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Schöffengrund

hessische Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schöffengrund
Schöffengrund
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schöffengrund hervorgehoben

Koordinaten: 50° 29′ N, 8° 29′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Lahn-Dill-Kreis
Höhe: 287 m ü. NHN
Fläche: 34,11 km2
Einwohner: 6379 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 187 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35641
Vorwahlen: 06445, 06085
Kfz-Kennzeichen: LDK, DIL
Gemeindeschlüssel: 06 5 32 018
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Neukirchener Straße 5
35641 Schöffengrund
Website: www.schoeffengrund.de
Bürgermeister: Michael Peller (parteilos)
Lage der Gemeinde Schöffengrund im Lahn-Dill-Kreis
DietzhölztalHaigerEschenburgSiegbachDillenburgBreitscheid (Hessen)DriedorfGreifenstein (Hessen)BischoffenHerbornSinn (Hessen)MittenaarHohenahrEhringshausenAßlarLahnauWetzlarHüttenberg (Hessen)SolmsLeunBraunfelsSchöffengrundWaldsolmsNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzLandkreis Marburg-BiedenkopfLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreisLandkreis Limburg-WeilburgKarte
Über dieses Bild

Schöffengrund ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Schöffengrund liegt nur wenige Kilometer südlich von Wetzlar im Naturpark Taunus.

Nachbargemeinden und -kreiseBearbeiten

Schöffengrund grenzt im Norden an die Städte Solms und Wetzlar, im Osten an die Gemeinde Hüttenberg (alle drei im Lahn-Dill-Kreis), im Südosten an die Gemeinde Langgöns (Landkreis Gießen), im Süden an die Gemeinde Waldsolms sowie im Westen an die Stadt Braunfels (beide Lahn-Dill-Kreis).

GliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach.

GeschichteBearbeiten

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen haben sich die Gemeinden Laufdorf, Niederquembach, Niederwetz, Oberquembach, Oberwetz und Schwalbach am 31. Dezember 1971 zusammengeschlossen[2] und den historischen Namen Schöffengrund gewählt. Der Name Schöffengrund rührt von einem alten Gerichtsbezirk her, dem sogenannten "Quembacher Gericht", das seine Mahlstatt auf dem "Stein" bei Oberquembach hatte. Hier trafen sich die "Schöffen" aus angesehenen Familien der zum Landgericht gehörenden Dörfer zu den Tagungen des Landgerichts.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
     
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
FWG Freie Wählergemeinschaft Schöffengrund 32,2 10 35,2 11 31,6 10 25,2 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,5 7 26,2 8 28,1 9 35,2 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 21,3 6 16,5 5 24,4 7 20,3 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,9 4 14,9 5 7,3 2 8,2 3
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft Schöffengrund 12,1 4 7,2 2 8,6 3 11,1 3
gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 52,2 49,8 47,9 55,4

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister der Gemeinde ist der parteilose Michael Peller[6]. Er setzte sich bei der Wahl am 29. Januar 2017 mit 58,6 % der Stimmen gegen die weiteren Kandidaten Michael Best und Martin Krohn durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,8 Prozent.[7]

Liste der Bürgermeister von Schöffengrund
Amtszeit Bürgermeister
1984 bis 2002 Stefan Rech (SPD)
2002 bis 2007 Norbert Schmitt (SPD)
2008 bis 2017 Hans-Peter Stock (parteilos)
seit 2017 Michael Peller (parteilos)

PartnerschaftenBearbeiten

Die Gemeinde Schöffengrund unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kulturdenkmäler in SchöffengrundBearbeiten

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Schöffengrund

Naturdenkmäler in SchöffengrundBearbeiten

siehe Liste der Naturdenkmäler in Schöffengrund

VerkehrBearbeiten

Über Buslinien der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil ist Schöffengrund an den Bahnverkehr in Wetzlar (Dillstrecke Richtung Siegen und Fulda) und in Brandoberndorf (Solmsbachtalbahn Richtung Frankfurt/Main) angeschlossen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 380.
  3. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. hessenschau.de: Ergebnisse Bürgermeisterwahl: Schöffengrund (29.01.17). In: hessenschau.de. 26. Januar 2017 (hessenschau.de [abgerufen am 29. Juli 2017]).
  7. Webseite Hessisches Statistisches Landesamt abgerufen am 4. Januar 2015

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schöffengrund – Sammlung von Bildern