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Salzburger Barockmuseum

ehemaliges auf barocke Kunst spezialisiertes Kunstmuseum in Salzburg
Logo des Salzburger Barockmuseums

Das Salzburger Barockmuseum war ein auf barocke Kunst spezialisiertes Kunstmuseum in der Rechten Altstadt von Salzburg. Es war ab 1973 im Südflügel der Orangerie am Mirabellplatz untergebracht, eingeschlossen im Ensemble von Mirabellgarten und Schloss Mirabell. Das Barockmuseum wurde nach seiner Schließung im September 2012 dem Salzburg Museum einverleibt; seine Direktorin Regina Kaltenbrunner wurde dort Abteilungsleiterin. Mit der Gründung des DomQuartiers Salzburg hat die Sammlung im Mai 2014 im Nordoratorium des Salzburger Doms wieder einen Ausstellungsraum erhalten.[1]

GeschichteBearbeiten

Es war das einzige Museum in Europa und das international größte, das seinen Schwerpunkt ausschließlich auf den Entwurf gelegt hat. Die Sammlung des Barockmuseums geht auf den österreichischen Kunsthändler Kurt Rossacher (1918–1988) zurück. Sie besteht aus Ölbildern, Ton- und Holzmodellen und einer Grafiksammlung. Insgesamt sind es fast 350 Objekte. Sie gingen 1970 als Stiftung in öffentliches Eigentum über.[2] Zu den gesammelten Künstlern gehören Deutsche, Italiener, Franzosen, Niederländer und Österreicher. Es handelt sich um Paul Troger, Franz Anton Maulbertsch, Martin Johann Schmidt, Matthäus Günther, Giovanni Battista Tiepolo, Peter Paul Rubens, Luca Giordano, Gian Lorenzo Bernini, Ignaz Günther, Michael Zürn der Jüngere und Alessandro Algardi. 2010 wurde es mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

„Musik im Museum“

Im Museum wurde eine Konzertreihe für zeitgenössische Kammermusik veranstaltet, die vom Kultur- und Bildungsprogramm Ö1 des Österreichischen Rundfunks ausgestrahlt wurde.

Kunstwerke der SammlungBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Salzburg Wiki. Vgl. Beitrag im ORF und Budget des Museums 2012 (PDF; 15 kB).
  2. Museumsgeschichte (Memento des Originals vom 22. Mai 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.museumonline.at

Koordinaten: 47° 48′ 16,2″ N, 13° 2′ 35″ O