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Schönau an der Brend

Gemeinde im Landkreis Rhön-Grabfeld in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönau a. d. Brend
Schönau an der Brend
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönau a. d. Brend hervorgehoben

Koordinaten: 50° 23′ N, 10° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Bad Neustadt an der Saale
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 15,57 km2
Einwohner: 1232 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97659
Vorwahl: 09775
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 163
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Goethestr. 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Website: www.schoenau-brend.de
Bürgermeister: Rudi Zehe (CSU)
Lage der Gemeinde Schönau a. d. Brend im Landkreis Rhön-Grabfeld
FladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim an der RhönBischofsheim an der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Brauhaus Schönau an der Brend
Rhönraddenkmal in Schönau an der Brend

Schönau an der Brend (amtlich: Schönau a. d. Brend) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt an der Saale.

GeografieBearbeiten

Schönau an der Brend liegt in der Region Main-Rhön.

GemeindegliederungBearbeiten

Schönau an der Brend gliedert sich in vier Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Burgwallbach, Schönau an der Brend und Kollertshof.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation von 1803 zugunsten Bayerns 1805 dem Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Burgwallbach eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1143 Einwohner[3]
  • 1970: 1258 Einwohner[3]
  • 1987: 1353 Einwohner
  • 1991: 1381 Einwohner
  • 1995: 1431 Einwohner
  • 2000: 1443 Einwohner
  • 2005: 1397 Einwohner
  • 2010: 1319 Einwohner
  • 2011: 1262 Einwohner
  • 2012: 1260 Einwohner
  • 2013: 1239 Einwohner
  • 2014: 1228 Einwohner
  • 2015: 1237 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Schönau a. d. Brend hat (ohne den Bürgermeister) zwölf Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Auch nach der Wahl im März 2014 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder, sie gehören alle der Schönauer Liste an.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Rudolf Zehe von der Christlich-Sozialen Union in Bayern.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

BaudenkmälerBearbeiten

MarkbergkreuzBearbeiten

 
Markbergkreuz

Nördlich von Schönau befindet sich seit 1965 auf dem 425 Meter hohen Markberg das schon von der B 279 aus sichtbare Markbergkreuz. Das erste, 19 Meter hohe Markbergkreuz bestand aus Fichtenholz und wurde 1973 wegen seines schlechten Zustandes durch ein Kreuz gleicher Höhe aus Lärchenholz ersetzt. 1998 wurde dieses durch das noch heute existierende 23 Meter hohe Markbergkreuz ersetzt, dessen Querbalken mit einer schützenden Kupferverblendung versehen ist. Das Markbergkreuz wurde von der Kolpingfamilie finanziert, welche auch am zweiten Septembersonntag das Markbergfest eines der beliebtesten regulären Veranstaltungen in Schönau an der Brend zu Füßen des Markbergkreuzes durchführt.[5]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 2017 nach der amtlichen Statistik 114 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort und 506 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort, so dass sich ein Auspendler-Überschuss von 392 Personen ergibt. 2016 bestanden zehn landwirtschaftliche Betriebe. 399 ha sind landwirtschaftlich genutzten Fläche, davon 230 ha Ackerfläche und 168 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Früher führte die Eisenbahn nach Bischofsheim durch den Ort. Heute gibt es als öffentliches Verkehrsmittel nur den Bus: Es existiert die öffentliche Linie 8305 von Bad Neustadt nach Gersfeld und zurück, außerdem ein Schulbus für die Kinder der Grundschule nach Burgwallbach

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2018):

  • 1 Kindertageseinrichtung mit 61 Plätzen und 48 Kindern

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Otto Feick (1890–1959), Erfinder des Rhönrads, lebte nach der Ausweisung durch die Franzosen aus der Pfalz in Schönau und gründete dort eine Metallwerkstatt.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schönau an der Brend – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/182510&attr=OBJ&val=1611
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741.
  4. http://service.rhoen-grabfeld.de/kommunal14/vgnes/673602_000101/
  5. https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Markbergfest-mit-Gottesdienst;art765,4113591