Südtiroler Literatur

Südtiroler Literatur bezeichnet die Literatur aus der autonomen Provinz Bozen – Südtirol in Italien bzw. aus dem geografischen Raum des heutigen Südtirol. Sie umfasst Werke in den drei Landessprachen Deutsch, Italienisch und Ladinisch.

In der Regel geschieht die Betrachtung von deutscher und italienischer Südtiroler Literatur getrennt voneinander. Das Ideal der Mehrsprachigkeit und Interkulturalität greift in der Praxis nur bedingt. Ferruccio Delle Cave betont, dass es fast keine Südtiroler Autoren gebe, die in mehreren Sprachen gleichzeitig und in derselben Qualität schreiben. Der Dichter Gerhard Kofler bildete hierbei eine der wenigen Ausnahmen.[1][2][3][4][5]

Deutschsprachige Literatur in SüdtirolBearbeiten

Deutschsprachige Literatur bis zum Ersten WeltkriegBearbeiten

Für zahlreiche Dichter des Hochmittelalters wurde eine mögliche Herkunft aus dem heutigen Südtirol vorgeschlagen. So identifiziert etwa Friedrich Heinrich von der Hagen den Minnesänger Hawart mit einem gleichnamigen Ritter aus Antholz;[6] mittlerweile wurde diese Deutung aber in Frage gestellt.[7] Lange wurde auch die Möglichkeit diskutiert, dass Walther von der Vogelweide aus Lajen stammen könnte. Dies gilt in der heutigen Forschung als sehr unwahrscheinlich. Dasselbe trifft auf Leuthold von Seven zu, dessen Herkunftsort nicht wie lange gemutmaßt Säben, sondern Safenau in Kärnten ist.[8] Auch die Heimat von Walther von Metze und Rubin wurde ebenfalls oft in Südtirol lokalisiert,[9] bleibt letztlich aber unbeweisbar.[10][11]

Sehr wahrscheinlich ist hingegen, dass der Spruchdichter Friedrich von Sonnenburg von der Sonnenburg in St. Lorenzen bei Bruneck stammt.[12] Sicher belegt ist die Südtiroler Herkunft Oswalds von Wolkenstein, eines der wichtigsten deutschsprachigen Autoren des Spätmittelalters.[13] Er wurde auf Burg Schöneck bei Issing geboren und wirkte sein Leben lang in Südtirol. Oswald stammte aus dem Tiroler Adelsgeschlecht derer von Wolkenstein-Rodenegg.

Von großer Bedeutung für den gesamten deutschsprachigen Raum war das frühneuzeitliche moralphilosophische Werk Pluemen der Tugent (1411) des Bozner Amtmannes Hans Vintler, das auf Tommaso Gozzadinis Fiore di virtù (um 1230) basiert.

Eine wichtige Figur war auch der Sterzinger Vigil Raber, welcher sich um die Erhaltung und Fortführung der Tradition des Fastnachts- und Emmausspiels bemühte. Neben seiner Tätigkeit als Maler tat er sich vor allem als Sammler, Verleger, Dramaturg und Bearbeiter von Bühnenwerken hervor.

Zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert tauchen nur sporadisch literarische Zeugnisse aus Südtirol auf. Die Barockdichtung wird beispielsweise durch den Theaterautor Adam Purwalder und den Lyriker Michael Winnebacher vertreten.[14] Für das 18. Jahrhundert sind der Dramatiker und Impresario Johannes Ulrich von Federspill und das von Johann Herbst verfasste Laaser Spiel vom eigenen Gericht, das den Jedermann-Stoff behandelt,[15] zu nennen. Weitgehend vergessen sind auch die Theaterstücke und Epen Franz von Unterrichters.

Etwas lebendiger präsentiert sich die Südtiroler Literaturlandschaft des 19. Jahrhunderts. War Joseph Richters Frühwerk noch durch die deutsche Romantik geprägt, so wurde er später stark vom Jungen Deutschland beeinflusst.[16] Der Theologe Beda Weber, der vor allem durch Beschreibungen der Südtiroler Kultur und Gesellschaft Bekanntheit erlangte, steht laut Ferruccio Delle Cave am Anfang einer „bis heute wirksame[n] Reihe von Landschaft- und Kulturtopographien Südtirols“.[17] Auch der Orientalist Jakob Philipp Fallmerayer sorgte durch seine stilsicheren historischen und journalistischen Werke für neue Impulse, die sich auf die weitere Entwicklung der Südtiroler Literatur auswirkten.[18][19]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zeichnet sich in der zunehmend patriotisch gefärbten Tiroler Literatur eine Spaltung zwischen Alttirolern und Jungtirolern ab; diese Tendenz ist auch in Südtirol erkennbar. Die Alttiroler, z. B. Carl Domanig, Josef Seeber, Ferdinand von Scala und Bruder Willram, propagieren die Werte der christlichen Heimat, während die Jungtiroler wie etwa Arthur von Wallpach und der frühe Carl Dallago auf das allgemeine Deutschtum und die deutsche Nation setzten.[20] Der Bozner Hans von Hoffensthal, dessen Werke sich durch impressionistische Situationsschilderungen und eine psychologische Figurenkonzeption auszeichnen, steht außerhalb dieser Strömungen. Hans-Georg Grüning bezeichnet ihn als „zarteres wenn auch resignierendes Gegenbild“[21] zu Alt- und Jungtirolern.

