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Die Sächsische Volkskammer war vom 25. Februar 1919 bis zum 4. November 1920 das Landesparlament des Freistaates Sachsen. Sie bestand aus 96 Abgeordneten, die am 2. Februar 1919 gewählt worden waren. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit war die Erarbeitung einer neuen Verfassung nach der Novemberrevolution. In der am 26. Oktober 1920 von der Volkskammer verabschiedeten Verfassung wurde das Landesparlament der sächsischen Tradition entsprechend wieder als Landtag bezeichnet. Der erste Sächsische Landtag in der Weimarer Republik konstituierte sich am 7. Dezember 1920. Präsident der Sächsischen Volkskammer war Julius Fräßdorf (SPD).

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Josef Matzerath: Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte. Varianten der Moderne (1868–1952). Sächsischer Landtag, Dresden 2011.
  • Josef Matzerath, Andreas Denk: Die drei Dresdner Parlamente. Die sächsischen Landtage und ihre Bauten: Indikatoren für die Entwicklung von der ständischen zur pluralisierten Gesellschaft. Edition Minerva, Wolfratshausen 2000. ISBN 978-3-932353-44-4.
  • Janosch Pastewka: Koalitionen statt Klassenkampf. Der sächsische Landtag in der Weimarer Republik (1918–1933). Thorbecke, Ostfildern 2018, ISBN 978-3-799-58462-3.