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2007: Kurz vor dem Start in Dortmund
2007: Start des Hauptfeldes in Dortmund
2007: Die Topläuferinnen aus Kenia starteten 20 Minuten vor dem Hauptfeld.
2007: Besenwagen in Dortmund
Start des Ruhrmarathons 2005 in Dortmund
Start in Dortmund

Der Ruhrmarathon (offizieller Name zunächst nach dem Sponsor Karstadt Karstadt RuhrMarathon, seit 2007 Karstadt-Marathon, ab 2013 Vivawest-Marathon) ist ein Marathon, der seit 2003 im mittleren und östlichen Ruhrgebiet auf einer Punkt-zu-Punkt-Strecke stattfindet und ab 2009 von der MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH organisiert wird.

2005 wurde der Ruhrmarathon erstmals als Twinmarathon durchgeführt. Gleichzeitig wird an zwei verschiedenen Orten jeweils ein Marathon gestartet. Beide Läufe werden zusammengeführt und enden in einem gemeinsamen Ziel. Die Wertung und Zeitmessung der Marathons wird getrennt durchgeführt.

Folgende Disziplinen wurden 2009 angeboten: jeweils ein Marathon von Dortmund und von Oberhausen nach Essen, ein Marathon für Inlineskater und Handbiker auf der zweiten Strecke, auf beiden Strecken ein Staffelmarathon für Fünfer-Teams bzw. Sechser-teams bei Schülermannschaften, und ein Halbmarathon von Gelsenkirchen nach Essen.

Infolge des Insolvenzverfahrens der Arcandor AG war der Sponsorenvertrag mit Karstadt gekündigt worden, so dass in den Jahren 2010 bis 2012 kein Ruhrmarathon stattfand. Bereits 2006 war der Lauf wegen Mangel an Sponsoren abgesagt worden.

Seit 2013 findet der Marathon als VivaWest-Marathon mit einem neuen Sponsor wieder statt.[1]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der erste Ruhrmarathon startete 2003 in Bochum-Wattenscheid über die Bochumer Innenstadt, entlang an der Zeche Zollern, welche Ziel des Halbmarathons war, zur Dortmunder Innenstadt, wo das neue Karstadt-Sport-Haus im Hansa-Carré das Ziel war. Im Jahr darauf verlief der Ruhrmarathon von der Provinzialstraße in Dortmund-Lütgendortmund aus über Bochum, Herne (Ziel des Halbmarathons) und Gelsenkirchen nach Essen. Die Strecke führte durch das Bochumer Opel-Werk.

Der dritte Ruhrmarathon war ein Twinmarathon (bzw. Zwillingslauf oder Y-Lauf). Die West-Strecke startete in Oberhausen und führte über Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen-Buer (Ziel des Halbmarathons) nach Gelsenkirchen zum Come-Together-Point, die Ost-Strecke startete in Dortmund-Lütgendortmund und führte wie im Vorjahr über Bochum und Herne (Ziel des Halbmarathons) nach Gelsenkirchen zum Come-Together-Point. Von diesem Punkt aus führte die Strecke gemeinsam zum Ziel in Essen. Eine weitere Neuerung in diesem Jahr war der Start der Eliteläuferinnen in Dortmund, die eine Vorgabe von 20 Minuten vor der in Oberhausen startenden männlichen Elite bekamen und mit ihnen um eine Zusatzprämie für den ersten im Ziel eintreffenden Läufer konkurrierten.

2006 wurde die Veranstaltung abgesagt, weil mehrere Sponsoren abgesprungen waren.

Der vierte Ruhrmarathon fand 2007 wieder als Y-Lauf mit zwei Startpunkten statt. Die Strecke verlief, wie auch schon 2005, von den zwei Startpunkten in Dortmund (Strecke Ost) und Oberhausen (Strecke West) nach Essen. Die West-Strecke begann in Oberhausen und führte durch Bottrop, Gladbeck nach Gelsenkirchen, wo sie mit der Ost-Strecke zusammenkam. Die Ost-Strecke begann in Dortmund und führte über Bochum und Herne nach Gelsenkirchen. An dem Come-together-Point am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen ging es weiter nach Essen, wo auch diesmal wieder das Ziel vor der Grugahalle war. In Gelsenkirchen-Buer sowie in Herne-Mitte waren die Zielpunkte für die jeweiligen Halbmarathonverläufe. 2007 und 2008 wurde auch ein 10-km-Lauf von Gelsenkirchen nach Essen angeboten.

Beim sechsten Ruhrmarathon 2009 wurde die Streckenführung derart modifiziert, dass alle Läufer durch die Zeche Zollverein liefen. Die männliche und weibliche Laufelite lief wieder gemeinsam auf der Dortmunder Strecke. Es fand nur noch ein Halbmarathon mit Start in Gelsenkirchen statt. Das Ziel aller Läufe befand sich auf dem Limbecker Platz in Essen.

