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Romejki (deutsch Rumeyken) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Ełk (Landgemeinde Lyck) im Powiat Ełcki (Kreis Lyck).

Romejki
Romejki führt kein Wappen
Romejki (Polen)
Romejki
Romejki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Ełk
Gmina: Ełk
Geographische Lage: 53° 55′ N, 22° 25′ OKoordinaten: 53° 54′ 43″ N, 22° 25′ 6″ O
Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NEL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Oracze/DK 65Płociczno → Romejki
Schienenweg: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig



Geographische LageBearbeiten

Romejki liegt südlich des Krauser Sees (polnisch Jezioro Krzywionka) im Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, elf Kilometer nördlich der Kreisstadt Ełk (Lyck).

GeschichteBearbeiten

Das kleine Dorf – nach 1785 Rumeicken, bis 1945 Rumeyken genannt – wurde im Jahre 1472 gegründet und bestand vor 1945 aus ein paar kleinen Höfen und Gehöften.[1] Zwischen 1874 und 1945 war es in den Amtsbezirk Soffen (polnisch Krokocie) eingegliedert,[2] der zum Kreis Lyck im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte.

68 Einwohner verzeichnete Rumeyken im Jahre 1910.[3] Ihre Zahl stieg bis 1933 auf 68 und belief sich 1939 noch auf 56.[4]

In Kriegsfolge kam Rumeyken 1945 mit dem südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Romejki“. Es ist heute eine Ortschaft im Verbund der Gmina Ełk (Landgemeinde Lyck) im Powiat Ełcki (Kreis Lyck), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

KircheBearbeiten

Bis 1945 war Rumeyken in die evangelische Kirche Stradaunen[5] (polnisch Straduny) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche St. Adalbert in Lyck[6] im Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Romejki katholischerseits zur Pfarrei Straduny im Bistum Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen. Die evangelischen Einwohner halten sich zur Kirchengemeinde in Ełk, einer Filialgemeinde der Pfarrei in Pisz (deutsch Johannisburg) in der Diözese Masuren der Evangelisch-AugsburgischenKirche in Polen.

VerkehrBearbeiten

Romejki liegt an einer Nebenstraße, die von der polnischen Landesstraße 65 (einstige deutsche Reichsstraße 132) über Płociczno (Plotzitzen, 1938–1945 Bunhausen) bis direkt in den Ort führt. Eine Bahnanbindung existiert nicht.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Rumeyken
  2. Rolf Jehke, Amtsbezirk Soffen
  3. Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis, Landkreis Lyck
  4. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Lyck (Lyk, poln. Elk). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  5. Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen, 1968, S. 494
  6. Rumeyken