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Richard von Bötticher

preußischer Landrat

Richard von Bötticher (* 30. Juni 1855 in Buckau (Magdeburg); † 5. April 1934 in Magdeburg) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

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LebenBearbeiten

Als Sohn des Magdeburger Oberbürgermeisters Friedrich Bötticher besuchte Richard Bötticher das dortige Pädagogium des Klosters Unser Lieben Frauen. Nach dem Abitur (1875) studierte er Rechtswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. 1876 wurde er im Corps Suevia Tübingen aktiv.[1] 1879 bestand er das Referendarexamen. 1881 trat er in den Verwaltungsdienst über- 1885 wurde er Regierungsassessor. Im Dreikaiserjahr wurde er kommissarischer Landrat des Kreises Querfurt und damit Nachfolger von Eberhard Freiherrn von der Recke. Er übernahm das Amt 1889 endgültig und übte es bis 1903 aus. Ab Mai 1903 war er Landrat im Kreis Saarbrücken. Im Januar 1909 wurde er zum Regierungspräsidenten im Regierungsbezirk Osnabrück ernannt.

Als er 1917 in den Ruhestand verabschiedet wurde, nobilitierte ihn Wilhelm II. als König von Preußen.

AuszeichnungenBearbeiten

  • Ehrenbürger der Stadt Querfurt

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 197, 453

LiteraturBearbeiten

  • Walther Hubatsch (Begründer): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen. Band 6: Thomas Klein: Provinz Sachsen. Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn 1975, ISBN 3-87969-118-5, S. 139.
  • Suevia-Tübingen 1831-1931. Band 2: Mitglieder. Tübingen 1931, Nr. 289.

WeblinksBearbeiten