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SWV (Band)

US-amerikanische R&B-Mädchengruppe

SWV, auch bekannt als Sisters with Voices, ist ein US-amerikanisches R&B-Trio.

SWV
Allgemeine Informationen
Genre(s) R&B, Hip Hop, Soul, Pop
Gründung 1990, 2005
Auflösung 1999
Aktuelle Besetzung
Gesang
Cheryl „Coko“ Clemons
Gesang
Tamara „Taj“ Johnson George
Gesang
Leanne „Lelee“ Lyons

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

SWV gründeten sich 1990 und veröffentlichten 1992 ihr Debüt-Album It's About Time. Die erste, dem Album entnommene Single Right Here konnte jedoch nur wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Singles I'm So Into You und Weak waren dagegen sehr erfolgreich, dazu die Wiederveröffentlichung der Debütsingle unter dem Namen Right Here (Human Nature Remix). In den USA wurden vom Album und den Singles zusammen fünf Millionen Tonträger verkauft. Das Album wurde dreifach mit Platin ausgezeichnet. Die zweite Platte war eine Remix-Kompilation namens The Remixes. Aus ihr wurden die Singles Anything, Tonight’s the Night (mit BLACKstreet) und You’re Always On My Mind ausgekoppelt.

Nach vier Jahren wurde 1996 das Studioalbum New Beginning auf den Markt gebracht. Es war ähnlich erfolgreich wie der Vorgänger. Das dem Album entnommene You’re The One erreichte als siebente Single der Gruppe Platz eins der amerikanischen Billboard R&B/Hip-Hop Charts. Auch in Neuseeland, Kanada und dem Vereinigten Königreich war das Album ein Erfolg. Es erhielt eine Platinschallplatte für eine Million verkaufte Platten.

Bereits 1997 wurde das dritte Studioalbum Release Some Tension veröffentlicht. Es konnte sich nicht in den US-amerikanischen Top Ten platzieren, jedoch war in Neuseeland die Single Can We ein Nummer-eins-Hit.

1999 trennte sich die Gruppe um sich Solo-Karrieren zu widmen. Zahlreiche Kompilationen wie SWV - Greatest Hits (1999), The Best of SWV (2000) und SWV’s Platinum & Gold Collection (2003) entpuppten sich als Misserfolge. Außer Cheryl „Coko“ Clemons, die bereits 1997 unabhängig von SWV an dem Song Men in Black beteiligt war, gelang keinem der Mitglieder von SWV eine erwähnenswerte Solokarriere. Clemons veröffentlichte zwei erfolgreiche Alben und arbeitete als Solo-Künstlerin unter anderem mit Darkchild, Eve, Lil’ Mo und Faith Evans.

Nach einer längeren Pause zwischen 1999 und 2005 vereinte sich die Gruppe wieder, begann an einem für 2009 geplanten Album zu arbeiten und mit Interpreten wie Bobby Brown & New Edition, BLACKstreet oder Babyface. Einer der größten Auftritte nach der Trennung war 2008 bei den BET-Awards gemeinsam mit Alicia Keys, TLC und En Vogue, wo sie ein Medley der Hits Waterfalls, Teenage Love Affair, Weak und Hold On sangen. Das Reunion-Album kam letzten Endes Anfang 2012 unter dem Namen I Missed Us heraus.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1992 It’s About Time
84
(8 Wo.)
300! 300! 17
(18 Wo.)
8
 Dreifachplatin

(71 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1992
1996 New Beginning
300! 300! 300! 26
(6 Wo.)
9
 Platin

(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 1996
1997 Release Some Tension
65
(4 Wo.)
300! 300! 19
(6 Wo.)
24
 Gold

(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Juli 1997
2012 I Missed Us
300! 300! 300! 300! 25
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. April 2012
2016 Still
300! 300! 300! 300! 80
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2016

Weitere Veröffentlichungen

  • 1997: A Special Christmas

EPsBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1994 The Remixes
300! 300! 300! 300! 92
 Gold

(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Mai 1994

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Anmerkungen
1999 Greatest Hits (RCA) Erstveröffentlichung: 23. Februar 1999
Greatest Hits (Simitar) Erstveröffentlichung: 31. August 1999
2001 Best Of SWV Erstveröffentlichung: 6. November 2001
2003 Platinum & Gold Collection Erstveröffentlichung: 17. Juni 2003
2004 Encore Collection Erstveröffentlichung: 5. Januar 2004
2011 S.O.U.L. Erstveröffentlichung: 22. Februar 2011

SinglesBearbeiten

Chartplatzierungen als Leadmusiker

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1992 Right Here
It’s About Time
300! 300! 300! 300! 92
 Gold

(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 1992
I’m So into You
It’s About Time
300! 300! 300! 17
(6 Wo.)
6
 Gold

(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Dezember 1992
1993 Weak
It’s About Time
300! 300! 300! 33
(3 Wo.)
1
 Platin

(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Mai 1993
Right Here (Human Nature Remix)
It’s About Time
33
(12 Wo.)
300! 300! 3
(12 Wo.)
2
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1993
Downtown
It’s About Time
300! 300! 300! 19
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1993
1994 Always on My Mind
The Remixes
300! 300! 300! 300! 54
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1994
Anything
‘The Remixes’
300! 300! 300! 30
(4 Wo.)
18
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1994
1996 You’re the One
New Beginning
300! 300! 300! 13
(3 Wo.)
5
 Gold

(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1996
Use Your Heart
New Beginning
300! 300! 300! 300! 22
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1996
It’s All About U
New Beginning
300! 300! 300! 36
(5 Wo.)
61
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1996
1997 Can We
Release Some Tension
300! 300! 300! 18
(4 Wo.)
75
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1997
feat. Missy Elliott
Someone
Release Some Tension
300! 300! 300! 34
(2 Wo.)
19
 Gold

(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1997
feat. Puff Daddy
Rain
Release Some Tension
300! 300! 300! 300! 25
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1997

Chartplatzierungen als Gastmusiker

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1995 Tonight’s the Night
Blackstreet
300! 300! 300! 300! 80
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. August 1995
BLACKstreet feat. SWV

QuellenBearbeiten

  1. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US