Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Scherstetten
Scherstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Scherstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 11′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Stauden
Höhe: 561 m ü. NHN
Fläche: 15,72 km2
Einwohner: 1043 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86872
Vorwahl: 08262
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 197
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brunnenstr. 8
86872 Scherstetten
Website: www.scherstetten.de
Bürgermeister: Robert Wippel (Gemeinschaft/Freie Bürger)
Lage der Gemeinde Scherstetten im Landkreis Augsburg
AugsburgLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Donau-RiesLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis GünzburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis OstallgäuLandkreis StarnbergLandkreis UnterallgäuLandkreis Neuburg-SchrobenhausenSchmellerforstAdelsriedAllmannshofenAltenmünsterAystettenBiberbach (Schwaben)BobingenBonstetten (Schwaben)DiedorfDinkelscherbenEhingen (Landkreis Augsburg)EllgauEmersackerFischachGablingenGersthofenGessertshausenGraben (Lechfeld)GroßaitingenHeretsriedHiltenfingenHorgauKleinaitingenKlosterlechfeldKönigsbrunnKühlenthalKutzenhausenLangenneufnachLangerringenLangweid am LechMeitingenMickhausenMittelneufnachNeusäßNordendorfOberottmarshausenScherstettenSchwabmünchenStadtbergenThierhauptenUntermeitingenUstersbachWalkertshofenWehringenWeldenWestendorf (Landkreis Augsburg)ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild
Ortsansicht Scherstetten

Scherstetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Stauden mit Sitz in Langenneufnach.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Augsburg inmitten der Stauden. Die Stauden bilden den Hauptteil des Naturparks Augsburg Westliche Wälder. Östlich an Scherstetten fließt die Schmutter vorbei.

OrtsteileBearbeiten

Die Gemeinde hat 7 amtlich benannte Ortsteile:[2]

  • Hauptort und Pfarrdorf Scherstetten
    • Dorf Erkhausen
    • Weiler Berghöfe
    • Weiler Bruderhof
    • Einöde Geiselhof
  • Pfarrdorf Konradshofen
    • Weiler Hilpoldsberg

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die nicht mehr vorhandene Burganlage war im Besitz der Ritter von Scherstetten, Ministerialen des Augsburger Bischofs, die bis 1370 ihren Sitz hier hatten. Dem Heilig-Geist-Spital Augsburg gehörten im Mittelalter zwei Drittel der Fläche des Ortes[3], weitere Teile gehörten dem Reichskloster St. Ulrich und Afra. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Konradshofen eingegliedert.[4]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Scherstetten setzt sich seit 2002 aus zwölf Mitgliedern zusammen. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister. Bei der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 lag die Wahlbeteiligung bei 59 %. Sie brachte folgendes Ergebnis:[5]

  • Freie Bürger Scherstetten: 8 Sitze
  • Gemeinschaft Konradshofen: 4 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Seit Mai 2008 ist Robert Wippel erster Bürgermeister.

BaudenkmälerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Scherstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Scherstetten in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 19. August 2019
  3. Walter Pötzl: Kirchengeschichte und Volksfrömmigkeit in „Der Landkreis Augsburg, Band 5/1994“ , Hrsg.: Walter Pötzl, Augsburg 1994
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.
  5. Ergebnis der Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 – Landkreis Augsburg