Rolf Ahlers

Diplom-Ingenieur, Schriftsteller
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Rolf Ahlers (* 1940 in Wendezelle, Niedersachsen) ist ein deutscher Ingenieur und Schriftsteller.

Leben und WerkBearbeiten

Rolf Ahlers wuchs in Wendezelle auf, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wendeburg. Nach Schulbesuch und Facharbeiterlehre (Dreher) studierte er Maschinenbau, Abschluss als Diplomingenieur. Seine etwa 40-jährige Berufstätigkeit in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig war von unterschiedlichen Aufgabengebieten geprägt: Konstruktion, Versuchs- und Verfahrenstechnik – langjährig in den Bereichen erneuerbare Energie und Umweltthematik – mit den Spezialgebieten Mathematik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Datenerfassung und -verarbeitung. Darunter 1980 bis 1991 der verantwortliche Betrieb einer Versuchsbiogasanlage (mit Verstromung des Biogases), um Möglichkeiten und Grenzen des Verfahrens aufzuzeigen. Zusätzlich engagierte er sich während 28 Jahren im Personalrat, zuletzt als Gesamtpersonalratsvorsitzender. Vertiefte Kenntnisse ermöglichten 2003 die Publikation „Geschichte des Forschungsstandortes Braunschweig-Völkenrode“, Hrsg. Rolf Ahlers und Gerhard Sauerbeck, zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit.[1]

Neben der beruflichen Tätigkeit sind seine ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeiten zu nennen. Von 1981 bis 1996 wirkte er in Wendeburg als Ortsbürgermeister, von 1996 bis 2002 als Bürgermeister und 2002 bis 2011 als stellvertretender Bürgermeister. Von 1991 bis 2011 war er Mitglied im Kreistag Peine und wirkte von 1996 bis 2011 als stellvertretender Landrat.

Der Liebe zur Heimat gelten seine ehrenamtlichen heimatpflegerischen Tätigkeiten – in vielen Veröffentlichungen[2] hat er berichtet, auch als Initiator von Heimatfesten, Jubiläen, Denkmälern und Denkmalstagen sowie der Förderung der plattdeutschen Sprache Ostfälisch. Seit 1986 ist er als Gemeindeheimatpfleger von Wendeburg tätig, seit 2003 als Herausgeber der Ostfalenpost, seit 2005 als Sprecher der Arbeitsgruppe Plattdeutsch des Vereins Braunschweigische Landschaft und seit 2008 als Schriftleiter der Zeitschrift Braunschweigische Heimat. Tätigkeiten als Ghostwriter und Lektor. Für die Marienkirche in Wendeburg stiftete er 1989 die „Familienglocke“ als dritte Läuteglocke.

EhrungenBearbeiten

  • Er bekam 2007 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  • Sieger beim Plattdeutsch-Literaturwettbewerb der Deuregio Ostfalen 2005, 2008 und 2011.
  • Blutspende-Ehrennadel in Gold: 75-maliges Blutspenden.

LiteraturBearbeiten

  1. Literaturverzeichnis "Beruflich bearbeitete Themen"
  2. Literaturverzeichnis "Heimatkundliche Themen"

WeblinksBearbeiten