Von 1919 bis zu den 1960er-JahrenBearbeiten

Gerhard Riedmann zufolge sei die Südtiroler Literatur von 1919 bis 1967 von der Kritik meist als „Heimat- und Gebrauchsliteratur mit volkspädagogischer Zielrichtung“[22] verstanden worden. Nachdem Südtirol infolge des Ersten Weltkriegs Italien angegliedert wurde, entwickelte sich die Südtiroler Literatur zunehmend in eine neue Richtung, die nicht mehr unmittelbar mit dem österreichischen Tiroler Literaturraum korrespondiert. Die Untersuchung des gesellschaftlichen Zusammenlebens von Deutschen und Italienern entwickelt sich bereits in dieser Zeit zu einem Thema, das die Südtiroler Literatur bis heute mitbestimmt. Albert von Trentini reflektiert etwa in seinem Roman Deutsche Braut (1921) die neue Diskrepanz zwischen Österreich und Italien, die er in einer interethnischen Liebesgeschichte verhandelt. Bezeichnenderweise kommt es schließlich zum politisch motivierten Bruch zwischen den Liebenden.[23]

Nicht zuletzt durch die voranschreitende Italianisierung Südtirols im Faschismus und den daraus drohenden Identitätsverlust tendiert die Literatur der 1920er-Jahre zu Heimatidyllen und zur Idealisierung der eigenen Vergangenheit. Tradition und Volkstum wurden zu zentralen künstlerischen Themen.[24] Vielfach spielen diese Werke im bäuerlichen Milieu,[25] sie sind antimodern bzw. antiindustriell geprägt und setzen Motive und Anliegen der deutschen Heimatkunstbewegung fort, ohne direkt aus ihr hervorzugehen.[26] Als bedeutendster Exponent dieser Richtung gilt der Romancier Joseph Georg Oberkofler. Erwähnenswert ist auch Maria Veronika Rubatschers religiös geprägtes Werk, welches das Schicksal Südtirols in einen heilsgeschichtlichen Kontext stellt und die faschistische Besetzung als Probe Gottes auffasst.[27]

In den 1930er-Jahrne nähert sich diese Heimatliteratur der völkischen Blut-und-Boden-Ideologie an.[28] Riedmann erkennt etwa in Oberkoflers Roman Bannwald (1939), der u. a. die Frage nach dem ‚Lebensraum‘ verhandelt, deutliche völkische Tendenzen.[29][30] Auch die Werke Luis Trenkers und Anton Bossi Fedrigottis greifen diese Themen ebenso auf wie eine Nähe zu faschistischen Ideologien.[31] Seit 1920 erscheint außerdem der erfolgreichste Südtiroler Almanach, Reimmichl’s Volkskalender (bis 1924 Tiroler Kalender), der vom lange in Südtirol tätigen Priester und Volksdichter Sebastian Rieger alias Reimmichl herausgegeben wurde.[32] Die konservativ-klerikale Ausrichtung des Kalenders deckte sich zeitweise mit der Blut-und-Boden-Ideologie.[33] Noch deutlicher wird die Nähe zum Nationalsozialismus beim Meraner Josef Wenter. Er wurde vor allem durch seine Tierromane und -erzählungen bekannt, in welchen er faschistische Ansichten chiffriert.[34] Laut Hans-Georg Grüning sei fast keiner der Südtiroler Schriftsteller der Zwischenkriegszeit im Bezug auf den Nationalsozialismus makellos geblieben.[35]

Die Option von 1939, im Zuge derer sich die Südtiroler Bevölkerung für die Emigration ins Deutsche Reich oder den Verbleib in der nunmehr italienischen Heimat entscheiden musste, schlug sich auch in der Literatur nieder. Hubert Mumelters Erzählung „Das große Opfer“ (aus der Sammlung Das Reich im Herzen, 1941) handelt von der Unentschlossenheit eines Bauern, der sich schließlich für eine neue Zukunft im Deutschen Reich entscheidet.[36] Später wird sich auch Joseph Zoderer in Wir gingen/Ce n’andammo (2005) mit den Erlebnissen seiner Familie in der Zeit der Option auseinandersetzen.

