Sam Baird

englischer Snookerspieler

Sam Baird (* 17. Juni 1988 in Uffculme, Devon[3]) ist ein englischer Snookerspieler.

Sam Baird
Sam Baird
Geburtstag 17. Juni 1988 (31 Jahre)
Nationalität EnglandEngland England
Profi 2009/10, seit 2011[1]
Preisgeld 257.917 £ (Stand: 29. März 2020)
Höchstes Break 142[1] Weltmeisterschaft 2013 (Qualifikation)[2]
Century Breaks 91 (Stand: 29. März 2020)
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 43 (Juli 2016)
Aktueller WRL-Platz 75 (Stand: 9. Dezember 2019)

KarriereBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Nachdem Baird schon 2007 die Silver Waistcoat Tour gewonnen hatte, gelang ihm 2009 auch der Sieg bei der Golden Waistcoat Tour. Außerdem gewann er 2008 die Pontin’s Businessland U-21-Serie. Sein größter Triumph als Amateur war schließlich der Gewinn der EASB Pro Ticket Tour-Serie im Jahr 2009, der ihm einen Startplatz auf der Main Tour für die Snooker-Saison 2009/10 einbrachte.

Erstes ProfijahrBearbeiten

Sein erster Profisieg gelang ihm beim ersten Event der Pro Challenge Series mit einem 4:3 gegen Jamie Cope. Während seiner gesamten Debütsaison konnte er sich bei keinem Turnier für die Runde der Letzten 32 qualifizieren. Bei der Qualifikation zu den China Open 2010 gelang ihm mit Siegen über Craig Steadman, Liu Song und Ian McCulloch ein erster Achtungserfolg. Am Ende der Saison reichten seine Ergebnisse aber nicht für den Verbleib auf der Main Tour.

AmateurzeitBearbeiten

In der folgenden Saison nahm Baird (nun wieder als Amateur) an mehreren Turnieren der PTC-Serie 2010/11 teil, er kam jedoch nie über die Runde der Letzten 64 hinaus. Außerdem nahm er an der Qualifikation zur Weltmeisterschaft teil, da man sich für dieses Turnier auch als Amateur anmelden konnte. Mit Siegen über die Profis Reanne Evans, Thanawat Thirapongpaiboon und Alfred Burden gelangte er bis in die vorletzte, vierte Qualifikationsrunde, in der er nur knapp mit 9:10 Mike Dunn unterlag. Erst die letzte schwarze Kugel entschied die Partie.

Mit dem Erreichen von Platz 1 bei der EASB Pro Ticket Tour 2010/11 qualifizierte sich Baird schließlich erneut für die Main-Tour-Saison 2011/12.

