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Robert Ibertsberger

österreichischer Fußballspieler

Robert „Ibi“ Ibertsberger (* 20. Jänner 1977 in Neumarkt am Wallersee) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und Nationalspieler und nunmehriger Fußballtrainer.

Robert Ibertsberger
Personalia
Geburtstag 20. Jänner 1977
Geburtsort Neumarkt am WallerseeÖsterreich
Größe 179 cm
Position Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
1984–1991 SV Seekirchen 1945
1991–1994 Bundesnachwuchszentrum Salzburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1994–1996 ASVÖ FC Puch 41 (1)
1996–1999 SV Austria Salzburg 70 (4)
2000–2003 AC Venedig 4 (0)
2000–2001 → SK Sturm Graz (Leihe) 22 (0)
2001–2002 → FC Tirol Innsbruck (Leihe) 14 (0)
2003–2004 SC Untersiebenbrunn 7 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1997–1999 Österreich U21 7 (0)
1999–2001 Österreich 8 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2006–2008 FC Red Bull Salzburg U15
2008–2010 FC Red Bull Salzburg U17
2010–2017 Bundesnachwuchszentrum Oberösterreich (U18)
2017–2018 Wolfsberger AC (Co-Trainer)
2018 Wolfsberger AC (interim)
2018–2019 FK Austria Wien (Co-Trainer)
2019 FK Austria Wien (interim)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Als SpielerBearbeiten

Robert Ibertsberger begann seine Karriere, wie auch seine Brüder Matthias und Andreas, als Jugendspieler beim SV Seekirchen 1945. Über das Bundesnachwuchszentrum Salzburg kam er 1994 zum Zweitligaverein ASVÖ FC Puch unter dem damaligen Trainer Heribert Weber. 1996 wechselte Ibertsberger zu Austria Salzburg. Dort absolvierte er am 17. August 1996 als Einwechselspieler sein Debüt in der österreichischen Fußball-Bundesliga und kam in der Saison 1996/97 auf 19 Meisterschaftseinsätze und drei Tore. Innerhalb kurzer Zeit avancierte er zum Stammspieler der Salzburger.

Am 31. Mai 1997 im Spiel gegen FK Austria Wien erlitt Ibertsberger nach einem Foul von Rene Glatzer eine schwere Knieverletzung und wurde operiert. Austria Salzburg wurde am Ende der Saison Österreichischer Meister; Ibertsberger absolvierte bis dahin kein Spiel mehr. Im Herbst 1998, also anderthalb Jahre nach dem Foul, gab er sein Comeback in der Mannschaft des SV Austria Salzburg.

Ibertsberger spielte sich wieder in die Stammmannschaft seines Vereins und absolvierte acht Länderspiele für die österreichische Nationalmannschaft. Im Jänner 2000 wechselte er zur AC Venezia. Dort konnte er sich nicht durchsetzen und wurde zuerst an Sturm Graz und anschließend an den FC Tirol Innsbruck verliehen. Mit den Grazern spielte er unter Trainer Ivica Osim im Spieljahr 2000/01 nur in der Meisterschaft, da er für die Champions League nicht spielberechtigt war; bei den Tirolern kam er unter Trainer Kurt Jara im Herbst 2001 auf 14 Einsätze und wurde österreichischer Meister.

Im Jänner 2002 wurde ein Knorpelschaden in Ibertsbergers Knie diagnostiziert. Mit einer Transplantation wurde versucht, seine Karriere zu retten, es folgten allerdings wieder 15 Monate Pause und Rekonvaleszenz. Er erreichte danach nicht mehr die Leistungsfähigkeit, die er vor seiner zweiten Verletzung hatte; bei Venezia kam er kaum noch zum Einsatz. Im Sommer 2003 wechselte Ibertsberger zurück nach Österreich in die Erste Liga zum SC Untersiebenbrunn unter Trainer Heri Weber, den er seit einer gemeinsamen Zeit beim ASVÖ FC Puch kannte.

Im Sommer 2004 beendete Ibertsberger wegen des Knorpelschadens schließlich seine Karriere als Fußballspieler.

Als TrainerBearbeiten

Zunächst trainierte Ibertsberger die U-15-Mannschaft des FC Red Bull Salzburg. Im Sommer 2010 wechselte er als U-18-Trainer und Leiter des Grundlagenbereichs in die Fußballakademie der SV Ried.[1]

Zur Saison 2017/18 wurde er Co-Trainer von Heimo Pfeifenberger beim Wolfsberger AC.[2] Nach Pfeifenbergers Beurlaubung im März 2018 wurde Ibertsberger interimistisch Cheftrainer.[3]

Zur Saison 2018/19 wechselte Ibertsberger als Co-Trainer von Thomas Letsch zum FK Austria Wien.[4] Nach der Trennung von Letsch wurde er im März 2019 Interimstrainer der Austria.[5] Nach Saisonende wurde er von Christian Ilzer abgelöst.

PrivatesBearbeiten

Der gelernte Installateur und Landwirt absolvierte nach Beendigung seiner Fußballerlaufbahn eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern bewohnt er ein Haus in Seekirchen.

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „ Als sportlicher Leiter der Akademie ist weiterhin Robert Ibertsberger mit seinem bewährten Trainerstab aktiv.“ (Memento des Originals vom 21. Juni 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svried.at svried.at vom 2. Juni 2016, abgerufen am 21. Juni 2016
  2. 2 Neuverpflichtungen und 2 Vertragsverlängerungen (Memento des Originals vom 31. März 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rzpelletswac.at rzpelletswac.at, am 26. Mai 2017, abgerufen am 31. März 2018
  3. WAC lässt sich mit Trainersuche Zeit, Co-Trainer übernehmen kurier.at, am 26. März 2018, abgerufen am 31. März 2018
  4. FK Austria Wien - Robert Ibertsberger verstärkt das Austria-Trainerteam! Abgerufen am 6. Juni 2018.
  5. Thomas Letsch von seinen Aufgaben entbunden fk-austria.at, am 11. März 2019, abgerufen am 11. März 2019