Anders als im restlichen deutschsprachigen Raum bedeutet das Kriegsende 1945 keine nennenswerte künstlerische Umorientierung. Riedmann sieht die Südtiroler Nachkriegsliteratur bis in die 1960er-Jahre als „affirmative Heimatliteratur“,[25] welche Motive und Themen der Zwischenkriegszeit fortsetzt. Dies trifft beispielsweise auf das Romanwerk Otto Guems zu.[37] Auch Johann Holzner bewertet das Kriegsende nicht als groben Einschnitt in der Entwicklung der Südtiroler Literatur, sondern als kurze Unterbrechung, nach welcher Autoren wie Oberkofler, Wenter und Bossi-Fedrigotti rehabilitiert wurden.[38]

Dennoch gibt es bereits bald nach dem Krieg auch erste Tendenzen zur Annäherung zwischen den Sprachgruppen. So entwickelt zum Beispiel Hubert Mumelter, der sich in der Zwischenkriegszeit noch deutschnational präsentierte, in seinem Schaffen nach 1945 das Ideal eines „Rätischen Traums“.[39][40] Diese Vision spielt auf das antike Volk der Räter an, welches im vorchristlichen Alpenraum ansässig war. Grüning beschreibt Mumelters Konzept als „Utopie eines dem Schweizer Modell folgenden Staatsgebildes in den Zentralalpen, in der die deutsche, ladinische und italienische Bevölkerung in friedlichem und fruchtbarem Kontakt zusammenleben“.[40] Erstmals taucht der ‚Rätische Traum‘ in Mumelters Roman Maderneid (1948) auf. Auch Joseph Maurers teils zweisprachiges Werk und seine Übersetzungen aus dem Italienischen regten einen engeren Kulturkontakt an.[41]

Ab dem Ende der 1960er-JahreBearbeiten

Ende der 1960er-Jahre zeichnete sich eine Trendwende in der intellektuellen Szene Südtirols ab. Wohl auch vor dem Hintergrund des Südtirol-Pakets von 1972, das eine eigenständige Entwicklung des Landes ermöglichte, wurden gesellschaftliche Traditionen vermehrt kritisch reflektiert. Nun versuchte man zunehmend, den eigenen Status als plurilinguistisches und plurikulturelles Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien in seiner gesellschaftlichen Fruchtbarkeit zu erfassen.[42] Dazu trug auch die überregional orientierte Geschichtsschreibung Claus Gatterers bei, welche die Stellung Südtirols im 20. Jahrhundert neu untersuchte und das etablierte Geschichtsbild in Frage stellte.[43] Gatterers vieldiskutiertes autobiographisches Werk Schöne Welt, böse Leut (1969) behandelt die gesellschaftlichen Verhältnisse in Südtirol im Wandel der Zeit.

Der Brunecker Norbert Conrad Kaser ist für Grüning „Symbol- und Schlüsselfigur der Neuen Südtiroler Literatur“;[44] Ferruccio Delle Cave bezeichnet ihn als „größte[n] Lyriker Südtirols seit 1945“.[45] Sigurd Paul Scheichl nennt „die Neigung zum Umgangssprachlichen, die karge Syntax […] [und] de[n] Verzicht auf Metaphern[46] als Merkmale seiner Sprache. Sowohl seine Lyrik als auch seine Prosa bezeugen ein ambivalentes Verhältnis zu seiner Umwelt, das sich oft in bissiger, satirischer Gesellschaftskritik ausdrückt. Besonders deutlich wird dies beispielsweise in seinen kurzen Stadtstichen, in denen er in ironischem Duktus die Städte Südtirols charakterisiert.[45] In seinen Texten, die durchgängig in Kleinschreibung verfasst sind, tauchen öfters auch italienischsprachige Passagen auf. Ein auf den 11. März 1968 datiertes Gedicht drückt diesen Umstand ebenso treffend aus wie Kasers kritische Beschäftigung mit seiner Heimat:

alto adige

alto fragile

reiseland

durchgangsland

niemandsland […][47]

Auch der Lyriker Gerhard Kofler überlagert in seinen Werken die italienische und die deutsche Sprache bis hin zum Dialekt.[48][49] Im Rahmen der Studientagung der Südtiroler Hochschülerschaft von 1969 hielt Kaser die sogenannte Brixner Rede, die zum medialen Skandal wurde. Darin wird der Status der zeitgenössischen Literatur in Südtirol thematisiert. Kaser kritisiert die bisherige Südtiroler Literaturtradition, die sich fast ausschließlich auf Heimat und Volkstum konzentriert habe, scharf. Seine Ansichten skandiert er in einem für ihn typischen, zynischen Ton:

99 % unserer Südtiroler Literaten wären am besten nie geboren, meinetwegen können sie noch heute ins heimatliche Gras beißen, um nicht weiteres Unheil anzurichten. In der Einladung zum heurigen ‚literarischen kolloquium‘ heißt es: ‚Südtirols Literatur ist tot‘. Wie aber kann etwas tot sein, das es nie gegeben hat? So spreche ich nun über Dinge, die es nicht gibt.[50]

Kaser bezeichnet Franz Tumler als „Vater“ der neuen Südtiroler Literatur.[51] Tumler behandelt in seinem Nachkriegswerk ein Themenspektrum, das für die spätere Südtiroler Literatur wegweisend werden sollte. Charakteristisch dafür ist das dynamische Verhältnis von Heimat und Fremde, der Konflikt zwischen Individuum und Heimat und die daraus resultierende Sprach- und Identitätslosigkeit.[52] Delle Cave begreift „die kritische Reflexion des Verhältnisses von individueller Identität und kollektiven Identitätsangeboten“[1] als Charakteristikum dieses neuen literarischen Verständnisses.

Einer der bekanntesten Schriftsteller Südtirols ist der Pusterer Joseph Zoderer. Seine Werke verhandeln Probleme der individuellen Zugehörigkeit, der Heimat im Wandel der Zeit und der sprachlichen Identität.[53] Seine Texte sind teilweise stark autobiographisch gefärbt.[54] Zoderers erfolgreichstes Werk, der Roman Die Walsche (1982), thematisiert die ethnischen Spannungen zwischen Deutschen und Italienern anhand eines gemischten Paares; dabei wird aber auch die fremdenfeindliche Heimatideologie der Südtiroler Gesellschaft kritisiert.[55] Als erstes Werk der deutschsprachigen Südtiroler Literatur erfuhr Die Walsche auch im restlichen Italien eine breitere Rezeption.[56]

Neben der deutschsprachigen Lyrik von Autoren wie Sepp Mall und Konrad Rabensteiner nimmt auch die Mundartdichtung einen hohen Stellenwert in der Südtiroler Literatur ein. Das Schreiben von Lyrik im Dialekt zieht sich durch die gesamte Südtiroler Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Autoren wie Norbert Conrad Kaser oder Gerhard Kofler bezogen immer wieder auch das dialektale Sprachregister mit in ihre Texte ein.[57] Joseph Zoderers Gedichtsammlung S Maul auf der Erd oder Dreckknuidelen kliabn (1974) widmet sich ganz dem Südtiroler Dialekt. Zu den profiliertesten Südtiroler Mundartautoren gehören Luis Stefan Stecher mit seinem Gedichtband Korrnrliadr (1978), Maridl Innerhofer und Hans Baur. Während Stecher (Vinschgau), Innerhofer (Burggrafenamt) oder Baur (Pustertal) in einer jeweils stärker abgegrenzten, regional enger gebundenen Sprachvarietät schreiben, benutzen einige andere Autoren wie Hans Fink, Matthias Insam oder Maria Luise Maurer einen allgemeineren Verkehrsdialekt.[58]

Zeitgenössische LiteraturBearbeiten

Delle Cave sieht in der zeitgenössischen Südtiroler Literatur eine Annäherung an Themen und Motive der deutschen und österreichischen Literatur, auch wenn „ein forciertes Ausbrechen aus der ‚Provinz‘ nicht immer glaubhaft gelingt“.[59] Oftmals grenzen sich neuere Werke bewusst vom Thema Heimat und der Verhandlung ihres Daseins als Grenzbereich ab.[59][60] Häufig nimmt stattdessen die Selbstreflexion über das Verhältnis von Individuum und Identität eine zentrale Rolle ein.[59]

Zu den bekanntesten zeitgenössischen Autoren in Südtirol zählen neben Joseph Zoderer und Luis Stefan Stecher auch Schriftsteller wie Sepp Mall, Josef Oberhollenzer oder Sabine Gruber. Holzner zufolge war Anita Pichler bis zu ihrem Tod im Jahre 1997 die international bekannteste Autorin aus Südtirol.[61] Grüning hebt Armin Gatterer als „vielleicht vielseitigste[n] Prosaschriftsteller der jungen Generation“[62] hervor. Erwähnenswert sind außerdem Maria Elisabeth Brunner sowie die Erzählungen und Romane Kurt Lanthalers.

Zu den zeitgenössischen Dramatikern gehören Josef Feichtinger, Luis Zagler und Toni Bernhart.

