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Söllingen (Niedersachsen)

Gemeinde im Landkreis Helmstedt
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Söllingen
Söllingen (Niedersachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Söllingen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 6′ N, 10° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Helmstedt
Samtgemeinde: Heeseberg
Höhe: 94 m ü. NHN
Fläche: 39,41 km2
Einwohner: 1630 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 38387
Vorwahl: 05354
Kfz-Kennzeichen: HE
Gemeindeschlüssel: 03 1 54 027
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Helmstedter Straße 17
38381 Jerxheim
Website: www.samtgemeindeheeseberg.de
Bürgermeisterin: Sonja Spindler (Bürgerliste Söllingen (BLS))
Lage der Gemeinde Söllingen im Landkreis Helmstedt
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Über dieses Bild

Söllingen ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Helmstedt. Sie gehört der Samtgemeinde Heeseberg mit Sitz in Jerxheim an.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Söllingen liegt südlich des Naturparks Elm-Lappwald.

GemeindegliederungBearbeiten

Ortsteile der Gemeinde sind:

GeschichteBearbeiten

1090 wurde die Gemeinde erstmals als Solynge urkundlich erwähnt, was auf ein früheres Salzwerk hindeutet.

Im Zuge der Industrialisierung etablierten sich in Söllingen eine Zuckerfabrik (1850), eine Brennerei, eine Dampfziegelei, eine Brauerei, eine Saftfabrik und eine Dampfmolkerei.

Am 1. November 2016 wurden auf Beschluss des Niedersächsischen Landtages die bisherigen Gemeinden Söllingen, Ingeleben und Twieflingen zu einer neuen Gemeinde Söllingen zusammengefasst.[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Söllingen besteht aus 10 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern.[3] Die 10 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der amtierende Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl ergab direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:[4]

Kommunalwahl Bürgerliste Söllingen (BLS) Gesamt
11. September 2016 11 11 Sitze

Bürgermeister/inBearbeiten

Seit 2016 ist Sonja Spindler ehrenamtliche Bürgermeisterin der neuen Gemeinde.

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde vom Braunschweiger Heraldiker Arnold Rabbow gestaltet und so am 19. Juli 2001 vom Gemeinderat angenommen.

Blasonierung: „Im Wellenschnitt gespalten von Blau und Gold, belegt mit zwei Zuckerrüben in verwechselten Farben.“
Wappenbegründung: Die zwei Zuckerrüben in verwechselten Farben betonen die doppelte Bedeutung für den Ort. Nicht nur deren Anbau stellte und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern auch die Weiterverarbeitung und die Vermehrung. Von 1850 bis 1957 arbeitete die hiesige Zuckerfabrik, von 1886 bis 1953 auch eine Rübensaftfabrik. An deren Stelle ist heute die Erzeugung von Saatgut getreten, das in alle Welt exportiert wird. Die Wellenspaltung symbolisiert Söllingen als jahrhundertealten Grenzort. Das wasserreiche Große Bruch bildet eine natürliche Grenze. Früher grenzte hier das Herzogtum Braunschweig an das Fürstbistum Halberstadt, dann an Brandenburg und Preußen. Die braunschweigischen Landesfarben Blau-Gelb gedenken der historischen Zugehörigkeit Söllingens zum Land Braunschweig.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Söllingen liegt direkt an der Bundesstraße 244, die von Helmstedt nach Wernigerode führt. Die Gemeinde hatte bis Dezember 2007 einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Jerxheim–Helmstedt.

Das Saatzuchtunternehmen Strube GmbH & Co. KG hat seinen Hauptsitz in Söllingen.[5]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Söllingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Söllingen, Landkreis Helmstedt. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 2/2016. Hannover 25. Februar 2016, S. 35 (Digitalisat [PDF; 524 kB; abgerufen am 18. August 2019] S. 5).
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Internetseite Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 18. August 2019.
  4. Gemeinderat Söllingen. In: Internetseite Samtgemeinde Heeseberg. Abgerufen am 18. August 2019.
  5. Historie: Strube. Die Saat. Seit 1877. In: Internetseite Strube GmbH & Co. KG. Abgerufen am 22. November 2017.