ProfizeitBearbeiten

Saison 2011/12Bearbeiten

In seinem ersten Spiel wieder als Profi unterlag er in der Qualifikation für das PTC Event 1 mit 0:4 dem Schotten Graeme Dott. Bei den Australian Open 2011 besiegt er in Runde 1 den Belgier Luca Brecel mit 5:1, verlor anschließend aber mit 4:5 gegen Adrian Gunnell. Beim zweiten Turnier der Players Tour Championship erreichte er nach Siegen über Liu Song und Stuart Bingham die Runde der letzten 32, wo er mit 2:4 gegen Liam Highfield ausschied. Beim darauffolgenden Event verlor er sein Auftaktspiel mit 3:4 gegen Matthew Stevens. Beim Paul Hunter Classic, dem dritten Event der Players Tour Championship besiegte er überraschend Marco Fu mit 4:3, ehe er mit 2:4 gegen Jamie Cope verlor. Bei den Shanghai Masters unterlag er in seinem Auftaktspiel dem Chinesen Yu Delu mit 1:5. Beim fünften Event auf der PTC besiegte er Zhang Anda mit 4:3, verlor anschließend aber mit 2:4 gegen Dechawat Poomjaeng. Beim sechsten Event verlor er in Runde 1 mit 3:4 gegen Ian Burns, beim siebten Event folgte eine 1:4-Niederlage in derselben Runde gegen James McGouran. Beim achten Event besiegte er den Amateur J.P. Kelly, ehe er gegen Stephen Lee mit 0:4 verlor. Auch beim achten Event siegte er in Runde 1, diesmal mit 4:1 gegen Jürgen Van Den Bossche, verlor aber wieder in Runde 2, diesmal mit 2:4 gegen Jimmy White. Ein weiterer großer Erfolg war das zehnte Event: Er besiegte überraschend Ronnie O’Sullivan mit 4:2 und zog durch ein 4:2 über Passakorn Suwannawat in die Runde der letzten 32 ein, wo er mit 2:4 gegen den Ex-Weltmeister Ken Doherty verlor. Beim UK Championship besiegte er Liam Highfield mit 6:3, ehe er mit 2:6 gegen Anthony McGill verlor. Sein Erstrundenspiel beim elften Event der PTC verlor er mit 0:4 gegen Judd Trump. Bei den FFB Snooker Open 2012 – dem zwölften Event der Players Tour Championship – besiegte er Simon Bedford mit 4:3, ehe er mit 3:4 gegen Xiao Guodong ausschied. Bei den German Masters verlor er mit 1:5 in der ersten Qualifikationsrunde gegen Adrian Gunnell. Völlig überraschend besiegte er in der Qualifikation für die Welsh Open alle vier Gegner – Passakorn Suwannawat mit 4:1, Li Yan mit 4:1, Nigel Bond mit 4;3 und Dominic Dale mit 4:2 –, sodass er in die Hauptrunde einzog. Dort unterlag er Mark Selby mit 4:3. Auch bei den World Open überstand er die Qualifikation nach Siegen über Luca Brecel mit 5:3, Liu Chuang und Jimmy White mit 5:1 und Mark Davis mit 5:4, verlor aber in der Wildcard mit 3:5 gegen Jin Long. Bei den China Open verlor er mit 5:0 gegen Tian Pengfei in der Qualifikation. Bei der Snookerweltmeisterschaft verlor er in der ersten Qualifikationsrunde mit 8:10 gegen David Grace.[4] Er beendete die Saison auf Weltranglistenplatz 79, was nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison reichte. Da er sich auch nicht über die Players Tour Championship qualifizieren konnte, nahm er an der Q School. Direkt im ersten Event konnte er sich nach Siegen über Kacper Filipiak, George Mater, Allan Taylor und James Cahill für das Gruppenfinale qualifizieren, wo er Nick Jennings mit 4:0 besiegte. Somit konnte er sich für die Saisons 2012/13 und 2013/14 qualifizieren.

Saison 2012/13Bearbeiten

Die nächste Saison startete für ihn mit einer Niederlage in der Qualifikation für das Wuxi Classic, wo er gegen Aditya Mehta mit 3:5 verlor. Seine ersten Siege fuhr er bei den Australian Open ein, wo er in der Qualifikation Jamie O’Neill und Andy Hicks mit 5:0 und 5:3 besiegte, ehe er mit 4:5 gegen Dave Harold verlor. Beim ersten Event der PTC verlor er nach einem 4:2-Sieg über Mike Dunn mit 0:4 gegen Steve Davis. Beim zweiten Event besiegte er erst Eden Sharav, ehe er mit 1:4 gegen Mark Joyce verlor. Beim Paul Hunter Classic verlor er sein Auftaktspiel mit 1:4 gegen Mark Davis, ebenso beim dritten britischen PTC-Event, wo er Michael White mit 2:4 unterlag. Beim Shanghai Masters verlor er in der Qualifikation mit 1:5 gegen den Australier Ben Judge. Bei den Gdynia Open verlor er mit 2:4 gegen Kurt Maflin. Beim International Championship besiegte er in der ersten Qualifikationsrunde Ben Judge mit 6:1, musste sich aber anschließend David Gilbert mit 2:6 geschlagen geben. Beim vierten britischen Event der PTC unterlag er in seinem Auftaktspiel gegen Martin Gould mit 1:4. Beim UK Championship verlor er in der ersten Runde mit 2:6 gegen Pankaj Advani. Bei den Scottish Open verlor er mit 1:4 gegen Dave Harold. Bei den München Open verlor er mit 0:4 gegen Ricky Walden in der zweiten Runde, nachdem er Jamie Cope mit 4:2 geschlagen hatte. Bei den German Masters besiegte er Andy Hicks mit 5:3, ehe er in der zweiten Qualifikationsrunde mit 0:5 gegen Barry Hawkins verlor. Ein großer Erfolg waren die Welsh Open: Die Qualifikation überstand er nach einem 4:1 über Luca Brecel und einem knappen 4:3 gegen Martin Gould und auch seine Partie in der ersten Hauptrunde gewann er mit 4:0 gegen Gerard Greene. In der folgenden Runde, dem Achtelfinale, unterlag er Robert Milkins mit 2:4. Bei den World Open verlor er in der zweiten Qualifikationsrunde mit 3:5 gegen Mike Dunn, nachdem er Tony Drago mit 5:4 besiegt hatte. Bei den China Open verlor er in der ersten Qualifikationsrunde knapp mit 4:5 gegen Dechawat Poomjaeng.

