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SC Brandenburg

deutscher Handballverein
Logo des SC Brandenburg

Der Sportclub Brandenburg Berlin e. V. (SC Brandenburg) ist ein Berliner Sportverein, der 1923 gegründet wurde. Er besitzt aktuell die Abteilungen Badminton, Hockey, Leichtathletik (Laufzentrum), Taekwondo und Tennis. Die Eishockeyabteilung neben anderen wurden aufgelöst.

Im Verein wird sowohl der Breiten- und Freizeitsport ausgeführt als auch der Leistungssport gefördert. Der Verein hat über alle Abteilungen hinweg über 650 Mitglieder.

EishockeyBearbeiten

1929 qualifizierte sich die Mannschaft, der Vizemeister der 1. Ligenklasse des Norddeutschen Eissportverbandes, erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft, wo ein dritter Platz erreicht werden konnte. Nachdem 1930 durch eine Finalniederlage gegen den Berliner Schlittschuhclub die Vizemeisterschaft erreicht wurde, konnte 1931 und 1933 nach der Qualifikation für die Endrunde wegen fehlenden Fahrkostenzuschuss durch den Brandenburger Eissportverbands nicht teilgenommen werden.

1934 wurde die Mannschaft durch einen Finalsieg gegen den SC Riessersee Deutscher Meister, wobei im Halbfinale der Berliner Schlittschuhclub besiegt wurde.

1935 bis 1938 konnte die Mannschaft sich für die Finalrunde qualifizieren, kam aber nicht über die dortige Vorrunde weiter. 1943 wurde die Mannschaft zur Teilnahme an der Kriegsmeisterschaft aufgefordert und erreichte das Viertelfinale, wo sie gegen den LTTC Rot-Weiß Berlin verlor.

1944 wurde die Kriegsspielgemeinschaft mit dem Berliner Schlittschuhclub zur Teilnahme an der Kriegsmeisterschaft aufgefordert, die das Finale gegen den LTTC Rot-Weiß Berlin gewann und damit den Deutschen Meistertitel errang.

1958/59 bildeten der SC Brandenburg Berlin und der Berliner FC Preussen die EG Brandenburg-Preussen Berlin, die im Finale um den Aufstieg in die Oberliga am EV Landsberg scheiterte. Danach spielte die Mannschaft 1961/62 in der Gruppenliga mit, wo sie aber vor der Saison 1962/63 zurückgezogen wurde. Zur Saison 1965/66 rückte die Mannschaft in die Regionalliga Nord auf, stieg aber sofort wieder ab.

Danach war die Eishockeymannschaft nicht mehr im höherklassigen Ligenbereich vertreten.

TaekwondoBearbeiten

Die Taekwondo-Abteilung des SC Brandenburg Berlin wurde am 11. Juni 1984 als „Taekwon-Do Center Berlin e.V.“ gegründet. Durch Abstimmungen im März wurde der Beitritt in den SC zum 1. Mai 1985 beschlossen. Der Verein war maßgeblich an der Gründung des „Taekwondo-Verbandes Berlin-Brandenburg e.V.“ (TVBB) 1992 beteiligt. Aber schon im Januar 1993 schied der SCB aus dem TVBB aus und gründete den Berliner Taekwondo Verband (BTV) zum 2. Februar 1994. Am Neujahrstag 1995 wurde der BTV als Fachverband für Taekwondo in den Landessportbund Berlin aufgenommen. Seit 1998 besteht eine Vereins-Partnerschaft zu „Satori e.V.“ aus Dresden. Im April 2000 und im April 2001 durfte der BTV die „International German Open“ der Deutschen Taekwondo Union (DTU) ausrichten.

TennisBearbeiten

Die Tennis-Abteilung ist mit ihren knapp 500 Mitgliedern die größte Abteilung des SC Brandenburg. Die weiträumige Tennisanlage liegt mit ihren zehn Sandplätzen in der Siedlung Eichkamp direkt am Grunewald, nicht weit vom Mommsen-Fußballstadion entfernt. In der Wintersaison steht eine Drei-Feld-Traglufthalle zur Verfügung. Eine Tennis-Ballwand und ein Beachvolleyfeld ergänzen die Sportmöglichkeiten. Dem Club angeschlossen ist eine ganzjährige Gastronomie mit Außenterrasse.

Der Tennisverein verfügt über etwa 20 Mannschaften. Für die Tennisausbildung beschäftigt der Club fünf Trainer.

HockeyBearbeiten

Die Hockeyabteilung gehörte über Jahre zu den erfolgreichsten Berliner Hockeyclubs. Insgesamt konnten acht deutsche Meistertitel errungen werden.

  • DM-Herren-Feld: 1956, 1959
  • DM-Damen-Feld: 1961
  • DM-Damen-Halle: 1976, 1978, 1986, 1988, 1989
  • Europapokal der Landesmeister Halle-Damen: 1990

WeblinksBearbeiten