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SC Potsdam (Volleyball)

Volleyball-Abteilung des Sportvereins

Die Volleyball-Abteilung des SC Potsdam wurde 1996 gegründet. Die erste Frauenmannschaft spielt seit 2009 in der Ersten Bundesliga.

SC Potsdam
Logo
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 8. Februar 1961 und neu 12. Dezember 1996
Adresse Maimi-von-Mirbach-Straße 11–13
14480 Potsdam
Präsident Torsten K. Bork
Homepage www.sc-potsdam.de/volleyball-bundesliga/
Volleyball-Abteilung
Liga 1. Bundesliga
Spielstätte MBS Arena Potsdam
Trainer Guillermo Naranjo Hernández
Co-Trainer Lukasz Marciniak
Erfolge Aufstieg 1. Bundesliga 2009
letzte Saison 7. Platz Bundesliga, Playoff-Viertelfinale
Stand: 11. Dezember 2018

Inhaltsverzeichnis

TeamBearbeiten

Der Kader für die Saison 2018/19 besteht aus folgenden Spielerinnen.

Kader - Saison 2018/19
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Silvana Chausheva 18 Bulgarien  Bulgarien 1,86 m 19. Mai 1995 AA
Alexa Marie Dannemiller 5 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1,78 m 09. Juni 1993 Z
Marta Drpa 1 Serbien  Serbien 1,93 m 20. Apr. 1989 D
Nia Grant 7 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1,86 m 08. Mai 1993 MB
Magdalena Gryka 9 Deutschland  Deutschland 1,78 m 28. Mär. 1994 Z
Eva Hodanová 12 Tschechien  Tschechien 1,89 m 18. Dez. 1993 AA
Annegret Hölzig 10 Deutschland  Deutschland 1,83 m 29. Mai 1997 AA
Aleksandra Jegdić 15 Serbien  Serbien 1,67 m 09. Okt. 1994 L
Frances Kauffmann 13 Deutschland  Deutschland 1,69 m 14. Aug. 2000 L
Antonia Stautz 6 Deutschland  Deutschland 1,80 m 15. Dez. 1993 AA
Sandra Szabóová 14 Slowakei  Slowakei 1,90 m 22. Juli 1996 MB
Roxana Vogel 2 Deutschland  Deutschland 1,78 m 25. Aug. 2000 Z
Emilia Weske 11 Deutschland  Deutschland 1,88 m 26. Mär. 2001 D
Natalie Wilczek 3 Deutschland  Deutschland 1,85 m 09. Mär. 2000 MB

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, U = Universal, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2018
Spielerin bisheriger Verein
Silvana Chausheva Volley Busto Aurizio[1]
Alexa Marie Dannemiller ASPTT Mulhouse[2]
Nia Grant BKS Bielsko-Biała[3]
Eva Hodanová Dresdner SC[4]
Aleksandra Jegdić OK Spartak Subotica[5]
Frances Kauffmann eigener Nachwuchs[6]
Sandra Szabóová Slávia Bratislava[7]
Roxana Vogel eigener Nachwuchs[6]
Abgänge 2018
Spielerin neuer Verein
Nataša Čikiriz unbekannt
Sophie Dreblow NawaRo Straubing[8]
Lisa Gründing Ladies in Black Aachen[9]
Denise Imoudu Ladies in Black Aachen[10]
Ljubica Kecman MKS Kalisz
Ann-Marie Knauf Karriere beendet
Ivona Svobodníková unbekannt

Chef-Trainer ist seit Dezember 2018 der Spanier Guillermo Naranjo Hernández, der den Italiener Davide Carli ablöste.[11] Hernández’ Assistent ist Lukasz Marciniak. Für die medizinische Betreuung sind der Mannschaftsarzt Dr. Henning Leunert und der Physiotherapeut Enrico Stahlschmidt zuständig. Teammanager ist Eugen Benzel. Toni Rieger arbeitet als Sportdirektor.

GeschichteBearbeiten

Saison 2004/05 bis 2008/09 - Aufstieg in die erste BundesligaBearbeiten

In der Saison 2004/05 stieg der SC Potsdam durch einen zweiten Platz in der Regionalliga Nordost in die zweite Bundesliga auf. Im ersten Jahr in der zweiten Liga konnte das Team den fünften Platz belegen. In der Saison 2006/07 wurde die Potsdamer Meister der zweiten Bundesliga Nord. Der Verein verzichtete aber auf den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Im DVV-Pokal unterlag man im Achtelfinale dem USC Münster zuhause mit 0:3.

Die Saison 2007/08 beendete der SC Potsdam wieder mit dem fünften Platz, bevor man in der folgenden Saison erneut Meister wurde und dieses Mal in die erste Liga aufstieg. Im DVV-Pokal schied man im Achtelfinale mit der 0:3-Niederlage gegen den Schweriner SC aus.

