Schelmenroman

Pikaresker Roman

Der Schelmenroman oder pikarischer/pikaresker Roman (aus dem Spanischen: pícaro = Schelm), dessen Ursprung im 16. Jahrhundert in Spanien liegt, schildert aus der Perspektive seines Helden, wie sich dieser in einer Reihe von Abenteuern durchs Leben schlägt. Der Schelm stammt aus den unteren gesellschaftlichen Schichten,[1] ist deshalb ungebildet, aber „bauernschlau“. In der Absicht, die soziale Stigmatisierung aufgrund seiner niederen Geburt zu überwinden, ist er ständig auf der Suche nach Aufstiegsmöglichkeiten und greift dabei nicht selten auf kriminelle Mittel zurück.[1] Er durchläuft alle gesellschaftlichen Schichten und wird zu deren Spiegel. Der Held hat keinen Einfluss auf die Geschehnisse um ihn herum, schafft es aber immer wieder, sich aus allen brenzligen Situationen zu retten.

Traditionell ist der Schelmenroman eine (fingierte) Autobiographie mit satirischen Zügen, die bestimmte Missstände in der Gesellschaft thematisiert.[1] Sie beginnt oft mit einer Desillusionierung des Helden, der die Schlechtigkeit der Welt erst hier erkennt. Er begibt sich, sei es freiwillig, sei es unfreiwillig, auf Reisen. Die dabei erlebten Abenteuer sind episodenhaft, d. h., sie hängen nicht voneinander ab und können beliebig erweitert werden, was bei Übersetzungen oft der Fall war. Das Ende ist meist eine „Bekehrung“ des Schelms, nach der er zu einem geregelten Leben findet. Es besteht auch die Möglichkeit einer Flucht aus der Welt, also aus der Realität.

Zum Begriff des PicaroBearbeiten

Das titelgebende Wort bedeutet so viel wie „gemeiner Kerl von üblem Lebenswandel“, kann aber auch für „Küchenjunge“ stehen.[2] Die frühen Übersetzungen unterscheiden sich stark, da pícaro im Englischen mit rogue („Schurke, Schelm“) und im Deutschen mit Landstörtzer („Landstreicher“) wiedergegeben wurde.[2] Erst im 18. Jahrhundert bürgerte sich der Begriff „Schelm“ ein, als er seine ursprünglich negative Konnotation verloren hatte.

Die Helden der Pikaroromane sind jedoch nicht ausschließlich Männer. Bereits im Jahr 1605 schreibt López de Ubeda den Roman La pícara Justina über eine weibliche Hauptfigur. Das Motiv wird von Alonso Jerónimo de Salas Barbadillo in La Patrona de Madrid restituida (1609) und La Hija de Celestina (1612) sowie im Roman La ingeniosa Elena (1612) aufgegriffen. Auch Alonso de Castillo Solórzano schreibt in La niña de los embustes (1632) und La garduña de Sevilla y anzuelo de las bolsas (1629) über weibliche Heldinnen.

VorläuferBearbeiten

Für einige Romane, die entstanden sind, bevor sich der Schelmenroman als Gattung etablierte, hat sich nachträglich die Bezeichnung „Schelmenroman“ durchgesetzt. So gilt etwa Eucolpius, ein fahrender Schüler (scholasticus) und Hauptfigur im Satyricon des Petronius (1. Jh. n. Chr.) als Schelm, obwohl der Erzählstil im Gegensatz zu späteren Schelmenromanen an der Menippeischen Satire orientiert ist.[3]

Von Metamorphosen oder Der goldene Esel (um 170 n. Chr.), einem in elf Büchern erschienenen Roman des Apuleius, sind Einflüsse auf Der abenteuerliche Simplicissimus (1668) und Gil Blas (1715–1735) feststellbar.[4] Auch Don Quijote von Miguel de Cervantes, dessen Einstufung als Schelmenroman umstritten ist, orientiert sich zum Teil am Roman des Apuleius.[4]