Zum Abschluss der Saison gelang ihm eine Sensation: Bei der Snookerweltmeisterschaft besiegte er in der ersten Qualifikationsrunde den um 7 Positionen besser gesetzten Chen Zhe mit 10:7. In der zweiten folgte Peter Lines, auch er war besser gesetzt und verlor dennoch im letztmöglichsten Frame mit 10:9. Baird traf nun den auf Position 38 gesetzten Rory McLeod und siegte wieder im Decider mit 10:9. In der letzteb Qualifikationsrunde traf er auf den auf Position 20 gesetzten Joe Perry und besiegte ihn mit 10:3. Baird gelang also der Einzug in die Hauptrunde, wo er mit Setzplatz 81 der schlechteste war. Er verlor in der ersten Runde relativ deutlich gegen den späteren Viertelfinalisten Stuart Bingham.[5] Er beendete die Saison auf Platz 81.

Saison 2013/14Bearbeiten

Seine insgesamt vierte Saison als Profi begann mit dem Einzug ins Achtelfinale der Bulgarian Open – dem ersten Turnier der Players Tour Championship. Nach Siegen über Joe Steele (4:2), Barry Pinches und Robert Milkins (beide 4:1] verlor er mit 1:4 gegen Mark Williams. Es folgten zwei Auftaktniederlagen: Beim Wuxi Classic mit 1:5 gegen Michael White und bei den Australian Open mit 4:5 gegen Matthew Day, beide Male in der Qualifikation. Auch beim zweiten European Tour-Event (einer Teilserie der PTC) gelang ihm nach Siegen über Tomasz Skalski, Joe Perry und Kurt Maflin der Einzug ins Achtelfinale, wo wieder gegen Mark Williams verlor, diesmal mit 2:4. Beim darauffolgenden Event besiegte er Ratchayothin Yotharuck und Tian Pengfei, ehe er in der Runde der letzten 32 mit 2:4 gegen Mark Williams verlor. Beim Paul Hunter Classic besiegte er Liu Chuang und Andrew Higginson, ehe er mit 2:4 gegen den Waliser Michael White. Bei den Shanghai Masters gelangen ihm Siege über Tony Drago und Dechawat Poomjaneg, ehe er in der Runde der letzten 64 gegen Yu Delu verlor. Bei den Ruhr Open 2013 gelang ihm nach Siegen über Ben Harrison und Fergal O’Brien der Einzug in die Runde der letzten 32, wo er mit 2:4 gegen Mark Davis verlor. Es folgten zwei Niederlagen in seinen Auftaktspielen: Bei den Indian Open verlor er mit 2:4 gegen John Higgins und beim International Championship mit 5:6 gegen Dave Harold. Beim sechsten Event der European Tour profitierte er vom freiwilligen Rückzug von Li Yan, durch welchen er eine Siegesserie startete, denn er besiegte Andrew Higginson mit 4:0, Ryan Day mit 4:1 und Ali Carter mit 4:2, ehe er im Viertelfinale mit 1:4 gegen Graeme Dott verlor. Bei den Antwerp Open besiegte er James Cahill mit und John Higgins mit jeweils 4:1 und Rory McLeod mit 4:2, ehe er mit 1:4 im Achtelfinale gegen Ben Woollaston ausschied. Danach verlor er wieder zwei Mal in Folge seine Auftaktpartien: Beim UK Championship mit 2:6 gegen Peter Lines und beim German Masters in der Qualifikation mit 3:5 gegen Andrew Higginson. Ein weiterer großer Erfolg waren die Gdynia Open, wo er nach Siegen über Vinnie Calabrese, Jamie Rhys Clarke, Nigel Bond, Barry Pinches und Alfie Burden ins Halbfinale einzog, wo er mit 1:4 gegen Fergal O’Brien verlor. Bei den Welsh Open besiegte er Robbie Williams mit 4:2, ehe er mit 4:3 gegen Stephen Maguire verlor. Bei den World Open verlor er in der ersten Qualifikationsrunde mit 2:5 gegen Martin Gould. Durch sein gutes Abschneiden bei den Turnieren der Players Tour Championship qualifizierte er sich für die Grand Finals. Er verlor in der Runde der letzten 32 mit 3:4 gegen Anthony Hamilton. Bei den China Open besiegte er zwar in der Qualifikation Liu Chuang mit 5:2, verlor aber in der Wildcard-Runde mit 2:5 gegen Zhao Xintong. In der ersten Qualifikationsrunde für die Snookerweltmeisterschaft verlor er mit 9:10 gegen John Astley.[6] Er beendete die Saison auf Weltranglistenplatz 67, was nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison reichte.[7] Doch er konnte sich für zwei weitere Saisons über die PTC-Rangliste qualifizieren.

