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Słupca (deutsch Slupca, 1943–1945 Grenzhausen (Wartheland))[2] ist eine Stadt im östlichen Teil der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Słupca ist Hauptstadt des Powiat Słupecki. Die Stadt hat 14.000 Einwohner. Słupca ist eine Stadtgemeinde und Sitz einer davon unabhängigen Landgemeinde mit etwa 9.000 Einwohnern.

Słupca
Wappen von Słupca
Słupca (Polen)
Słupca
Słupca
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Powiat Słupecki
Fläche: 13,19 km²
Geographische Lage: 52° 18′ N, 17° 52′ OKoordinaten: 52° 18′ 0″ N, 17° 52′ 0″ O
Einwohner: 13.862
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 62-400
Telefonvorwahl: (+48) 63
Kfz-Kennzeichen: PSL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK92 PosenKonin
Schienenweg: Warschau–Posen
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Einwohner: 13.862
(31. Dez. 2016)[1]
Gemeindenummer (GUS): 3023011
Verwaltung (Stand: 2010)
Bürgermeister: Michał Pyrzyk
Adresse: ul. Pułaskiego 21
62-400 Słupca
Webpräsenz: www.miasto.slupca.pl



Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer östlich der Stadt Posen und 25 Kilometer östlich der Stadt Września (Wreschen).

GeschichteBearbeiten

 
Slupca östlich der Stadt Posen und östlich der Stadt Wreschen (Września) auf einer Landkarte der Provinz Posen von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung).
 
Handgezeichneter Lageplan der Stadt von 1945 (A. Muncha)
 
Straßenzug im Stadtzentrum (2015)

Erstmals erwähnt wurde der Ort 1176.[3] Im Jahr 1290 erhielt die Ortschaft von ihrem Besitzer, dem Posener Bischof Johann, Neumarkter Stadtrecht.[4] Am 11. Januar 1314 erteilt Władysław I. Ellenlang in Slupca dem Posener Bischof Andreas, Besitzer der Stadt, für seine vielfachen Verdienste das Recht, in der Stadt eine Münze zu errichten, deren Prägung in ganz Polen gültig sein soll.[5] Die Kleinstadt war im Mittelalter von Mauern umgeben. Im Jahr 1331 wurde sie durch Feuer zerstört.

Durch die Zweite Teilung Polens kam die Stadt von 1793 bis 1807 vorübergehend an Preußen. 1807 bis 1815 war Słupca Teil des Herzogtums Warschau und anschließend Teil Kongresspolens.[3] 1867 verlor der Ort sein Stadtrecht wieder, erhielt es aber 1932 wieder.[3]

Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg trug sie den deutschen Namen Grenzhausen. Die Stadt hatte eine römisch-katholische Kirche, eine griechisch-orthodoxe katholische Kirche und eine Synagoge.

Sohn der StadtBearbeiten

GemeindeBearbeiten

StadtgemeindeBearbeiten

Die Stadt Słupca bildet eine eigenständige Stadtgemeinde (gmina miejska).

LandgemeindeBearbeiten

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Słupca hat eine Fläche von 144,93 km². Zu ihr gehören folgende 30 Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Cienin Kościelny (1943–1945 Schattingen)[2]
Cienin-Kolonia
Cienin Zaborny (1943–1945 Schattenwalde)[2]
Drążna
Gółkowo
Kamień
Kąty
Kochowo
Korwin
Koszuty
Koszuty-Parcele
Kotunia
Kowalewo-Góry
Kowalewo-Opactwo
Kowalewo-Sołectwo
Marcewek
Marcewo
Młodojewo
Młodojewo-Parcele
Niezgoda
Nowa Wieś
Pępocin
Piotrowice (dt.: Peterwitz[6])
Pokoje
Poniatówek
Rozalin
Wierzbno
Wierzbocice
Wilczna
Wola Koszucka-Parcele

Weitere Ortschaften der Landgemeinde sind:

Benignowo
Bielawy
Borki
Cienin-Perze
Cienin Zaborny-Parcele
Czerwonka
Czesławowo
Grobla
Grzybków
Jaworowo
Józefowo
Kluczewnica
Koszuty Małe
Kowalewo Opactwo-Parcele
Kowalewo Opactwo-Wieś
Kunowo
Meszna
Michałowo
Piotrowice-Parcele
Posada
Rokosz
Róża
Sergiejewo
Szkudłówka
Zaborze
Zacisze
Zastawie
Żelazków

WeblinksBearbeiten

  Commons: Słupca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

FußnotenBearbeiten

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. a b c Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland vom 18. Mai 1943“ – Landkreis Konin (PDF; 1,9 MB)
  3. a b c Szukacz.pl, Słupca – Informacje dodatkowe, abgerufen am 8. Juni 2010
  4. Richard Roepell: Geschichte Polens. Band 1, Hamburg 1840, S. 540.
  5. Jacob Caro: Geschichte Polens, Band 2, Gotha 1863, S. 71, Fußnote 1)
  6. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 6. März 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mapywig.org