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Rouvres-en-Xaintois

französische Gemeinde

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Rouvres-en-Xaintois
Wappen von Rouvres-en-Xaintois
Rouvres-en-Xaintois (Frankreich)
Rouvres-en-Xaintois
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Mirecourt
Gemeindeverband Mirecourt Dompaire
Koordinaten 48° 19′ N, 6° 2′ OKoordinaten: 48° 19′ N, 6° 2′ O
Höhe 302–421 m
Fläche 11,19 km2
Einwohner 279 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km2
Postleitzahl 88500
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Rouvres-en-Xaintois im Département Vosges

Rouvres-en-Xaintois ist eine französische Gemeinde mit 279 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Gemeindeverband Mirecourt Dompaire.

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Rouvres-en-Xaintois liegt im Süden des Xaintois, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Épinal. Die Landschaft um Rouvres ist hügelig und durch Getreidefelder geprägt. Im Südwestzipfel hat die Gemeinde einen Anteil am Bois dessous Haye, weitere Waldgebiete liegen im Südosten (Bois Pransieux, Bois Brebière), in der Mitte (Bois du Chanot) und im Nordwesten (Le Breuilles) des Gemeindegebietes. In Rouvres mündet der Ruisseau du Groseillier in den Cochon, der über Val d’Arol und Madon zur Mosel abfließt und zum Einzugsgebiet des Rheins gehört, während der Südwesten des Gemeindeareals zum Einzugsgebiet der Maas zählt.

Nachbargemeinden von Rouvres-en-Xaintois sind Oëlleville im Norden, Baudricourt im Osten, Remicourt im Südosten, Offroicourt im Süden, Gemmelincourt im Südwesten sowie Dombasle-en-Xaintois und Ménil-en-Xaintois im Westen.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1109 erstmals als Ruver in einer Urkunde erwähnt. Seit 1801 führt die Gemeinde die Landschaftsbezeichnung im Namen. Im Ancien Régime gehörte das Dorf zur Vogtei Mirecourt. Die Herrschaft über Rouvres war geteilt: Teile des Ortes gehörten den Herren von Bassompierre in Baudricourt, ein kleiner Teil gehörte den Herren von Châtenois, die direkt dem König unterstanden. Auch der Abt von Chaumousey hatte in Rouvres herrschaftliche Rechte. In der Zeit der Französischen Revolution war Rouvres Hauptort des 6. Kantons im Distrikt Mirecourt. 1832 vergrößerte sich das Gemeindegebiet um ein Waldstück, das zuvor eine Enklave der Gemeinde Baudricourt war. Die Kirche, dem Heiligen Eliphius geweiht, war Teil des Dekanates Poussay innerhalb des Bistums Toul. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1856. Das Bürgermeister- und Knabenschulgebäude wurde 1833 errichtet, die Mädchenschule folgte 1836.[1]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 338 356 367 385 337 299 295 279
 
Kirche St. Eliphius

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche St. Eliphius (Église Saint-Élophe)

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Landwirtschaft spielt in Rouvres und Umgebung nach wie vor eine Rolle. Einige Einwohner sind Pendler in die Gewerbegebiete von Gironcourt-sur-Vraine und am Flughafen Épinal-Mirecourt. Die teilweise zweistreifig ausgebaute Schnellstraße (D 166) von Épinal über Mirecourt nach Neufchâteau umgeht Rouvres im Süden mit zwei Anschlüssen westlich und östlich des Dorfkerns. Straßenverbindungen bestehen auch in die Nachbargemeinden Offroicourt und Oëlleville.

BelegeBearbeiten

  1. Rouvres-en-Xaintois auf vosges-archives.com. (pdf; 100 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 14. Juli 2011 (französisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vosges-archives.com

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rouvres-en-Xaintois – Sammlung von Bildern