Saison 2014/15Bearbeiten

Die Saison 2014/15 startete für Baird mit einer Auftaktniederlage bei den Yixing Open 2014. Beim Wuxi Classic kam er kampflos ins Hauptturnier, da Ali Carter durch seine Krebserkrankung pausierte. Dort konnte Baird Fraser Patrick mit 5:3 besiegen, ehe er mit 2:5 gegen Michael Holt verlor. Bei den Australian Open verlor er in der Runde der letzten 64 mit 3:5 gegen Michael Leslie. Bei den Riga Open besiegte er Peter Lines mit 4:2, ehe er mit 3:4 gegen Judd Trump ausschied. Beim Paul Hunter Classic gewann er mit 4:1 gegen Yu Delu, ehe er mit 2:4 gegen Rod Lawler verlor. Beim Shanghai Masters besiegte er Lu Ning und Gary Wilson mit 5:3 und 5:4, ehe er mit 4:5 gegen Stuart Carrington verlor. Beim dritten European Tour-Event konnte Baird Ashley Hugill mit 1:4 besiegen, verlor anschließend aber mit 2:4 gegen Luca Brecel. Beim International Championship gelang ihm ein 6:4-Sieg über Michael Holt in der Qualifikation. In der Hauptrunde schlug er erst Kyren Wilson mit 6:2, dann Mark Davis mit 6:5, ehe er im Achtelfinale mit 4:6 gegen Mark Williams verlor. Bei den Ruhr Open besiegte er in der Qualifikation Yu Delu mit 4:0, verlor aber anschließend mit 2:4 gegen Judd Trump. In der ersten Runde des UK Championship verlor er mit 4:6 gegen Robbie Williams. Bei den Lisbon Open besiegte er Luke Garland mit 4:2 und Michael Wasley mit 4:3, bevor er mit 1:4 gegen Aditya Mehta verlor. Bei den German Masters besiegte er den zurückgekehrten Ali Carter mit 4:5, verlor aber anschließend mit 4:5 gegen Alfie Burden. Bei den Welsh Open gelangen im Siege über Fergal O’Brien und Dave Harold, ehe er in der Runde der letzten 32 mit 2:4 gegen Stephen Maguire verlor. Bei den Gdynia Open besiegte er Ahmed Saif kampflos in der Qualifikation, anschließend verlor er aber mit 2:4 gegen Peter Ebdon. Beim Shoot-Out, bei welchem besondere Regeln herrschen, besiegte er Stephen Maguire und Ricky Walden, ehe er gegen Alfie Burden verlor. Bei den Indian Open besiegte er Darryl Hill in der Qualifikation mit 4:0 und überstand anschließend auch die Wildcardrunde. In der ersten Runde des Hauptturnieres verlor er mit 0:4 gegen Rod Lawler. Bei den China Open verlor er in der Qualifikation mit 3:5 gegen Peter Ebdon. In der ersten Qualifikationsrunde für die Snookerweltmeisterschaft besiegte er Tony Drago mit 10:7, ehe er gegen Adam Duffy mit 7:10 verlor.[8] Er beendete die Saison auf Weltranglistenplatz 72.[9]