Die frühe Verwendung von typischen Elementen des Schelmenromans lässt sich auch im asiatischen Raum beobachten. Beispielsweise neigen die Helden der Makamen von Badi' az-Zaman al-Hamadhani und Al-Hariri (10. Jahrhundert) zu schelmischen Taten, weshalb die kurzen, oft gesellschaftskritischen Erzählungen als pikaresk bezeichnet werden können.[5] Bei dem chinesischen Volksbuch Die Räuber vom Liang-Schan-Moor (13. Jahrhundert) fällt die episodenhafte Struktur auf, die Wilhelm Grube (der den Titel allerdings als Die Geschichte des Flussufers übersetzt) an den deutschen Schelmenroman erinnert.[6]

Das Volksbuch über Till Eulenspiegel, dessen Erstveröffentlichung auf 1510 /1511 geschätzt wird,[7] bildet die Grundlage für spätere literarische Auseinandersetzungen mit der Figur des Eulenspiegel.

Der PikaroromanBearbeiten

Entstehung in SpanienBearbeiten

Der Schelmenroman stammt aus dem Spanien des 16. Jahrhunderts. Rainer Warning betrachtet ihn als ein Phänomen des spanischen Spätbarocks, das als „epochal wie räumlich begrenztes Korpus“ zu verstehen sei.[8]

Américo Castro stellt fest, dass die Verfasser der spanischen Picaroromane häufig conversos, also zum Christentum übergetretene Juden oder Mauren, waren.[9] Da die spanische Gesellschaft solche conversos häufig verdächtigte, nur zum Schein konvertiert zu sein, waren sie meist Außenseiter und nutzten ihr Schreibtalent, um der Gesellschaft einen Spiegel ihrer Schlechtigkeit vorzuhalten.[9] Dem widerspricht Warning, der den Anteil der conversos unter den Autoren des Pikaroromans für weit weniger signifikant hält als Castro.[9]

Der erste frühe Vertreter ist der 1554 anonym erschienene Lazarillo de Tormes, über dessen Autor nahezu nichts bekannt ist.[10] Der Roman, dessen Hauptfigur ist ein pícaro (Schelm)[11] ist, war ein so großer Erfolg, dass innerhalb eines Jahres vier verschiedene Neuauflagen gedruckt wurden.[12] Allerdings kritisierten einige Romanisten, darunter Marcel Bataillon, dass Lazarillo die kriminelle Ader fehle, die einen typischen Schelm ausmacht.[13] Dies veranlasste wiederum Michael Nerlich im Jahr 1968 zu einem Plädoyer für Lázaro, in dessen Untertitel er jedoch den Begriff „Gattung“ in Anführungszeichen setzt.

Mit Mateo Alemán, dem Autor des Guzmán de Alfarache (1599), bedient sich erstmals nachweislich ein converso (wenn auch laut Warning nur über Vorfahren)[10] des Genres. Das Werk macht den Schelmenroman in Spanien populär und findet viele Nachahmer. Miguel de Cervantes verfasst 1613 die Novelle Rinconete y Cortadillo. Don Quijote enthält pikareske Episoden, kann aber nicht genuin als Schelmenroman gesehen werden. Ein weiterer Vertreter des Genres ist die Historia de la vida del Buscón (1626) von Francisco de Quevedo.

Als Sonderfall kann der 1618 erschienene Roman Marcos de Obregón von Vicente Espinel gelten, dessen gleichnamiger Held aus gutem Hause stammt, seine Mitmenschen häufig moralisierend zurechtweist und sich nur in wenigen Szenen wie ein typischer pícaro verhält.[14] Dies ist nach Jürgen Jacobs wohl auch der Grund, warum Ludwig Tieck im Jahr 1827 eine von seiner Tochter Dorothea Tieck angefertigte und von ihm selbst ausführlich kommentierte Übersetzung des Romans publizierte.[15] Durch Tiecks Auswahl einer „harmonisierenden“ Variante des Schelmenromans fand dieses Genre, das mit dem bürgerlichen Geist des frühen 19. Jahrhunderts so gar nicht vereinbar ist, dennoch Eingang in die deutsche Literaturszene der Romantik.[14]

Verbreitung in EuropaBearbeiten

Der spanische Schelmenroman findet bald in ganz Europa Nachahmer. In England z. B. Thomas Nashes The Unfortunate Traveller (1594), in Frankreich z. B. Charles Sorels Francion (1622–1633). In Deutschland erscheinen Übersetzungen, die oft erweitert werden. In der Barockliteratur ist der Schelmenroman neben dem höfisch galanten und dem Schäferroman eine der drei Romanformen.

