Rudi Hurzlmeier

deutscher Künstler, Cartoonist, Maler und Autor

Rudi Hurzlmeier (* 1952 in Mallersdorf, Niederbayern) ist deutscher Cartoonist, Maler und Autor.

Rudi Hurzlmeier

LebenBearbeiten

Nach Abbruch seiner Schullaufbahn und diversen Tätigkeiten zeichnete Hurzlmeier Comicstrips. Von ihm stammen zahlreiche Beiträge für Magazine wie Titanic, Eulenspiegel, Bunte, Kowalski, Pardon, Nebelspalter, Penthouse, P.M. Magazin, Gong, HÖRZU und FAZ. Als Illustrator arbeitete Hurzlmeier unter anderem mit Wiglaf Droste, Hans Zippert, Fritz Eckenga und Harry Rowohlt zusammen. Er veröffentlichte über 30 Bücher und Kataloge.

Seit den 1990er Jahren trat er zunehmend auch als Maler in Erscheinung, wofür er teilweise das Pseudonym RuDiHu benutzte. Die Themen seiner Aquarelle, Strichzeichnungen, Tuscheskizzen und Comic-Strips bewegen sich zwischen freundlichem Witz und der Lust am Schock.

Er war 2012 Vorstandsmitglied im Fördervereins Komische Pinakothek e.V.[1]

Hurzlmeier hat zwei Söhne und lebt in München.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

MonographienBearbeiten

  • Land der Berge. Wien: Holzbaum, 2015, ISBN 978-3902980335
  • Meisterwerke der goldigen Periode. Oldenburg: LappanArt, 2014, ISBN 978-3830333722.
  • Das Urknall-Komplott. Hamburg: edel edition, 2009
  • Meisterwerke der komischen Periode. Zürich: Kein & Aber, 2004
  • Das dicke Hurzlmeier-Buch. Berlin: Eulenspiegel-Verlag, 2002
  • Über das Lächerliche an komischen Zeichnungen. Caricatura Edition, 2000
  • Wilde Kirschen. Oldenburg: Lappan, 1999
  • Fernsehen. Baden-Baden: Elster-Verlag, 1998
  • Lebende Legenden. Oldenburg: Lappan, 1998
  • Unhaltbar. Oldenburg: Lappan, 1996
  • Sagenhaftes Regensburg! Regensburg: Buchverlag der Mittelbayerischen Zeitung, 1995
  • Das Buch für Durchblicker. Oldenburg: Lappan, 1994
  • Nicht von schlechten Eltern! Oldenburg: Lappan, 1993
  • Friss oder stirb! Hurzlmeier, Rudi. Kiel: Semmel-Verlag, 1993
  • Zur Sau. Oldenburg: Lappan, 1992
  • Viel Spaß in München. Oldenburg: Lappan, 1992
  • Sehr zum Wohl! Hamburg: Zinnober-Verlag, 1988

IllustrationenBearbeiten

  • Elke Heidenreich (Hrsg.): Katzenmusik und Katzenstimmung. Tierisch-musikalische Geschichten. Bertelsmann, München 2012, ISBN 978-3-442-74680-4 (= Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann – btb 74680).
  • Hans Zippert: Löwe in love. Zürich: Kein & Aber, 2009
  • Thomas Gsella: Die Leiden des jungen Schiller. München: Sanssouci Verlag, 2009
  • Truman Capote: Kindergeburtstag. Zürich: Kein & Aber, 2008
  • Klaus Bittermann: Der Aufstand der Kuscheltiere. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2007
  • Eycken, Katinka [Hrsg.]: Scharfe Stellen. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2007
  • Thomas Gsella: Kinder, so was tut man nicht. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 2007
  • Peter Hacks: Die Dinge in Buta. Zürich: Kein & Aber, 2007
  • Hans Zippert: Weihnachtsmänner frisst man nicht. Zürich: Kein und Aber, 2006
  • Herbert Rosendorfer: Anders geht es auch. Zürich: Sanssouci, 2006
  • Achim Szymanski: Glückwunsch! Die besten Jahre kommen noch. München: Kunstmann, 2006
  • Eugen Egner: Als der Weihnachtsmann eine Frau war. Frankfurt am Main: Zweitausendeins, 2005
  • Hans Zippert: So wird man Löwe. Zürich: Kein und Aber, 2005
  • Fritz Eckenga: Jahreshauptversammlung meiner Ich-AG. München: Kunstmann, 2005
  • Michael Koglin: Dinner for one mit Al Capone. München: Knaur, 2004
  • Michael Koglin: Dinner for one auf der Titanic. München: Knaur, 2003
  • Wiglaf Droste: Der infrarote Korsar. Berlin: Tiamat, 2003
  • Jan Kaiser: Wie Schwech und Pefel. München: Knaur, 2003
  • Michael Koglin: Dinner for one – killer for five. München: Droemer Knaur, 2002

BeiträgeBearbeiten

  • Hier lacht der Betrachter. Oldenburg: Lappan, 2005

Mit Harry RowohltBearbeiten

  • Hipphopp. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2008
  • Miez, miez. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2007
  • Happy Birds-Day. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2004
  • Ich wollt, ich wär dein Hund. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2006
  • Wahre Engel und andere Geister der Weihnacht. Frankfurt, M.: Haffmans bei Zweitausendeins, 2005

AusstellungenBearbeiten

  • Cartoonmuseum Basel 26. Juni – 24. Oktober 2010
  • Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover. 27. Februar – 26. Juni 2016[2]
  • Galerie Z Stuttgart – Jenseits des Aufgeräumten. 19. Januar – 11. Februar 2018[3]

AuszeichnungenBearbeiten

 
Rudi Hurzlmeier mit dem Ernst-Hoferichter-Preis 2020, Stadtrat Christian Vorländer (re)

WeblinksBearbeiten

Commons: Rudi Hurzlmeier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Komische Pinakothek München - Kontakt, Impressum. In: www.komische-pinakothek.de. Archiviert vom Original am 25. April 2012; abgerufen am 26. April 2012.
  2. Jörg Spieler: Rudi Hurzlmeier – Malerei. Harry Rowohlt gewidmet - Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.karikatur-museum.de. Archiviert vom Original am 31. März 2016; abgerufen am 31. März 2016.
  3. GALERIE Z CONTEMPORARY FINE ARTS STUTTGART - RUDI HURZLMEIER. In: galeriez.net. Abgerufen am 28. Januar 2021.
  4. Ernst-Hoferichter-Preise an Dana von Suffrin und Rudi Hurzlmeier - muenchen.de - Das offizielle Stadtportal muenchen.de. In: ru.muenchen.de. 18. Dezember 2019, abgerufen am 28. Januar 2021.