Saison 2015/16Bearbeiten

Die Saison 2015/16 begann mit den Australian Open, wo Baird in der Qualifikation Duane Jones besiegte und in der ersten Runde des Turnieres mit 0:5 gegen Michael Leslie verlor. Bei den Riga Open verlor er seine Auftaktpartie mit 2:4 gegen Jason Weston. Beim Paul Hunter Classic verlor er in der ersten Runde mit 2:4 gegen Andrew Higginson und in der Qualifikation für die Shanghai Masters verlor er mit 4:5 gegen Leo Fernandez. Bei den Ruhr Open gelang ihm ein 4:2-Sieg über Matthew Stevens, anschließend verlor er aber mit 1:4 gegen Alan McManus. Beim International Championship verlor er in der Qualifikation mit 4:6 gegen Zhou Yuelong. Bei den Bulgarian Open siegte er über Rory McLeod mit 4:0, über Zhang Anda ebenfalls mit 4:0, über Chris Melling auch mit 4:0 und über Jimmy Robertson mit 4:3. Anschließend traf er im Viertelfinale auf Judd Trump, doch Baird besiegte ihn überraschend mit 4:1. Im Halbfinale verlor er dann mit 1:4 gegen Ryan Day. Beim UK Championship verlor er in der ersten Runde mit 5:6 gegen Aditya Mehta. Bei den Gibraltar Open besiegte er Paul Davison, bevor er mit 2:4 an Marco Fu scheiterte. Bei den German Masters verlor er in der ersten Qualifikationsrunde mit 3:5 gegen David Morris, beim darauffolgenden Shoot-Out verlor er mit 7:50 gegen Jack Lisowski. Bei den Welsh Open besiegte er Thor Chuan Leong mit 4:2, scheiterte dann aber mit 0:4 an John Higgins. Die Gdynia Open waren dann aber ein großer Erfolg. Er besiegte in den ersten beiden Runden zwei Amateure, besiegte dann sogar Michael White und verlor dann im Achtelfinale mit 3:4 gegen Mark Selby. Durch sein gutes Abschneiden bei den Turnieren der Players Tour Championship war er für die Grad Finals in Manchester qualifiziert. Dort verlor er in der Runde der letzten 32 mit 2:4 gegen Mark King. In der Qualifikation für die China Open besiegte er Allan Taylor mit 5:3, verlor aber in der ersten Runde des Hauptturnieres gegen den amtierenden Weltmeister Stuart Bingham.

Baird war vor der Weltmeisterschaft auf Weltranglistenplatz 59, was zwar für eine Qualifikation reichen würde, aber noch längst nicht gesichert war. Doch er schaffte es: In der ersten Qualifikationsrunde der Snookerweltmeisterschaft besiegte er Thor Chuan Leong mit 10:8, es folgte ein 10:7-Sieg über Tom Ford. In der letzten Qualifikationsrunde musste er gegen Liam Highfield spielen. Es stand es vor dem letzten Frame 9:9, ehe Baird den Einzug in die Hauptrunde durch ein 75er-Break klar machte. Dort besiegte er Michael White in einem offenen Schlagabtausch, den er fmit 10:7 für sich entschied. Im Achtelfinale der Weltmeisterschaft verlor er ebenfalls in einem bis kurz vor Ende offenen Spiel mit 11:13 Mark Selby, der kurze Zeit später sich zum zweiten Mal den Weltmeistertitel holen sollte.[10] Durch seinen Erfolg bei der Weltmeisterschaft beendete er die Saison auf Weltranglistenplatz 46.[11]

