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Sabine Berghahn

deutsche Soziologin und Sozialpolitikerin

Sabine Berghahn (* 1952 in Detmold) ist eine deutsche Juristin, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Privatdozentin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur in München studierte Sabine Berghahn Rechtswissenschaft in München und legte 1977 ihr erstes juristisches Staatsexamen ab. Es folgte eine Referendarzeit in München und Augsburg und 1980 das zweite juristische Staatsexamen. Berghahn promovierte 1991 am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und habilitierte 1999 als Politikwissenschaftlerin. Nach 1999 war sie Privatdozentin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und hielt dort ab 2002 und bis 2009 eine C2-Stelle inne.

Berghahn arbeitete in mehreren interdisziplinären Forschungsprojekten und in Verwaltungsberatungsprojekten mit und hielt seit 1986 diverse Stellen in Forschung und Lehre in Berlin, insbesondere war sie ab 1986 Dozentin am Fachbereich politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie übte Vertretungsprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Bremen, Cottbus und Münster aus, war Gastwissenschaftlerin am Wissenschaftszentrum Berlin und war zwischenzeitlich als Rechtsanwältin, Journalistin und freie Wissenschaftlerin tätig. Sie leitete das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte „Projekt Ernährermodell[1][2] der Freien Universität Berlin. Sie war ebenfalls an einem größeren EU-Forschungsprojekt zum islamischen Kopftuch[3][4] beteiligt.

Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge zur Frauen- und Geschlechterpolitik und Herausgeberin mehrerer Rechtsratgeber.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind rechtliche Grundlagen der Politik und Verfassungsrecht, die Entwicklung der Geschlechtergleichstellung und Antidiskriminierung sowie die Familien- und Migrationspolitik.

WerkeBearbeiten

  • Sabine Berghahn, Gesine Fuchs (Hrsg.): Recht als feministische Politikstrategie? Schwerpunktheft der femina politica Vol. 21 (2) 2012,

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Projekt "Ehegattenunterhalt und Ehegattensubsidiarität als Gleichstellungshindernisse". (Memento des Originals vom 3. September 2005 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fu-berlin.de auf: fu-berlin.de
  2. Ehegattenunterhalt und Ehegattensubsidiarität. Forschungsschwerpunkt: Zukunft des Sozialstaates.@1@2Vorlage:Toter Link/www.boeckler.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Webseite der Hans-Böckler-Stiftung
  3. „Values, Equality & Differences in Liberal Democracies“, VEIL. Values, Equality and Differences in Liberal Democracies. Debates about Muslim Headscarves. (Memento des Originals vom 21. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/inex.univie.ac.at
  4. Berghahn, Sabine; Rostock, Petra (Hg.) (2008): Der Stoff, aus dem Konflikte sind. Debatten um das Kopftuch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bielefeld: transcript (Globaler - lokaler Islam). ISBN 978-3-89942-959-6