Prägend für den deutschen Schelmenroman war Aegidii Albertini deutsche Übertragung des Guzmán de Alfarache (Der Landstörtzer Guzman von Alfarache, 1615). Zu den wichtigsten nicht-spanischen Schelmenromanen wird häufig Der abenteuerliche Simplicissimus (1668) von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen gezählt,[16] welcher zugleich als erster deutschsprachiger Abenteuerroman gilt. Da Simplicissimus jedoch nicht die typischen Charakteristika eines pícaro (niedere Geburt, Streben nach sozialem Aufstieg und ans Kriminelle grenzende Streiche) aufweist, ist diese Zuordnung umstritten.[1] Grimmelshausen schrieb noch weitere Romane, die thematisch an den Simplicissimus anknüpfen, man nennt sie die Simplicianischen Schriften. Die Landstörtzerin Courasche (1670) ist hier besonders zu erwähnen. Weitere Vertreter des Genres sind:

NachfolgerBearbeiten

Spätere Romane bedienen sich auch oft schelmischer Protagonisten, werden aber nicht mehr zu den Schelmenromanen im engeren Sinn gerechnet. Ähnlichkeiten bestehen in der Wahl einer Ich-Erzählung, im retrospektiven Erzählen, in der Wahl der Froschperspektive.[17] Pavel Mazura nennt im Zusammenhang mit der Froschperspektive auch den Begriff der Maske: „Im Zusammenhang mit der Froschperspektive, wo die Autoren ein Wirkungsfeld für ihre Helden bestimmen, müssen sie auch erträgliche Bedingungen zum Überleben für sie schaffen, um sie harmlos durch das ganze Werk durchführen zu können. Sie gönnen ihnen eine Narren- oder Zwergmaske. Und die mit den Masken ausgerüsteten Helden demaskieren mit dieser Hilfe die Gesellschaften, in denen sie verweilen.[18]

18. JahrhundertBearbeiten

Im 18. Jahrhundert finden sich pikareske Elemente bei Daniel Defoe (Moll Flanders, 1722) und Tobias Smollett.[1] Auch Gil Blas (1715–1735) von Alain-René Lesage und Werke von Henry Fielding werden häufig zu Nachfolgern des Schelmenromans gezählt,[16] was allerdings umstritten ist.[1] Insbesondere bei Gil Blas ist zwischen dem ersten Teil und den beiden Fortsetzungen des Romans eine Abwendung des Autors vom Pikaresken zu beobachten: Während der erste Teil durch seine „lockere Episodenreihung, die Linearität in der Zeit, die Identität von Abenteuer und Kapitel, autobiographische Ich-Form und Retrospektive“[19] sowie den „satirisch-entlarvende[n] Gang“[19] des Protagonisten durch die Gesellschaft als typisches Beispiel für einen Schelmenroman erscheint, werden laut Winfried Wehle genau diese Charakteristika in den Fortsetzungen vernachlässigt. Bildung wird im zweiten und dritten Teil zum Mittel, mit dem der frühere Schelm seine Ziele (auch diese sind für das Genre untypisch, da er immer höhere Ämter anstrebt) erreicht.[19]

Im deutschen Sprachraum greifen Johann Gottfried Schnabel in seinem vierteiligen Roman Insel Felsenburg und Gottlieb Konrad Pfeffel in der 1794 erschienenen Biographie eines Pudels auf die Tradition des Schelmenromans zurück. Dabei ist allerdings auffällig, dass bei der Insel Felsenburg nur die Geschehnisse in der äußeren Welt, nicht aber jene auf der Insel selbst von pikaresken Elementen gekennzeichnet sind.[20] Auch bei Pfeffel kann nur von einer Annäherung an das „schelmenhafte Erzählparadigma“[21] gesprochen werden, da der Roman dem Genre der Autozoographie zuzuordnen ist.