Saison 2016/17Bearbeiten

Die Saison 2016/17 begann für Baird mit dem Einzug in die Hauptrunde der Riga Masters, da er Daniel Wells mit 4:1 besiegt hatte. Im Hauptturnier unterlag er dann David Gilbert mit 1:4. Bei den Indian Open besiegte er den Malteser Alex Borg mit 4:0, anschließend besiegte er Jack Lisowski mit 4:3, verlor dann aber mit 4:2 gegen Nigel Bond. Die Hauptrunde der World Open verpasste er durch eine 3:4-Niederlage gegen Allan Taylor. Beim Paul Hunter Classic konnte er Daniel Ward mit 4:2 besiegen. Anschließend besiegte er Gary Wilson mit 4:1 und Liang Wenbo mit 4:2, bevor er im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Mark Selby mit 2:4 verlor. Bei den Shanghai Masters verlor er in der Qualifikation mit 1:5 gegen Kritsanut Lertsattayathorn. Auch bei den European Masters verlor er in der Qualifikation, diesmal mit 1:4 gegen Zhao Xintong. Bei den English Open, dem ersten Turniere der neu eingeführten Home Nation Series, verlor er in der ersten Runde mit 3:4 gegen Elliot Slessor. Beim International Championship besiegte er in der Qualifikation Michael Georgiou mit 6:3. Es folgten ein 6:2-Sieg über Michael White und ein 6:4-Sieg über Marco Fu, bevor er im Achtelfinale mit 1:6 gegen Shaun Murphy verlor. Bei den Northern Ireland Open besiegte er Noppon Saengkham und Marco Fu jeweils mit 4:3, ehe er mit 3:4 an Gary Wilson scheiterte. Beim UK Championship besiegte er in der ersten Runde Sean O’Sullivan mit 6:2, aber verlor anschließend mit 2:6 gegen Mitchell Mann. Bei den Scottish Open und beim German Masters verlor er seine Auftaktspiele, erst mit 2:4 gegen Mitchell Mann, dann mit 1:5 gegen Yan Bingtao. Bei den Welsh Open schmiss er überraschend in der Qualifikation John Higgins mit 4:2 aus dem Turnier, ehe er mit 1:4 an Craig Steadman scheiterte. Beim Shoot-Out verlor er in der ersten Runde mit 18:58 nach Punkten gegen Jamie Curtis-Barrett. Beim Pro/Am-Turnier Gibraltar Open verlor er in der ersten Runde mit 1:4 gegen Eden Sharav, beim Weltranglistenturnier China Open verlor er gegen Jimmy White mit 4:5. In der ersten Qualifikationsrunde für die Snookerweltmeisterschaft besiegte er den Amateurspieler Ross Vallance mit 10:2, anschließend verlor er mit 4:10 gegen Xiao Guodong.[12] Doch die beiden Achtelfinalteilnahmen reichten für Weltranglistenplatz 51, womit er sich für die nächste Saison qualifizierte.[13]

Saison 2017/18Bearbeiten

Gleich zu Beginn der Saison 2017/18 drang Baird bis ins Achtelfinale der Riga Masters vor. Er besiegte in der Qualifikation Matthew Selt mit 4:3, in der ersten Runde Michael White mit 4:0 und in der Runde der letzten 32 Noppon Saengkham mit 4:2. Im Achtelfinale verlor er mit 2:6 gegen Mark Joyce. Beim China Championship verlor er nach einem 5:2-Sieg über Josh Boileau mit 2:5 in der ersten Hauptrunde gegen Ronnie O’Sullivan. Beim Paul Hunter Classic besiegte er in der ersten Runde Jimmy Robertson mit 4:0, anschließend verlor er aber mit 1:4 gegen Shaun Murphy. Bei den Indian Open besiegte er in der Qualifikation Lucky Vatnani mit 4:2 und Mark Davis in der ersten Hauptrunde mit 4:2, ehe er mit 3:4 gegen Ken Doherty verlor. Bei den World Open verlor er in der Qualifikation mit 3:5 gegen Chen Zhe. Bei den European Masters siegte er in der Qualifikation mit 4:3 über Jimmy Robertson, unterlag aber in der ersten Runde David Gilbert mit 1:4. Darauf folgte eine lange Serie von Niederlagen: Bei den English Open verlor er mit 3:4 gegen Ross Muir, in der Qualifikation für den International Championship mit 4:6 gegen Li Yuan, in der Qualifikation für die Shanghai Masters mit 4:5 gegen Soheil Vahedi, in der ersten Runde der Northern Ireland Open mit 3:4 gegen Zhang Yong, in der ersten Runde des UK Championship mit 5:6 gegen Aditya Mehta, bei den Scottish Open mit 1:4 gegen Chris Totten, in der Qualifikation für die German Masters mit 0:5 gegen Mark Selby, beim Shoot-Out mit 24:36 nach Punkten gegen Joe Swail, bei den Welsh Open mit 1:4 gegen Gary Wilson und bei den Gibraltar Open mit 3:4 gegen Jamie Rhys Clarke, sodass er auf der Weltrangliste aus den Top-64 rutschte. Bei den China Open gelang ihm nach langer Zeit wieder ein Sieg: Soheil Vahedi unterlag ihm mit 5:6. Anschließend verlor er aber mit 3:6 gegen Barry Hawkins. Bei der Snookerweltmeisterschaft besiegte er in der ersten Qualifikationsrunde Soheil mit 5:10, schied dann aber mit 7:10 gegen Jimmy Robertson aus.[14] Er beendete die Saison auf Weltranglistenplatz 74, was nicht für eine Qualifikation für die nächste Saison reichte.[15] Baird nahm in Folge dessen an der Q School teil und besiegte im ersten Turnier Hu Hao im Finale seiner Gruppe und sicherte sich so Startplätze für die nächsten beiden Saisons.[16]

