SV Sparta Lichtenberg

deutscher Fußballverein

Der SV Sparta Lichtenberg ist ein deutscher Sportverein aus Berlin. Heimstätte des Vereins ist der Sportplatz Fischerstraße, der 1000 Zuschauern Platz bietet.

Sparta Lichtenberg
Logo SV Sparta Lichtenberg 1911.gif
Basisdaten
Name Sportverein Sparta
Lichtenberg 1911 e.V.
Sitz Berlin
Gründung 1911
Farben rot-weiß
Website www.sv-sparta.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Dragan Kostic
Spielstätte Sportplatz Fischerstraße
Plätze 1.000
Liga Berlin-Liga
2019/20 2. Platz
Heim
Auswärts

Verein (Fußball)Bearbeiten

 
Historisches Logo von Sparta Berlin

Der SV Sparta Lichtenberg wurde am 3. Juni 1911 als Sparta Sportliche Vereinigung gegründet. Der Arbeiterverein aus Berlin nahm in den Dreißigerjahren an der Deutschen Meisterschaft des Rotsports teil. In der 1931 ausgetragenen Meisterschaften erreichte Sparta das Finale. Gegen den DSV 1910 unterlagen die Berliner mit 2:3. In dem Mehrspartenverein Sparta waren mehrere bekannte Antifaschisten aktiv, unter anderem Werner Seelenbinder, Hans Zoschke und Erwin Nöldner.

Nach Kriegsende wurde der Verein als SG Lichtenberg-Süd neu gegründet. Lichtenberg-Süd nahm an der Berliner Meisterschaft 1945/46 teil (gleichzeitig Qualifikation zur Berliner Stadtliga), die jedoch deutlich verpasst wurde. Ab 1949 gab es mehrere Namensänderungen, zunächst in SG Sparta Lichtenberg, dann in ZSG bzw. BSG Sparta-Siemens Lichtenberg sowie ab November 1950 zurück in SG Sparta Lichtenberg. Nach der Verstaatlichung des Trägerbetriebes agierte Sparta kurzzeitig als selbstständige Sportgemeinschaft, trat aber später wieder unter dem Namen BSG Sparta Berlin sowie BSG Sparta Lichtenberg an. Als Trägerbetrieb fungierte der nun verstaatlichte VEB Elektrokohle Lichtenberg. 1973 stieg der Berliner Rundfunk in die BSG ein. Diese spielte im DDR-Fußball stets unterklassig und erreichte als höchste Spielklasse nur die drittklassige Bezirksliga Berlin.

Nach der Wende wurde die BSG in den Verein SV Sparta Lichtenberg umgewandelt. Die Berliner agierten zwischenzeitlich fünf Spielzeiten in der Verbandsliga Berlin. Nach mehreren Jahren in der Landesliga stieg der Verein 2013 als Meister wieder in die Berlin-Liga auf, 2015 jedoch von dort wieder ab. Nach zwei Spielzeiten gelang 2017 die Rückkehr in die Berlin-Liga, die im ersten Jahr mit dem 4. Platz beendet wurde. Im darauffolgenden Jahr beendete Sparta die Saison als Vizemeister der Berlin-Liga, nachdem man sich über lange Zeit ein enges Rennen um den Titel mit Tasmania Berlin geliefert hatte.

StatistikBearbeiten

Saison Klasse Liga (Spielklasse) Platz Sp S U N Tore +/- Punkte Pokal (Berlin)
2014/15 VI Berlin-Liga 17/18 34 08 02 20 53:85 −32 30 3. Runde (2:0 gegen BFC Dynamo [IV])
2015/16 VII Landesliga Berlin 02/16 30 20 05 05 94:36 +58 65 Achtelfinale (4:1 gegen SV Lichtenberg 47 [V])
2016/17 VII Landesliga Berlin 01/15 28 20 02 06 93:37 +56 62 2. Runde (1:3 gegen SV Tasmania Berlin [VI])
2017/18 VI Berlin-Liga 04/18 34 22 01 11 91:51 +40 67 1. Runde (1:10 gegen Tennis Borussia Berlin [V])
2018/19 VI Berlin-Liga 02/18 34 24 06 04 110:45 +65 80 Achtelfinale (4:0 gegen BFC Dynamo [IV])
2019/20 VI Berlin-Liga(1) 02/18 21 16 01 04 73:29 +44 49 Achtelfinale (2:3 n. V. gegen SV Tasmania Berlin [V])
2020/21 VI Berlin-Liga
(1) Saison aufgrund der COVID-19-Pandemie abgebrochen.

ErfolgeBearbeiten

(Dresdner SV 1910 – Sparta Lichtenberg 3:2 (0:2) am 29. August 1931 vor 15 000 Zuschauern auf dem Norden-Nordwest-Platz in Berlin-Gesundbrunnen - Quelle: Rot-Sport vom 30. August 1931)

PersonenBearbeiten

LiteraturBearbeiten