19. JahrhundertBearbeiten

Wie Jürgen Jacobs feststellt, ging mit der Herausbildung einer bürgerlichen Gesellschaft eine Abkehr vom Schelmenroman zugunsten der „Bildungs- und Entwicklungsgeschichten“ einher, in denen der Protagonist „eine Versöhnung von Ich und Welt“ anstrebt.[22]

Dennoch können an einigen Romanen dieser Zeit pikareske Züge festgestellt werden, darunter: James Justinian Moriers Die Abenteuer des Hadschi Baba aus Isfahan (1824), Heinrich Heines Aus den Memoiren des Herrn v. Schnabelewopski (1834), Nikolai Gogols Die toten Seelen (1842), Gottfried Kellers Kleider machen Leute (1874), Mark Twains Die Abenteuer von Huckleberry Finn (1884), Eça de Queiroz' Die Reliquie (1887) und James Fenimore Cooper.

20. JahrhundertBearbeiten

Im 20. Jahrhundert gewann der Schelmenroman wieder an Beliebtheit, weshalb in zahlreichen Werken pikareske Elemente erkennbar sind.

Jaroslav Hašek greift laut Werner Wintersteiner in seinem Roman Der brave Soldat Schwejk (1920/1923) gezielt auf das „Motiv des Schelmenromans“ zurück, da es ihm die Kritik am Krieg ermöglicht.[23] Somit kann Hašeks Roman auch als Rezeption des Simplicissimus betrachtet werden, in dem ebenfalls der Krieg aus schelmischer Perspektive geschildert wird.[23]

21. JahrhundertBearbeiten

Auch im 21. Jahrhundert lassen sich vereinzelt Anspielungen auf den Schelmenroman feststellen, etwa bei folgenden Texten:

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Schelmenroman – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

