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Rudolf Höfer (Mediziner)

österreichischer Mediziner
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Die Einleitung ist - in Anbetracht des Lebenswerkes - zu mager. Ein paar Publikationen - und die 3 Monografien, bitte! Und weitere Belege (nicht nur Weblinks) wären thematisch abrundend. Gruß Duden Dude (Diskussion) 13:42, 3. Jun. 2016 (CEST)
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Rudolf Höfer (* 18. März 1923 in Wien) ist ein österreichischer Arzt, der sich als „Pionier der Nuklearmedizin“ in Österreich, auf europäischer Ebene und auch von der Internationalen Atomenergie-Organisation beauftragt, einen Namen gemacht hat.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Höfer maturierte 1941. Zwischen Arbeits- und Militärdienst und nach Kriegsgefangenschaft studierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, wurde am 3. Juli 1953 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert und trat in die II. Medizinische Universitätsklinik unter Karl Fellinger ein.

1958 übernahm er die Leitung der Isotopenstation, am 24. Juni 1966 habilitierte er sich für Innere Medizin und wurde am 1. Oktober 1983 zum Ordinarius für Nuklearmedizin ernannt.

Forschung und LehreBearbeiten

Er war Sekretär und Präsident (1972–1978) der Österreichischen Nuklearmedizinischen Gesellschaft und begründete das Symposium Radioaktive Isotope in Klinik und Forschung, das er später gemeinsam mit seinen Mitarbeitern H. Bergmann und Helmut Sinzinger leitete und das bis heute alle zwei Jahre stattfindet.

1972 wurde er mit der Gründung der Europäischen Nuklearmedizinischen Gesellschaft betraut, deren erster Sekretär er wurde und die jährlichen Kongresse organisierte.

Im Auftrag der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) war er an der Einrichtung von Isotopenstationen bzw. in Tunis, Kairo, Bukarest, Tirana, in Syrien und im Sudan beteiligt.

LiteraturBearbeiten

Höfer veröffentlichte 268 Arbeiten, drei Monographien und 17 Bände des Symposiums Radioaktive Isotope in Klinik und Forschung.

EhrungenBearbeiten

Anlässlich seines 90. Geburtstages wurde an der Universitätsklinik für Nuklearmedizin – zu diesem Zeitpunkt unter der Leitung seines Schülers Helmut Sinzinger – eine Ehrentafel erstellt.

Zu seinen Ehren wurde am 29. April 2015 in der Gesellschaft der Ärzte in Wien zum ersten Mal der Rudolf-Höfer-Preis für die beste Publikation im Zusammenhang mit der „Anwendung radioaktiver Isotope in Klinik und Forschung“ in Österreich vergeben. Dieser Preis wird jährlich vergeben.

WeblinksBearbeiten