Italienischsprachige Literatur in SüdtirolBearbeiten

Hans-Georg Grüning beschreibt die politische Lösung des Südtirol-Problems in den 60er- und 70er-Jahren als Umschwung, der die Italiener in Südtirol von der ‚kulturbestimmenden‘ Schicht in eine Minderheitenrolle zurückdrängte. Was für die deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerung ein großes Potential bedeutete, war für die italienischsprachigen Südtiroler mit einem drohenden Identitätsverlust verbunden.[3][63][64] Grüning zufolge bestehe erst seit der Mitte der 1960er-Jahre eine italienische Literatur in Südtirol.[65]

Thematisch beschäftigten sich viele Autoren analog zur deutschsprachigen Südtiroler Literatur vor allem mit dem Problem der Herkunft und der Heimat ebenso wie mit der Kontrastwirkung zwischen italienischen und deutschen Einwohnern Südtirols.[66][67] Norbert Conrad Kaser nennt in der Brixner Rede Gianni Biancos Roman Una casa sull’argine (1965) als Beweis dafür, dass in Südtirol auch eine italienische Literatur existiert.[68] In Biancos Werk wird ähnlich wie bei den deutschsprachigen Autoren der 1960er-Jahre häufig das Zusammenleben der Sprachgruppen thematisiert.[69] Weitere italienischsprachige Autoren dieser Zeit sind beispielsweise Franco Maria Maggi und Cesare Guglielmo.

In jüngerer Zeit ist auch bei italienischsprachigen Schriftstellern vielfach ein verstärktes Interesse an der literarischen Auseinandersetzung mit der Geschichte Südtirols zu beobachten. Beispiele dafür sind Eva dorme (2010) der Römerin Francesca Melandri, die jahrelang in Bruneck lebte, oder Lilli Grubers Eredità (2012) und Tempesta (2014).[70] Als Vertreter der zeitgenössischen italienischen Literatur aus Südtirol sind außerdem Paolo Bill Valente, Luca D’Andrea und Alessandro Banda zu nennen.

Ladinischsprachige Literatur in SüdtirolBearbeiten

Hauptartikel: Ladinische Literatur

Die Beschäftigung mit Sprache und Literatur hat in den ladinischsprachigen Gebieten Südtirols eine lange Tradition. Bereits aus dem 18. Jahrhundert sind Erzählungen und Gedichte überliefert.[71] Als bedeutendster romantischer Dichter in ladinischer Sprache gilt der Enneberger Angelo Trebo, welcher die traditionelle Volksdichtung auf eine höhere künstlerische Ebene zu heben versuchte.[72] Der Lyriker Max Tosi nutzte die ladinische Sprache erstmals abseits von folkloristischen Themen.[72] Die bekanntesten ladinischsprachigen Autoren der neueren Zeit sind Rut Bernardi, Iaco Rigo und Roberta Dapunt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Monographien und Sammelbände

  • Rut Bernardi, Paul Videsott: Geschichte der ladinischen Literatur. Ein bio-bibliografisches Autorenkompendium von den Anfängen des ladinischen Schrifttums bis zum Literaturschaffen des frühen 21. Jahrhunderts. 3 Bde. bu.press, Bozen 2013, ISBN 978-88-6046-060-8.
  • Ferruccio Delle Cave: Südtirol. Ein literarischer Reiseführer. Raetia, Bozen 2011.
  • Moritz Enzinger: Die deutsche Tiroler Literatur bis 1900. Ein Abriß (= Tiroler Heimatbücher. Nr. 1). Haase, Wien, Leipzig & Prag 1929.
  • Michael Gebhardt & Max Siller (Hrsg.): Literatur und Sprache in Tirol. Von den Anfängen bis zum 16. Jahrhundert. Akten des 3. Symposiums der Sterzinger Osterspiele (10.–12. April 1995) (= Schlern-Schriften. Nr. 301). Wagner, Innsbruck 1996.
  • Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992.
  • Johann Holzner (Hrsg.): Literatur in Südtirol (= Literatur des Instituts für Österreichkunde. Nr. 2). StudienVerlag, Innsbruck, Wien & Bozen 1997.
  • Franco Maria Maggi & Franco Latino: Dizionario Poeti Altoatesini. Con prolegomeni alla Storia della Poesia in Alto Adige. Latmag, Bozen 2003.
  • Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991.
  • Carlo Romeo: Un limbo di frontiera: la produzione letteraria in lingua italiana in Alto Adige (= Tracce. Nr. 4). Abteilung Italienische Kultur der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, Bozen 1998.
  • Barbara Siller: Identitäten – Imaginationen – Erzählungen. Literaturraum Südtirol seit 1965. Innsbruck University Press, Innsbruck 2015.
  • Südtiroler Landesregierung (Abteilung Schule und Kultur für die deutsche und ladinische Volksgruppe) & Amt der Tiroler Landesregierung (Kulturabteilung) (Hrsg.): Buchland Tirol 1980–1990: Südtirol, Nordtirol, Osttirol. Literatur-Handbuch und Tirolensien-Verzeichnis, bearbeitet von Ferruccio Delle Cave, Bozen/Innsbruck 1991.
  • Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016.
  • Hansjörg Waldner: Deutschland blickt auf uns Tiroler. Südtirol-Romane zwischen 1918 und 1945. Picus, Wien 1990.

