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SUMA Award

jährlicher Kulturpreis des deutschen Netzkultur-Vereins Suma e. V.

Die Suma Awards (Eigenschreibweise SUMA Awards oder SUMA-Awards) sind seit 2008 jährlich verliehene Kulturpreise des deutschen Netzkultur-Vereins Suma e. V. Sie sind mit jeweils insgesamt 5000 Euro Preisgeld dotiert, das heißt in der Regel 3000 Euro für den Hauptpreis und 1500 sowie 500 Euro für die Zweit- und Drittplatzierten.

Inhaltsverzeichnis

StrukturenBearbeiten

Die Suma-Awards werden laut Satzung "für Arbeiten oder Projekte verliehen, die Wesentliches für ein gutes Leben in einer digitalen Welt leisten".[1]

Einen Vorschlag für preiswürdige Projekte kann jeder Internetnutzer beim Vereinssitz per Email einreichen. Darin enthalten sein muss mindestens die Webadresse des Projekts sowie eine mindestens eine DIN-A-4 Seite umfassende Deskription und Begründung des Vorschlags. Einsendeschluss ist in der Regel der 15. Dezember.

Eine Jury wählt die Preisträger aus. Verliehen werden sie auf der Jahrestagung des Suma-Vereins, die meistens im März des Folgejahrs stattfinden. Außer dem Preisgeld erhalten die Preisträger die Gelegenheit, ihr Projekt dort auf dem Suma-Kongress einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

PreisträgerBearbeiten

  • 2008: 1. www.opportuno.de Job-Suchmaschine Opportuno von Michael und Andreas Bogen; 2. www.oamos.com/ Medienkunst-Suchmaschine Oamos crossmediales nutzergesteuertes Internet-Werkzeug; 3. Das Lied vom Datenkraken der Fun-Punk-Gruppe Die Betakteten.
  • 2009: 1. de.eyeplorer.com/ EyePlorer: Suchmaschinentechnologie der vionto GmbH mit grafischer Darstellung semantisch verwandter Begriffe und Themenkategorien; 2. fdmbx.org/ das Freedombox Search Project in Afghanistan; 3. www.neocer.de/ Medienkunst neocer von Marc Löhe und Pascal Bovee
  • 2010: 1. newsclub.de/bundestag/ die Open-Government-Suchmaschine "NewsClub im Bundestag" erschließt die zuvor nicht übers Internet durchsuchbaren Redebeiträge im Deutschen Bundestag; 2. www.linguee.de/ das Online-Wörterbuch Linguee; 3. die Dissertation Sociotechnical practices of communicating medical knowledge via the web and their epistemic implications.
  • 2011: 1. liquidfeedback.org/ LiquidFeedback: ein Werkzeug für die digitale Demokratie. 2. l3t.eu/ das Open Access Lehrbuch L3T; 3. washabich.de/ Übersetzung medizinischer Befunde in verständliche Sprache.
  • 2012: www.religionen-entdecken.de - informiert Kinder sachhaltig unter anderem über sechs Weltreligionen.[2]
  • 2013: "Der Überwachungsstaat", eine auf Youtube veröffentlichte Video-Arbeit des Filmemachers Manniac.
  • 2014: freenetproject.org/ das Freenet-Projekt, ein effektiver Schutz gegen Überwachung, Kontrolle und Zensur.[3]
  • 2015: 1. NSA-Whistleblower Edward Snowden für seine Aufklärungsarbeit 2. das Projekt Pretty Easy Privacy; 3. das Projekt PRISM Break, das jeweils Alternativen für gängige Software-Produkte auflistet, die die Privatsphäre schützen.[4]

WeblinksBearbeiten

BelegeBearbeiten

  1. siehe Homepage
  2. Zwischen religiöser FAQ und Hasskommentaren, Heise News vom 5. Dezember 2012, abgerufen 3. März 2016
  3. SUMA Award für das Freenet Project, Heise News vom 12. Februar 2015, abgerufen 3. März 2016
  4. Suma-Award für NSA-Whistleblower Edward Snowden, Heise News vom 3. März 2016