SV Budberg

deutscher Sportverein mit Sitz im namensgebenden Stadtbezirk Budberg

Der SV Budberg 1946 e. V. ist ein deutscher Sportverein mit Sitz im namensgebenden Stadtbezirk Budberg, der nordrhein-westfälischen Stadt Rheinberg im Kreis Wesel. Der Verein ist vor allem durch seine Frauen-Fußballmannschaft bekannte, welche seit der Saison 2018/19 (und bereits einmal in der Saison 2015/16) in der drittklassigen Regionalliga West spielt.

SV Budberg
Name SV Budberg 1946 e. V.
Vereinsfarben Schwarz/Weiß
Gegründet 1946
Vereinssitz Rheinberg-Budberg,
Nordrhein-Westfalen
Abteilungen Fußball, Leichtathletik, Schwimmen,
Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen
Vorsitzender Dr. Peter Houcken
Homepage https://www.sv-budberg.de/

GeschichteBearbeiten

Gründung und Vorgeschichte bis 1990er JahreBearbeiten

Vor der Gründung des Vereins gab es bereits mit der Gründung der Viktoria Eversael im Jahr 1908 und der Gründung von Borussia Budberg im Jahr 1910 zwei Vereine in der örtlichen Umgebung. Im Jahr 1912 schlossen sich diese beiden Vereine zum Fußballklub Borussia Budberg zusammen. Aus unbekannten Gründen endete die Existenz von diesem Verein jedoch im Jahr 1922.[1]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es vereinzelt wieder zu unorganisierten Fußballspielen, aus diesen Sportlern heraus gründete sich dann am 1. April 1946 der heutige SV Budberg. Neben Fußball gab es schnell auch noch Abteilungen für Gymnastik und Leichtathletik. Die Tischtennis-Abteilung ist dabei seit dem Jahr 1951/1952 ein Teil des Vereins. Die erste Herren-Mannschaft im Fußball spielte im Jahr 1956 in der 1. Kreisklasse. Ein Jahr später kam noch die Gründung der Tennis-Abteilung hinzu. Als im Jahr 1960 noch die Turn-Abteilung hinzu kam beschloss der Verein den SV als Gesamtverein zu gründen und somit die Abteilungen selbständiger zu machen. Eine weitere Abteilung kam dann noch mit dem Schwimmsport im Jahr 1968 hinzu. Die Tanzsport-Abteilung gibt es dabei seit dem Februar 1999.[1]

2000er Jahre bis heuteBearbeiten

Frauen-FußballmannschaftBearbeiten

SV Budberg
Name SV Budberg
Spielstätte SCANIA Sportpark
Plätze 1500
Cheftrainer Jürgen Raab
Liga Regionalliga West
2019/20   13. Platz
Website http://www.svbfussball.de
Heim


Zur Saison 2005/06 nahm erstmals eine Frauen-Mannschaft am Spielbetrieb teil. Gestartet in der Kreisliga Duisburg erreichte die Mannschaft direkt mit 67 Punkten die Meisterschaft und stieg somit in die Landesliga Niederrhein auf. Nach einer relativ langen Zeit mit Platzierungen auf den vorderen Plätzen gelang es am Ende der Spielzeit 2012/13 schließlich mit 60 Punkten die Meisterschaft zu erreichen und in die Niederrheinliga aufzusteigen. Die nächste Meisterschaft gelang hier dann nach der Spielzeit 2014/15 mit erneut 60 Punkten. Damit war die Mannschaft erstmals in der drittklassigen Regionalliga West angelangt. Hier sollte am Saisonende 2015/16 jedoch erstmals in der Geschichte der Mannschaft ein erster Abstieg anstehen. Mit 18 Punkten über den 13. Platz konnte die Klasse nicht gehalten werden und es ging erst einmal wieder hinunter in die Niederrheinliga. Nach einer kurzen Zeit hier gelang schließlich aber bereits nach der Saison 2017/18 mit 65 Punkten als Meister wieder der Aufstieg in die Regionalliga. Dort spielt die Mannschaft bis heute. Zur Saison 2020/21 nahm die Mannschaft als Teilnehmer des Niederrhein-Pokalfinals erstmals an der ersten Runde des DFB-Pokal teil, da Borussia Bocholt sich schon über die Liga qualifizierte hatte.[2]

Herren-FußballmannschaftBearbeiten

Die erste Herren-Fußballmannschaft spielte in der Saison 2003/04 in der Bezirksliga Niederrhein. Mit 47 Punkten erreichte das Team hier den siebten Platz. Mit 72 Punkten gelang der Mannschaft schließlich die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Landesliga. Hier konnte sich der Verein mit 32 Punkten über den achten Platz dann auch in der Spielklasse halten. Nach der Spielzeit 2012/13 wiederum ging es mit lediglich fünf Punkten am Ende der Saison als letzter wieder zurück in die Bezirksliga. Nach der Saison 2014/15 ging es mit 29 Punkten über den 14. Platz sogar noch einmal runter bis in die Kreisliga A. Diese konnte mit 78 Punkten als Meister nach der Spielzeit 2016/17 dann jedoch wieder nach oben verlassen werden. Hier spielt die Mannschaft bis heute.[2]

Bekannte FußballspielerinnenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b SPORTVEREIN BUDBERG E.V. (Hrsg.): 1946 – 2006 60 Jahre SV Budberg. (sv-budberg.de [PDF]).
  2. a b SV Budberg 1946. In: fussball.de. Abgerufen am 21. September 2020.