Aufsätze

  • Alfred Gruber: „Zeitgenössische Literatur in Südtirol“. In: Der Schlern. Nr. 47, 11/1973, S. 584–600.
  • Hans-Georg Grüning: „Multikulturelle Identität als Bedrohung, Provokation oder Herausforderung: mehrsprachige Literatur in Südtirol“. In: Franziska Grucza (Hrsg.): Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Akten des XII. internationalen Germanistenkongresses, Warschau 2010 (= Publikationen der internationalen Vereinigung für Germanistik. Nr. 6). Lang, Frankfurt a. M. u. a. 1991, S. 137–142.
  • Hans-Georg Grüning: „Über einige Kategorien in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur Südtirols“. In: Colloquium Helveticum. Nr. 13, 1991, S. 81–122.
  • Hans-Georg Grüning: „Zweisprachigkeit und Sprachmischung in der zeitgenössischen Literatur Südtirols“. In: Johann Strutz und Peter von Zima (Hrsg.): Komparatistik als Dialog. Literatur und interkulturelle Beziehungen in der Alpen-Adria-Region und in der Schweiz (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 18: Vergleichende Literaturwissenschaft. Nr. 56). Lang, Frankfurt a. M. u. a. 1991, S. 163–182.
  • Johann Holzner: „Alles an seinem rechten Platz. Zur Literatur in Tirol um 1945“. In: Sturzflüge. Nr. 17, 1986.
  • Johann Holzner: „Auf neuem Terrain: Literatur in Südtirol um 2000“. In: Eugen Thurnher (Hrsg.): Tirol zwischen Zeiten und Völkern. Festschrift für Helmut Gritsch zum 60. Geburtstag am 20. Juni 2002 (= Schlern-Schriften. Nr. 318). Wagner, Innsbruck 2002, S. 251–259. Johann Holzner: „Literatur in Tirol (von 1900 bis zur Gegenwart)“. In: Anton Pelinka und Andreas Maislinger (Hrsg.): Handbuch zur neueren Geschichte Tirols, Band. 2: Zeitgeschichte, 2. Teil: Wirtschaft und Kultur. Wagner, Innsbruck: 1993, S. 209–269.
  • Johann Holzner: „Literatur in Südtirol – deutsche, österreichische, italienische Literatur?“. In: Wendelin Schmidt-Dengler, Johann Sonnleitner & Klaus Zeyringer (Hrsg.): Literaturgeschichte: Österreich. Prolegomena und Fallstudien. Schmidt, Berlin 1995, S. 91–99.
  • Johann Holzner: „Unruhestifter im Herrschaftsbereich der ‚Dolomiten‘. Literatur in Südtirol 1969–1989“. In: Österreich in Geschichte und Literatur. Nr. 34, 5b–6/1990, S. 344–351.
  • Johann Holzner: „Zur neueren und zeitgenössischen Literatur in Tirol“. In: Sturzflüge. Nr. 2, 1982, S. 54–60.
  • Sieglinde Klettenhammer: „Wider die ‚verwelkte Metapher zwischen den verrosteten ethnischen Gitterstäben‘. Themen und Tendenzen der Lyrik aus Südtirol seit den siebziger Jahre“. In: Zagreber Germanistische Beiträge. Beiheft 3, 1996, S. 105–137.
  • Gerhard Riedmann: „Literatur eines Grenzlandes im Übergang. Überlegungen zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur in Südtirol“. In: Alfred Gruber (Hrsg.): Nachrichten aus Südtirol. Deutschsprachige Literatur in Italien (= Auslandsdeutsche Literatur der Gegenwart. Nr. 4). Olms, Hildesheim 1990, S. 23–39.
  • Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 11–36.
  • Gerhard Riedmann: „Regionalkultur und ihre Grenzen. Entwicklung und Wandlung deutschsprachiger Literatur in Südtirol“. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik. Beiheft 13, 1985, S. 104–126.
  • Carlo Romeo: Letteratura in lingua italiana in Alto Adige: una breve rassegna dal secondo dopoguerra ad oggi. In: Archivio per l’Alto Adige 99/100, 2006, S. 337–380.
  • Sigurd Paul Scheichl: „norbert c. kaser (1947–1978). Ein Dichter aus Südtirol“. In: Österreich in Geschichte und Literatur. Nr. 25, 1981, S. 288–304.
  • Sigurd Paul Scheichl: „Probleme einer tirolischen Literaturgeschichte der jüngsten Zeit. Überlegungen aus Anlaß eines mißglückten Buches“. In: Der Schlern. Nr. 57, 10/1983, S. 517–532.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 17.
  2. Barbara Siller: Identitäten – Imaginationen – Erzählungen. Literaturraum Südtirol seit 1965. Innsbruck University Press, Innsbruck 2015, S. 189.
  3. a b Hans-Georg Grüning: „Multikulturelle Identität als Bedrohung, Provokation oder Herausforderung: mehrsprachige Literatur in Südtirol“. In: Franziska Grucza (Hrsg.): Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Akten des XII. internationalen Germanistenkongresses, Warschau 2010 (= Publikationen der internationalen Vereinigung für Germanistik. Nr. 6). Lang, Frankfurt u. a. 1991, S. 137.