FußnotenBearbeiten

  1. a b c d e f J. A. Garrido Ardila: Introduction: Transnational Picaresque. In: Philological Quarterly. Band 89, Nr. 1, 2010.
  2. a b Carolin Struwe: Episteme des Pikaresken. Modellierungen von Wissen im frühen deutschen Pikaroroman. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2016 (google.at).
  3. Richard Mellein: Petronius. In: Thomas Paulsen (Hrsg.): Kindler kompakt. Literatur der Antike (= Kindler kompakt). J.B. Metzler, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-476-04362-7, S. 170.
  4. a b Richard Mellein, Peter Kuhlmann: Lucius Apuleius. In: Thomas Paulsen (Hrsg.): Kindler kompakt. Literatur der Antike (= Kindler kompakt). J.B. Metzler, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-476-04362-7, S. 191.
  5. Johann Christoph Bürgel: Gesellschaftskritik im Schelmengewand. Überlegungen zu den Makamen al Hamadhanis und al-Hairis. Walter Dostal zum 65. Geburtstag. In: Asiatische Studien. Zeitschrift der Schweizerischen Asiengesellschaft. Band 45, Nr. 2. Peter Lang, Bern / Frankfurt am Main / New York / Paris / Wien 1991, S. 228.
  6. Wilhelm Grube: Geschichte der chinesischen Litteratur. C. F. Amelangs Verlag, Leipzig 1902, S. 418 (archive.org).
  7. Bote, Hermann. In: Projekt Gutenberg. Projekt Gutenberg-DE, abgerufen am 16. Juni 2020.
  8. Rainer Warning: Narrative Arbeit am Mythos vom göttlichen Schelm. Quevedos "Buscón". In: Jan Mohr, Carolin Struwe, Michael Waltenberger (Hrsg.): Pikarische Erzählverfahren. Zum Roman des 17. und 18. Jahrhunderts (= Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext. Band 206). Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-051618-0, S. 38.
  9. a b c Rainer Warning: Narrative Arbeit am Mythos vom göttlichen Schelm. Quevedos "Buscón". In: Jan Mohr, Carolin Struwe, Michael Waltenberger (Hrsg.): Pikarische Erzählverfahren. Zum Roman des 17. und 18. Jahrhunderts (= Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext. Band 206). Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-051618-0, S. 39.
  10. a b Rainer Warning: Narrative Arbeit am Mythos vom göttlichen Schelm. Quevedos "Buscón". In: Jan Mohr, Carolin Struwe, Michael Waltenberger (Hrsg.): Pikarische Erzählverfahren. Zum Roman des 17. und 18. Jahrhunderts (= Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext. Band 206). Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-051618-0, S. 40 f.
  11. Pícaro. In: PONS | Spanisch-Deutsch. PONS GmbH, 2020, abgerufen am 21. Juni 2020.
  12. Alexander Samson: Lazarillo de Tormes and the dream of a world without poverty. In: J. A. Garrido Ardila (Hrsg.): The Picaresque Novel in Western Literature. From the Sixteenth Century to the Neopicaresque. Cambridge University Press, Cambridge 2015.
  13. Michael Nerlich: Plädoyer für Lázaro. Bemerkungen zu einer „Gattung“. In: Fritz Schalk (Hrsg.): Romanische Forschungen. Band 80. Klostermann, Frankfurt am Main 1968, S. 355 f.
  14. a b Jürgen Jacobs: Der Pícaro im bürgerlichen Zeitalter. Zu Ludwig Tiecks Übersetzung des Marcos de Obregón und zu seiner Novelle Wunderlichkeiten. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft. Band 24, Nr. 3. Walter de Gruyter, 1989, S. 365.
  15. Jürgen Jacobs: Der Pícaro im bürgerlichen Zeitalter. Zu Ludwig Tiecks Übersetzung des Marcos de Obregón und zu seiner Novelle Wunderlichkeiten. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft. Band 24, Nr. 3. Walter de Gruyter, 1989, S. 364.
  16. a b Ernest Schonfield: Brecht and the Modern Picaresque. In: Godela Weiss-Sussex, Robert Gillett (Hrsg.): „Verwisch Die Spuren!“ Bertolt Brecht’s Work and Legacy. A Reassessment. 2008, S. 57.
  17. Pavel Mazura: Zwei Beispiele des Schelmenromans in deutscher Literatur, Diplomarbeit, Brno 2010, S. 17–31
  18. Pavel Mazura: Zwei Beispiele des Schelmenromans in deutscher Literatur, Diplomarbeit, Brno 2010, S. 25
  19. a b c Winfried Wehle: Zufall und epische Integration. Wandel des Erzählmodells und Sozialisation des Schelms in der Histoire de Gil Blas de Santillane. In: Olaf Deutschmann, Hans Flasche, Rudolf Grossmann, Wido Hempel, Erich Köhler, Margot Kruse, Walter Pabst, Hermann Tiemann (Hrsg.): Romanistisches Jahrbuch. Band 23. Walter de Gruyter, Dezember 1972, ISSN 1613-0413, S. 109 f.
  20. Janet Bertsch: The Whole Story. Language, Narrative and Salvation in Bunyan, Defoe, Grimmelshausen and Schnabel. Submitted in fulfilment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy, University of London. London 2000, S. 49.
  21. Frederike Middelhoff: Literarische Autozoographien. Figurationen des autobiographischen Tieres im langen 19. Jahrhundert (= Cultural Animal Studies. Band 7). J.B. Metzler, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-476-05512-5, S. 255.
  22. Jürgen Jacobs: Der Pícaro im bürgerlichen Zeitalter. Zu Ludwig Tiecks Übersetzung des Marcos de Obregón und zu seiner Novelle Wunderlichkeiten. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft. Band 24, Nr. 3. Walter de Gruyter, 1989, S. 363.
  23. a b Werner Wintersteiner: “Nichts als der Tod und die Satire”. Grimmelshausens Kriegskritik aus heutiger Perspektive. In: Tobias Bulang, Sabine Seelbach, Ulrich Seelbach (Hrsg.): Daphnis. Band 47, Nr. 1-2. Brill | Rodopi, März 2019, ISSN 1879-6583, S. 371.
  24. viele Werke Garys tragen pikareske Züge
  25. Grass, Günter; Die Blechtrommel. Deutscher Taschenbuch Verlag; München 1997
  26. Pavel Mazura: Zwei Beispiele des Schelmenromans in deutscher Literatur, Diplomarbeit, Brno 2010, S. 17–41
  27. Der Schriftsteller Ingo Schulze im Gespräch mit Alf Mentzer. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. September 2017; abgerufen am 9. September 2017.