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Rock the Rebel / Metal the Devil

Album von Volbeat
Rock the Rebel / Metal the Devil
Studioalbum von Volbeat

Veröffent-
lichung(en)

23. Februar 2007

Label(s) Mascot Records

Format(e)

CD

Genre(s)

Metal

Titel (Anzahl)

11

Laufzeit

42:33

Besetzung

Produktion

Jacob Hansen

Studio(s)

Hansen Studios, Ribe
Oktober 2006

Chronologie
The Strength / The Sound / The Songs
(2005)
Rock the Rebel / Metal the Devil Guitar Gangsters & Cadillac Blood
(2008)
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Rock the Rebel / Metal the Devil ist das zweite Album der dänischen Metal-Band Volbeat. Das Album wurde am 23. Februar 2007 via Mascot Records veröffentlicht und wurde in Dänemark mit Vierfachplatin und in Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Die zweite ausgekoppelte Single The Garden’s Tale erhielt ebenfalls Platin.

Inhaltsverzeichnis

EntstehungBearbeiten

Das komplette Album inklusive der Texte wurde von Michael Poulsen geschrieben. Mit „Boa (JDM)“ wurde das sechste Lied des Demos Beat the Meat für ein Album verwendet. Die fünf anderen Titel wurden bereits für das Debütalbum neu aufgenommen. Zehn weitere geschriebene Lieder wurden nicht für das Album verwendet. Aufgenommen wurde Rock the Rebel / Metal the Devil innerhalb von elf Tagen im Oktober 2006 in den Hansen Studios in der dänischen Stadt Ribe.[1] Produziert und gemischt wurde das Album von Jacob Hansen. Unterstützt wurde er dabei von Martin Pagaard Wolff. Hansen steuerte bei „River Queen“ und „Soulweeper #2“ Hintergrundgesänge bei.

Den dänischen Gesang bei The Garden’s Tale übernahm Johan Olsen von der in Dänemark bekannten Rockband Magtens Korridorer. Poulsen und Olsen lernten sich bei der Show zu den „Steppeulv“-Awards kennen.[2] Rod Sinclair spielte bei „Sad Man’s Tongue“ das Banjo und steuerte ein Gitarrensolo bei. Martin Pagaard Wolff spielte bei diesem Lied die Akustikgitarre. Anders Pedersen spielte bei „The Human Instrument“ und „Sad Man’s Tongue“ die Hawaii-Gitarre.

Nachdem die Aufnahmen zum Album beendet worden waren trennte sich die Band vom Gitarristen Franz „Hellboss“ Gottschalk. Offiziell wurde die Trennung mit persönlichen Differenzen begründet.[3] In einem Interview fügte Poulsen hinzu, dass sich Gottschalk bei Konzerten respektlos gegenüber der Crew und den anderen Bands verhalten hat.[4]

HintergrundBearbeiten

Titelliste
  1. The Human Instrument – 4:29
  2. Mr & Mrs Ness – 3:47
  3. The Garden’s Tale – 4:51
  4. Devil or the Blue Cat’s Song – 3:15
  5. Sad Man’s Tongue – 3:05
  6. River Queen – 3:41
  7. Radio Girl – 3:45
  8. A Moment Forever – 3:42
  9. Soulweeper #2 – 4:02
  10. You or Them – 4:11
  11. Boa (JDM) – 3:45

Der Titel des Albums stammt vom Schlagzeuger Jon Larsen. Die Musiker wurden nach der Veröffentlichung des ersten Albums in Interviews häufig gefragt, ob Volbeat eine Metal-, Rock- oder Punk-Band sei. Die Musiker hatten keine Antwort auf diese Frage, da sie es laut Larsen selbst nicht wussten. Der Titel stellt laut Larsen klar, dass Volbeat sowohl eine Metal- als auch eine Rockband sind.[5]

Das Albumcover wurde von der Firma „Jester“ entworfen und zeigt das Blatt einer Kreissäge, das auf einem Plattenspieler gelegt wurde. Das Blatt dreht sich mit 666 statt der für Langspielplatte üblichen 33 Umdrehungen pro Minute. so dass die Funken am Tonabnehmer sprühen. Der Plattenspieler steht laut Poulsen für die Rock ’n’ Roll im Sound der Band, während das Sägeblatt mit den Funken eine augenzwinkernde Verneigung vor den Klischees des Metal sind.[6]

„Mr & Mrs Ness“ ist eine Fortsetzung der Geschichte der Lieder „Danny & Lucy (11pm)“ und „Fire Song“ vom ersten Album. Bei Herrn und Frau Ness handelt es sich um Lucys Eltern. Frau Ness wurde erschossen aufgefunden. Da die Hände ihres Ehemannes blutverschmiert sind, wird er für den Mörder gehalten und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er hat die Tat jedoch nicht begangen. In einem Interview erklärte Poulsen, dass es sich bei Mr Ness nicht um den Social-Distortion-Sänger Mike Ness handelt.[2]

„Sad Man’s Tongue“ ist eine Hommage an den Countrysänger Johnny Cash. „Soulweeper #2“ ist eine Fortsetzung von „Soulweeper“ vom ersten Album. Sänger Michael Poulsen ist vielfach von weiblichen Fans gebeten worden, ein ähnliches Lied für das neue Album zu schreiben.[4] Die Buchstaben JDM vom Lied Boa (JDM) stehen für Jens de Mello, einem Freund von Michael Poulsen aus Brasilien. De Mello war der Meinung, dass ein Riff des Liedes nach der Band Soulfly klingen würde. Poulsen benennt de Mello am Ende des Liedes mit den Worten „Eso é para mi amigo do Brasil“ (port. für Dies ist für meinen brasilianischen Freund).

RezeptionBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[7][8][9]
Rock the Rebel / Metal the Devil
  DK 1 02.03.2007 (62 Wo.)
  DE 76 09.03.2007 (1 Wo.)
  AT 54 24.09.2010 (3 Wo.)
Singles
The Garden’s Tale
  DK 18 18.01.2008 (8 Wo.)

RezensionenBearbeiten

Das Album erhielt wie der Vorgänger hervorragende Kritiken von Seiten der Presse. Der Metal Hammer kürte Rock the Rebel / Metal the Devil zum Album des Monats und wurde später von der Redaktion zum „Album des Jahres 2007“ gewählt. Im Rock Hard bekam das Album erneut die Höchstnote 10, musste sich aber die Auszeichnung zum „Album des Monats“ mit dem Album MK II der Band Masterplan teilen.

ChartplatzierungenBearbeiten

In den dänischen Albumcharts debütierte das Album direkt auf Platz eins und verkaufte sich in der ersten Woche alleine 10.000 Mal.[10] Der Videoclip zu The Garden’s Tale wurde von MTV Dänemark direkt nach Veröffentlichung in die Heavy Rotation aufgenommen und wurde zu einem Erfolg. Die dazugehörige Single erreichte Platz 18 in den dänischen Singlecharts und verblieb sieben Wochen in der Hitliste.

Gold und PlatinBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle zeigt an, wann in welchen Ländern Goldene bzw. Platin-Schallplatten für das Album Rock the Rebel / Metal the Devil verliehen wurden.

Land Gold Platin 2× Platin 3× Platin 4× Platin
Dänemark
vergeben von der IFPI Danmark
24. September 2007[11] 1. November 2007[12] ? 16. August 2016[13] 11. April 2017[14]
Deutschland
vergeben vom Bundesverband Musikindustrie
2013[15]

Darüber hinaus wurde die Single The Garden’s Tale in Dänemark mit Gold ausgezeichnet.[16] Rock the Rebel / Metal the Devil war das erste Album einer dänischen Metalband, das mit Platin ausgezeichnet wurde.[17]

QuellenBearbeiten

  1. Frank Albrecht: Null Prozent Schule, 100 Prozent Musik. In: Rock Hard, Februar 2007, Seite 14
  2. a b Markus Jakob: Interview: Michael Poulsen von Volbeat. Metalnews, abgerufen am 6. Januar 2013.
  3. VOLBEAT Parts Ways With Guitarist. Blabbermouth.net, abgerufen am 3. April 2018.
  4. a b Frank Albrecht: Böse Mädchen. In: Rock Hard, April 2007, Seite 40–41
  5. Frank Albrecht: Für eine Hand voll Kronen. In: Rock Hard, September 2010, Seite 24
  6. Sebastian Schult: Elvis lebt!. In: Metal Hammer, April 2007, Seite 72
  7. Volbeat in den dänischen Charts. Danishcharts.com, abgerufen am 6. Januar 2013.
  8. Volbeat in den österreichischen Charts. Austriancharts.at, abgerufen am 6. Januar 2013.
  9. Chartverfolgung / Volbeat / longplay. (Nicht mehr online verfügbar.) Musicline.de, archiviert vom Original am 3. Mai 2016; abgerufen am 6. Januar 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  10. VOLBEAT: "Rock The Rebel / Metal The Devil" tops danish album charts. Blabbermouth.net, abgerufen am 3. April 2018.
  11. Guld og platin i september. IFPI, abgerufen am 12. April 2017 (dänisch).
  12. Guld og platin i november. (Nicht mehr online verfügbar.) IFPI, archiviert vom Original am 7. Juni 2012; abgerufen am 12. April 2017 (dänisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ifpi.dk
  13. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood". IFPI, abgerufen am 12. April 2017 (dänisch).
  14. Volbeat "Rock The Rebel Metal The Devil". IFPI, abgerufen am 12. April 2017 (dänisch).
  15. Gold-/Platin-Datenbank. Bundesverband Musikindustrie, abgerufen am 12. April 2017.
  16. Guld og platin i august. IFPI, abgerufen am 12. April 2017 (dänisch).
  17. VOLBEAT: 'Rock The Rebel / Metal The Devil' Certified Platinum In Denmark. Blabbermouth.net, abgerufen am 3. April 2018.

WeblinksBearbeiten

VorgängerMetal HammerNachfolger
Stone Sour
Come What(ever) May
Album des Jahres
2007
Metallica
Death Magnetic