört zur Gattung der Enthüllungsliteratur, die sich die Aufdeckung von – vermeintlichen oder tatsächlichen – unmoralischen, illegalen oder kriminellen Missständen (also entweder der „schwarzen“ [negativen] Seiten von Einzelpersonen beziehungsweise von politischen oder wirtschaftlichen Organisationen oder der „schwarzen Schafe“ innerhalb einer Branche) zur Aufgabe gemacht hat. Diese werden an den öffentlichen Pranger gestellt, beziehungsweise ohne Wertung der Öffentlichkeit kundgetan. So listet etwa in Deutschland der Bund der Steuerzahler in seinem jährlich herausgegebenen Schwarzbuch die seiner Ansicht nach gravierendsten ihm bekannten Beispiele für die Verschwendung öffentlicher Gelder auf.

Inhaltsverzeichnis

SchwarzbücherBearbeiten

Politik und GeschichteBearbeiten

KapitalismusBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

GesellschaftBearbeiten

  • Agenturschluß: Schwarzbuch Hartz IV. Sozialer Angriff und Widerstand - Eine Zwischenbilanz. Assoziation A, Berlin 2006, ISBN 3-935936-51-6
  • Marie Marcks: Prost, die Herren! Schwarzbuch zum Lauf der Welt Antje Kunstmann, München 1992, ISBN 3-88897-067-9.
  • Christine Ockrent, Sandrine Treiner (Hrsg.): Das Schwarzbuch zur Lage der Frauen, eine Bestandsaufnahme (Originaltitel: Le livre noir de la condition des femmes übersetzt von Enrico Heinemann). Pendo, München / Zürich 2007, ISBN 978-3-86612-134-8.
  • Mechthild Seithe: Schwarzbuch soziale Arbeit. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2010, ISBN 978-3-531-15492-3.

ReligionBearbeiten

SonstigeBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Schwarzbuch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

FußnotenBearbeiten

  1. Raya Cohen: Schwarzbuch, in: Dan Diner (Hrsg.): Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK). Band 5, Metzler, Stuttgart/Weimar 2014, S. 400–402.
  2. Leseprobe (pdf) (Memento des Originals vom 23. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/files.hanser.de
  3. 2007 von der „Arbeitsgruppe Scientology“ der Freien und Hansestadt Hamburg herausgegeben. Laut Verfasserin soll es genügend Materialien enthalten um Scientology in Deutschland verbieten zu können.