  4. Hans-Georg Grüning: „Zweisprachigkeit und Sprachmischung in der zeitgenössischen Literatur Südtirols“. In: Johann Strutz und Peter von Zima (Hrsg.): Komparatistik als Dialog. Literatur und interkulturelle Beziehungen in der Alpen-Adria-Region und in der Schweiz (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 18: Vergleichende Literaturwissenschaft. Nr. 56). Lang, Frankfurt u. a. 1991, S. 172 ff.
  5. Luigi Reitani: „‚Lontano‘. Der ‚Italienkomplex‘ in der deutschsprachigen Literatur aus Südtirol“. In: Johann Holzner (Hrsg.): Literatur in Südtirol (= Literatur des Instituts für Österreichkunde. Nr. 2). StudienVerlag, Innsbruck, Wien & Bozen 1997, S. 58.
  6. Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesinger. Geschichte der Dichter und ihrer Werke. Abbildungen der Handschriften, Sangweisen, Abhandlungen über die Musik der Minnesinger, Alte Zeugnisse, Handschriften und Bearbeitungen, Uebersicht der Dichter nach der Zeitfolge, Verzeichnisse der Personen und Ortsnamen, Sangweisen der Meistersänger nach den Minnesingern. Band 4. Barth, Leipzig 1838, S. 476 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  7. Carl von Kraus (Hrsg.): Deutsche Liederdichter des 13. Jahrhunderts. 2. Auflage. Band 1: Text. Niemeyer, Tübingen 1978.
  8. Ingo F. Walther: Leuthold von Seven. In: Deutsche Biographie Online. Abgerufen am 10. Januar 2020.
  9. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 44.
  10. Wilhelm Wilmanns: Metze, Walther von. In: Deutsche Biographie Online. Abgerufen am 10. Januar 2020.
  11. Norbert H. Ott: Rubin. In: Deutsche Biographie Online. Abgerufen am 10. Januar 2020.
  12. Achim Masser: Die Sprüche Friedrichs von Sonnenburg (= Altdeutsche Textbibliothek. Nr. 86). Niemeyer, Tübingen 1979, S. XVIII–XX.
  13. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 43.
  14. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 50.
  15. Volksbühne Laas spielt den „Laaser Jedermann“. In: Der Vinschger Online. 19. Mai 2010, abgerufen am 10. Januar 2020.
  16. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 53.
  17. Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 12.
  18. Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 11.
  19. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 54.
  20. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 56–59.
  21. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 59.
  22. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 17.
  23. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 19.
  24. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 13.
  25. a b Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 16.
  26. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 15.
  27. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 200.
  28. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 59 f.
  29. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 28.
  30. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 306.
  31. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 68 f.
  32. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 282.
  33. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 287.
  34. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 262 ff.
  35. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 69 f.
  36. Gerhard Riedmann: „Literatur in Südtirol. Von 1919 bis heute. Zwischen Realität und Fiktion“. In: Wort im Gebirge. Schrifttum aus Tirol. Nr. 18, 1989, S. 29 f.
  37. Gerhard Riedmann: Heimat. Fiktion – Utopie – Realität. Erzählprosa in Tirol von 1890 bis heute (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sonderheft 73). Amoe, Innsbruck 1991, S. 238 ff.
  38. Johann Holzner: „Alles an seinem rechten Platz. Zur Literatur in Tirol um 1945“. In: Sturzflüge. Nr. 17, 1986, S. 58f.; zit. nach Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 70.
  39. Klaus Amann: „Option oder Über das Verschwinden und langsame Wiederauftauchen der Gegenwartsliteratur in Südtirol nach 1945“. In: Johann Holzner (Hrsg.): Literatur in Südtirol (= Literatur des Instituts für Österreichkunde. Nr. 2). StudienVerlag, Innsbruck, Wien & Bozen 1997, S. 37.
  40. a b Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 66.
  41. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 72.
  42. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 77.
  43. Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 14.
  44. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 109.
  45. a b Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 15.