PrivatesBearbeiten

Baird besuchte die Gesamtschule in seinem Geburtsort Uffculme. Er beendete seine schulische Laufbahn mit dem General Certificate of Secondary Education.[3] Derzeit lebt er in Cullompton, einem Ort der Grafschaft Devon.[17]

ErfolgeBearbeiten

FinalteilnahmenBearbeiten

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Amateurturniere
Sieger 2012 Q School England  Nick Jennings 4:0
Sieger 2018 Q School China Volksrepublik  Hu Hao 4:2

Weitere ErfolgeBearbeiten

  • 2007: Silver Waistcoat Tour
  • 2008: Pontin’s Businessland U-21-Serie
  • 2009: Gold Waistcoat Tour
  • 2009: EASB Pro-Ticket Tour

QuellenBearbeiten

  1. a b Profil von Sam Baird bei CueTracker (Stand: 17. August 2018)
  2. Centuries by Sam Baird in Season 2012-2013. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 28. Juli 2015 (englisch).
  3. a b Spielerprofil bei Global Snooker (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)
  4. Ron Florax: Sam Baird - Season 2011-2012 - Professional Results. (Nicht mehr online verfügbar.) CueTracker.net, 2012, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  5. Ron Florax: Sam Baird - Season 2012-2013 - Professional Results. CueTracker.net, 2013, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  6. Ron Florax: Sam Baird - Season 2013-2014 - Professional Results. CueTracker.net, 2014, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  7. World Rankings. WPBSA, 31. Mai 2014, archiviert vom Original am 10. August 2014; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  8. Ron Florax: Sam Baird - Season 2014-2015 - Professional Results. CueTracker.net, 2015, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  9. World Rankings. World Snooker, 5. Mai 2015, archiviert vom Original am 5. Mai 2015; abgerufen am 28. August 2018 (englisch).
  10. Ron Florax: Sam Baird - Season 2015-2016 - Professional Results. CueTracker.net, 2016, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  11. World Rankings. WPBSA, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  12. Ron Florax: Sam Baird - Season 2016-2017 - Professional Results. CueTracker.net, 2017, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  13. 2018-08-25. WPBSA, 2. Mai 2017, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  14. Ron Florax: Sam Baird - Season 2017-2018 - Professional Results. (Nicht mehr online verfügbar.) CueTracker.net, 2018, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  15. World Rankings. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) WPBSA, 7. Mai 2018, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  16. Qualifying School - Event One (2018). (Nicht mehr online verfügbar.) snooker.org, 19. Mai 2018, archiviert vom Original am 25. August 2018; abgerufen am 25. August 2018 (englisch).
  17. Spielerprofil bei World Snooker (archiviert)

WeblinksBearbeiten

Commons: Sam Baird – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien