Schubstrebe ist ein überwiegend stangenförmiges Element, das bei Fahrzeugen die an den beweglichen Teilen des Fahrwerks (Achsen, Teile der Bremsanlage) auftretenden Antriebs- und Bremskräfte auf das Fahrgestell überträgt. Es wird vorwiegend auf Druck beansprucht. Für Lenker, die vorwiegend auf Zug beansprucht werden, ist die Bezeichnung Zugstrebe gebräuchlich.

In der Formel 1 übertragen pushrods die Federbewegung der Räder über Kipphebel auf eine Drehstab- oder Schraubenfeder.[1]

Schubstrebenfall

Im Schubstrebenfall präzisierte der Bundesgerichtshof 1967 die Produzentenhaftung anhand eines Rechtsstreits um eine gebrochene Schubstrebe.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Michael Trzesniowski: Rennwagentechnik: Grundlagen, Konstruktion, Komponenten, Systeme. 1. Auflage. Vieweg+Teubner, 2008, ISBN 978-3-8348-0484-6, S. 293–305 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).