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Südpol-Aitken-Becken nach Daten von Clementine

Das Südpol-Aitken-Becken ist der größte Einschlagkrater auf dem Erdmond und der größte bekannte des Sonnensystems vor Hellas Planitia auf dem Mars.

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BeschreibungBearbeiten

Das Becken reicht vom Südpol des Mondes bis zum Krater Aitken auf der Mondrückseite. Es durchmisst 2240 km, ist bis 13 km tief (andere Angaben verweisen auf 2500 km Durchmesser und 12 km Tiefe), und besitzt keinen ausgeprägten Kraterrand.

Für das Südpol-Aitken-Becken lassen Untersuchungen der Clementine-Mission und des Lunar Prospectors vermuten, dass dort ein sehr großer Einschlagkörper die Mondkruste durchstoßen und möglicherweise Mantelgesteine freigelegt hat. Nach dem Einschlag, durch den das Becken entstanden war, wurde es durch weitere Einschläge von vielen anderen Kratern überprägt.

In polnahen Kratern kann sich sogar Wassereis befinden. Das Eis stammt vermutlich aus externen Quellen – es wurde also beim Einschlag von den anderen Himmelskörpern „mitgebracht“. Tiefere Teile von Kratern werden am Südpol niemals von der Sonne beschienen, so dass sich das Wassereis bis heute gehalten haben könnte.

Die am 3. Januar 2019 gelandete Mondsonde Chang’e-4 von der chinesischen Raumfahrtbehörde soll hier erstmals das Gelände untersuchen.[1]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Südpol-Aitken-Becken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tilmann Althaus: Chinesische Raumsonde Chang'e-4 fliegt zum Mond. In: Spektrum.de, online abgerufen am 17. Dezember 2018 | 14:39 Uhr - online abrufbar