StatistikBearbeiten

StreckenrekordeBearbeiten

Marathon

Siegerliste MarathonBearbeiten

Von 2005 an Sieger der Nebenrennen in Fußnoten

Datum Männer Zeit Frauen Zeit
22. Mai 2016 Elias Sansar (GER) 2:29:00 Sintayehu Kibebo (ETH) 2:46:57
17. Mai 2015 Matthias Graute (GER) 2:29:50 Eva Offermann (GER) 2:56:47
18. Mai 2014 Maciek Miereczko (POL) 2:29:08 Felicitas Vielhaber (GER) 2:59:06
12. Mai 2013 Florian Neuschwander (GER) 2:25:57 Karen aus der Fünten (GER) 3:04:53
Veranstaltung pausierte
17. Mai 2009 Samson Kiptoo Bungei (KEN)[2] 2:09:23 Rose Jepkemboi Chesire (KEN)[3] 2:36:52
18. Mai 2008 Henry Kosgei Cherono (KEN)[4] 2:11:08 Mary Ptikany - 3 -[5] 2:36:09
13. Mai 2007 Josphat Keiyo (KEN)[6] 2:13:28 Mary Ptikany - 2 -[7] 2:30:05
17. Apr. 2005 Moses Masai (KEN)[8] 2:10:13 Mary Ptikany (KEN)[9] 2:30:22
25. Apr. 2004 Phaustin Baha Sulle (TAN) 2:10:08 Lidija Wassilewskaja (RUS) 2:30:07
11. Mai 2003 John Kipngeno Rotich (KEN) 2:15:55 Dorota Gruca (POL) 2:34:23

Siegerliste HalbmarathonBearbeiten

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
2016 Karol Grunenberg (GER) 1:12:08 Angela Moesch (GER) 1:26:53
2015 Solomun Eyob (ERI) 1:09:49 Mealat Bemane (ERI) 1:21:34
2014 Yohannes Hailu Atey (GER) 1:07:14 Stephanie Rötger (GER) 1:21:39
2013 Tolger Arnold (GER) 1:16:19 Felicitas Vielhaber (GER) -4- 1:22:48
Veranstaltung pausierte
2009 Stefan Losch 1:14:14 Felicitas Vielhaber -3- 1:22:23
2008 Ansgar Varnhagen[10] 1:09:27 Felicitas Vielhaber -2-[11] 1:20:33
2007 Mike Rotich (KEN)[12] 1:04:36 Felicitas Vielhaber[13] 1:20:46
2005 Jan Fitschen -2-[14] 1:05:20 Barbara Thiel -2-[15] 1:27:01
2004 Jan Fitschen 1:06:50 Barbara Thiel 1:26:18
2003 Koen Neven (BEL) 1:09:11 Anne Seroka 1:28:10

Entwicklung der FinisherzahlenBearbeiten

Ab 2005 Finisher der Ost-Strecke in der ersten Zeile, Finisher der West-Strecke in der zweiten Zeile

Jahr Marathon davon
Frauen
Halbmarathon davon
Frauen
10 km davon
Frauen
2016 0707 0138 2587 850 890 409
2015 0702 0128 2668 880 743 357
2014 0803 0169 2880 930 583 262
2013 1203 0224 2767 959
Veranstaltung pausierte
2009 1561
0677
0259
0089
5380 1696 --- ---
2008 1767
0775
0312
0109
5253
1987
1690
0525
609 230
2007 2992
1245
0539
0182
6027
2195
2082
0590
491 198
2005 5106
3438
0911
0604
9683
0313
3304
0065
--- ---
2004 6720 1072 7238 2390 --- ---
2003 7088 1125 4024 1455 --- ---

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. http://www.vivawest-marathon.de/service/ergebnisse-der-vorjahre/ abgerufen am 29. November 2014
  2. Sieger West: Carsten Schütz, 2:36:12
  3. Siegerin West: Silvia Balbach, 3:15:37
  4. Sieger West: Charles Omwoyo (KEN), 2:40:39
  5. Siegerin Ost: Sonja Opel, 3:03:55
  6. Sieger Ost: Kevin Petersen, 2:40:19
  7. Siegerin West: Svenja Gayk, 3:17:45
  8. Sieger Ost: Simon Lopuyet (KEN), 2:30:48
  9. Siegerin West: Martina Schwanke, 2:49:50
  10. Sieger West: Torsten Graw, 1:14:24
  11. Siegerin West: Conny Buss, 1:30:01
  12. Sieger Ost: Markus Klönne, 1:12:28
  13. Siegerin West: Annette Wozny, 1:34:04
  14. Sieger West: Hans-Peter Landsberg, 1:21:03
  15. Siegerin West: Heike Musielak, 1:45:55