  46. Sigurd Paul Scheichl: „norbert c. kaser (1947–1978). Ein Dichter aus Südtirol“, in: Österreich in Geschichte und Literatur. Nr. 25, 1981, S. 289, zit. nach Luigi Reitani: „‚Lontano‘. Der ‚Italienkomplex‘ in der deutschsprachigen Literatur aus Südtirol“. In: Johann Holzner (Hrsg.): Literatur in Südtirol (= Literatur des Instituts für Österreichkunde. Nr. 2). StudienVerlag, Innsbruck, Wien & Bozen 1997, S. 62.
  47. Norbert Conrad Kaser: „alto adige / alto fragile“. In: Sigurd Paul Scheichl (Hrsg.): Gesammelte Werke. 3. Auflage. Band 1: Gedichte. Haymon, Innsbruck 2012, S. 139.
  48. Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 15 f.
  49. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 114 f.
  50. Norbert Conrad Kaser: „Südtirols Literatur der Zukunft und der letzten zwanzig Jahre (‚Brixner Rede‘)“. In: Benedikt Sauer & Erika Wimmer-Webhofer (Hrsg.): Gesammelte Werke. 2. Auflage. Band 2: Prosa. Geschichten – Schultexte – Stadtstiche – Glossen – Kritik. Haymon, Innsbruck 1992, S. 111.
  51. Norbert Conrad Kaser: „Südtirols Literatur der Zukunft und der letzten zwanzig Jahre (‚Brixner Rede‘)“. In: Benedikt Sauer & Erika Wimmer-Webhofer (Hrsg.): Gesammelte Werke. 2. Auflage. Band 2: Prosa. Geschichten – Schultexte – Stadtstiche – Glossen – Kritik. Haymon, Innsbruck 1992, S. 117.
  52. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 83 f.
  53. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 88.
  54. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 90 f.
  55. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 89.
  56. Luigi Reitani: „‚Lontano‘. Der ‚Italienkomplex‘ in der deutschsprachigen Literatur aus Südtirol“. In: Johann Holzner (Hrsg.): Literatur in Südtirol (= Literatur des Instituts für Österreichkunde. Nr. 2). StudienVerlag, Innsbruck, Wien & Bozen 1997, S. 59.
  57. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 137.
  58. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 136.
  59. a b c Ferruccio Delle Cave: „Oswald von Wolkenstein und seine ‚Kinder‘. Meilensteine der Südtiroler Literaturlandschaft. Eine Spurensuche“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 16.
  60. Johann Holzner: „Auf neuem Terrain: Literatur in Südtirol um 2000“. In: Eugen Thurnher (Hrsg.): Tirol zwischen Zeiten und Völkern. Festschrift für Helmut Gritsch zum 60. Geburtstag am 20. Juni 2002 (= Schlern-Schriften. Nr. 318). Wagner, Innsbruck 2002, S. 252 f.
  61. Johann Holzner: „Auf neuem Terrain: Literatur in Südtirol um 2000“. In: Eugen Thurnher (Hrsg.): Tirol zwischen Zeiten und Völkern. Festschrift für Helmut Gritsch zum 60. Geburtstag am 20. Juni 2002 (= Schlern-Schriften. Nr. 318). Wagner, Innsbruck 2002, S. 251.
  62. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 129.
  63. Hans-Georg Grüning: „Zweisprachigkeit und Sprachmischung in der zeitgenössischen Literatur Südtirols“. In: Johann Strutz und Peter von Zima (Hrsg.): Komparatistik als Dialog. Literatur und inter-kulturelle Beziehungen in der Alpen-Adria-Region und in der Schweiz (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 18: Vergleichende Literaturwissenschaft. Nr. 56). Lang, Frankfurt a. M. u. a. 1991, S. 178 f.
  64. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 148 f.
  65. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 147.
  66. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 149.
  67. Carlo Romeo: „Letteratura italiana in Alto Adige“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 98.
  68. Norbert Conrad Kaser: „Südtirols Literatur der Zukunft und der letzten zwanzig Jahre (‚Brixner Rede‘)“. In: Benedikt Sauer & Erika Wimmer-Webhofer (Hrsg.): Gesammelte Werke. 2. Auflage. Band 2: Prosa. Geschichten – Schultexte – Stadtstiche – Glossen – Kritik. Haymon, Innsbruck 1992, S. 115.
  69. Hans-Georg Grüning: Die zeitgenössische Literatur Südtirols. Probleme, Profile, Texte. Edizioni Nuove Ricerche, Ancona 1992, S. 148.
  70. Carlo Romeo: „Letteratura italiana in Alto Adige“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 100–102.
  71. Rut Bernardi: „Geschichte und Aktualität der ladinischen Literatur. Pensé i cunfins da nuef / Die Grenzen neu denken“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 104 f.
  72. a b Rut Bernardi: „Geschichte und Aktualität der ladinischen Literatur. Pensé i cunfins da nuef / Die Grenzen neu denken“. In: Tiroler und Südtiroler Kulturabteilungen (Hrsg.): Literaturen. Kulturberichte 2016 aus Tirol und Südtirol. Athesia, Bozen 2016, S. 105.