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Die Schlacht von Dathin war eine kleinere Schlacht zwischen dem Islamischen Kalifat und den christlichen Verbündeten des Oströmischen Reichs im Februar 634, die gleichwohl einen großen Widerhall in der zeitgenössischen Literatur fand. Der Schlacht war ein arabischer Überfall auf das Umland von Gaza vorausgegangen. Der oströmische (Dux und Candidatus) Sergius versammelte ein kleines Truppenkontingent (das Ostreich litt zu dieser Zeit unter Truppenmangel), es könnten vielleicht nur 300 Soldaten gewesen sein, während die arabische Expeditionsarmee über eintausend Mann stark war und von Yazid ibn Abi Sufyan geführt wurde. Diese berittene Armee führte er von seinem Sitz in Caesarea Maritima in die Nähe von Gaza (etwa 125 Kilometer). Die Armeen trafen sich am 4. Februar 634 n. Chr. beim Dorf Dathin. Die Oströmer wurden besiegt und der Candidatus Sergius wurde getötet.

Dem beinahe zeitgenössischen Werk Doctrina Jacobi nuper baptizati zufolge feierten die örtlichen Juden den arabischen Sieg, da sie im oströmischen Reich kürzlich Verfolgungen erfahren hatten.