Saison 2009/10 bis heuteBearbeiten

Der Kader der Saison 2009/10 bestand aus 14 Spielerinnen. Nach dem Aufstieg kamen Sydlik vom Köpenicker SC und fünf Spielerinnen vom VC Olympia Berlin (Formazin, Grohmann, Hinderlich, Laboureur, Weihenmaier) nach Potsdam. Kleefisch und Zimmer gingen zum Köpenicker SC, Großner wechselte zum Beachvolleyball. Dörfler und Plaschke verließen den Verein ebenfalls. Chef-Trainer war Michael Merten, der von Volker Knedel unterstützt wurde. Die Physiotherapeuten Anja Schäfer, Ulrike Müller und Ulli Meyer sorgten für die medizinische Betreuung. In der Saison 2009/10 belegte Potsdam als Bester der drei Erstliga-Aufsteiger den zehnten Platz und erreichte damit den Verbleib in der Liga.

Der Kader der Erstligamannschaft für die Saison 2010/11 bestand aus dreizehn Spielerinnen. Formazin, Fröhlich und Landvogt verließen den Verein, Iwansky und Rühl wurden neu verpflichtet. Im Februar 2011 übernahm der bisherige Co-Trainer Volker Knedel von Michael Merten das Training der ersten Frauenmannschaft. Am Ende der Saison 2010/11 belegte der SC Potsdam erneut den zehnten Platz.

In der Saison 2011/12 bestand der Kader der Erstligamannschaft aus elf Spielerinnen. Als neuer Cheftrainer wurde Alberto Salomoni verpflichtet. Im Dezember 2011 ersetzte die Serbin Olga Raonić die freigestellte Kroatin Simona Usic. Am Ende der Saison 2011/12 belegte Potsdam den elften Platz und hatte damit den Klassenerhalt erneut gesichert. Im DVV-Pokal unterlagen sie beim Schweriner SC mit 1:3 und schieden damit im Achtelfinale aus.

Das Team der Saison 2012/13 bestand aus zwölf Spielerinnen (fünf Nationen). Den Abgängen von Stucki, Raonić, Tillman, Grohmann, Schlechter, Weihenmaier und Bognar standen die Neuzugänge von Radzuweit, Dörfler, Engel, Ćutuk, Muri, Fanzini und Jelić gegenüber. Hinzu kam noch die Langzeitverletzte Hinderlich. Trainer war weiterhin Alberto Salomoni, als Co-Trainer verpflichtete man den Italiener Andrea Ebana. Im Achtelfinale des DVV-Pokals schieden die Potsdamerinnen bei Alemannia Aachen mit 2:3 aus. Zum Ende der Bundesligahauptrunde belegten die Potsdamer den achten Platz. In den Pre-Playoffs waren die Potsdamerinnen gegen den Köpenicker SC erfolgreich und qualifizierten sich damit für die Playoffs, in denen sie im Viertelfinale gegen den Schweriner SC ausschieden.

Als Tabellensechster kam Potsdam in der Bundesliga-Saison 2013/14 in die Playoffs, unterlag aber im Viertelfinale den Roten Raben Vilsbiburg nach zwei Partien. Im DVV-Pokal musste sich Potsdam bereits im Achtelfinale dem Dresdner SC geschlagen geben. In der Saison 2014/15 erreichte Potsdam als Fünfter der Bundesliga das Playoff-Viertelfinale, das der SC nach drei Spielen gegen den 1. VC Wiesbaden verlor. Im DVV-Pokal kam Potsdam ebenfalls ins Viertelfinale und unterlag dort dem USC Münster. In der folgenden Saison war der DVV-Pokal für die Brandenburgerinnen bereits im Achtelfinale mit einer Niederlage gegen den VfB 91 Suhl beendet. Als Siebter der Bundesliga-Hauptrunde setzten sie sich in den Pre-Playoffs gegen die Ladies in Black Aachen durch und mussten sich im Viertelfinale dem Schweriner SC geschlagen geben.

SpielstätteBearbeiten

Die Spiele der SC Potsdam werden seit Januar 2012 in der MBS Arena Potsdam im Sportpark „Luftschiffhafen“ ausgetragen.

Weitere MannschaftenBearbeiten

Insgesamt wird in der Abteilung in mehr als zehn Mannschaften Volleyball, vorrangig im weiblichen Bereich, in den verschiedenen Ligen von Potsdam und des Landes Brandenburg gespielt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Silvana Chausheva komplettiert Angriff beim SC Potsdam. SC Potsdam=, 21. Juni 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  2. Dannemiller führt die Regie. SC Potsdam, 28. Mai 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  3. US-Amerikanerin Nia Grant verstärkt den SC Potsdam. SC Potsdam=, 26. Juni 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  4. Eva Hodanová kommt aus Dresden zum SC Potsdam. SC Potsdam, 13. Juni 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  5. Die Libera-Position ist besetzt! SC Potsdam, 22. Mai 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  6. a b Zwei Nachwuchstalente rücken ins Erstligateam. SC Potsdam, 13. Juli 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  7. Mittelblockerin Sandra Szabóová kommt. SC Potsdam, 19. Juni 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  8. NawaRo Straubing holt Sophie Dreblow (19) aus Potsdam. Wochenblatt, 24. Mai 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  9. Nationalspielerin Lisa Gründing verstärkt die Ladies in Black. Aachener Zeitung, 26. April 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  10. Denise Imoudu wird neue Zuspielerin bei den Ladies in Black. Aachener Zeitung, 8. Mai 2018, abgerufen am 1. November 2018.
  11. Guillermo Naranjo Hernández übernimmt Training beim SC Potsdam. SC Potsdam, 10. Dezember 2018, abgerufen am 11. Dezember 2018.