Hauptmenü öffnen

Sébastien Tellier

französischer Sänger und Songwriter
Sébastien Tellier auf dem französischen Musikfestival Printemps de Bourges (2008)
Sébastien Tellier auf dem französischen Musikfestival Printemps de Bourges (2008)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Politics
  FR 123 04.01.2004 (4 Wo.)
Sessions
  FR 192 08.04.2006 (2 Wo.)
Sexuality
  FR 33 01.03.2008 (15 Wo.)
My God Is Blue
  FR 17 21.04.2012 (7 Wo.)
Confection
  FR 52 26.10.2013 (3 Wo.)
L'aventura
  FR 53 07.06.2014 (2 Wo.)
Singles[1]
La Ritournelle
  UK 66 08.10.2005 (2 Wo.)
Fingers Of Steel
  FR 89 08.08.2009 (3 Wo.)
L'amour et la violence
  DE 97 25.03.2011 (2 Wo.)
Cochon Ville
  FR 69 28.04.2012 (3 Wo.)
L'amour naissant
  FR 154 05.10.2013 (2 Wo.)
La ritournelle
  FR 167 25.10.2014 (2 Wo.)

Sébastien Tellier (* 22. Februar 1975 in Le Plessis-Bouchard) ist ein französischer Sänger und Songwriter.

GeschichteBearbeiten

Sein erstes Album, L'incroyable vérité, erschien 2001. Tellier ging mit Air auf Tournee, um sein Album zu bewerben. Der Song Fantino wurde von Sofia Coppola für den Soundtrack von Lost in Translation verwendet. Als nächstes Album erschien 2005 Politics. Der bekannteste Song von Politics war La Ritournelle, an dem der nigerianische Drummer Tony Allen mitwirkte, der später mit Damon Albarn beim Projekt The Good, the Bad & the Queen arbeitete. Das Album Sessions (2006) wurde für den englischen Markt unter dem Titel Universe leicht abgeändert herausgegeben. Sein viertes Studioalbum Sexuality wurde von Guy-Manuel de Homem-Christo von Daft Punk produziert. Das Lied "L'amour et la violence" wurde 2011 zur musikalischen Untermalung eines Werbespots der Caritas benutzt.

Eurovision Song Contest 2008Bearbeiten

Am 7. März 2008 kündigte Bruno Berberes, Leiter der EBU-Delegation in Frankreich, an, dass Tellier Frankreich mit dem Song Divine beim 53. Eurovision Song Contest (ESC) vertritt, der am 24. Mai 2008 in Belgrad stattfand. Dabei nahm Frankreich zum ersten Mal mit einem fast rein englischsprachigen Song teil, was interne Kritik hervorrief.[2] Im Finale des ESC belegte Tellier schließlich beim Sieg des Russen Dima Bilan einen 18. Platz. Tellier sagte über den Song, dass es ein Tribut „an die Beach Boys und die Juicy Fruits“ (aus dem Film Das Phantom im Paradies, 1974) sei.

DiskografieBearbeiten

  • 2001: L'incroyable vérité
  • 2004: Politics
  • 2006: Sessions
  • 2006: Universe
  • 2008: Sexuality
  • 2012: My God Is Blue
  • 2013: Confection
  • 2014: L'Aventura

BelegeBearbeiten

  1. a b Chartquellen: DE@1@2Vorlage:Toter Link/chartsurfer.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. UK FR
  2. Frankreich erstmals mit englischem Song beim „Grand Prix“ (Memento vom 20. April 2008 im Internet Archive) - AFP-Meldung vom 16. April 2008

WeblinksBearbeiten