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Generalleutnant Richard Schmundt (1856-1927), um 1919

Richard Schmundt (* 5. Oktober 1856 in Hirschfeld; † 10. November 1927 in Brandenburg an der Havel) war ein preußischer Generalleutnant.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Richard Schmundt war der Sohn des preußischen Oberbaurats Gustav Alexander Schmundt (1823–1908)[1][2] und dessen Frau Karoline Juliane Auguste Schmundt, geb. Friederici (1833-1908).

Schmundt wurde am 12. Oktober 1878 zum Leutnant befördert. Am 19. Juli 1913 wurde er Kommandeur des Füsilier-Regiments „Prinz Heinrich von Preußen“ (Brandenburgisches) Nr. 35.[3] Anschließend befehligte er im Ersten Weltkrieg als Oberst vom 25. Oktober 1914 bis März 1915 die 11. Infanterie-Brigade,[4] die dann als 112. Infanterie-Brigade neu aufgestellt und noch bis Anfang November 1915 von ihm kommandiert wurde.[5] Ab 8. Oktober 1915 hatte er das Kommando über die 10. Infanterie-Brigade.[6] Am 5. Oktober 1916 wurde er zum Generalmajor befördert und 1917 als Generalleutnant zur Disposition gestellt.[3] Als z.D.-Offizier war Schmundt 1918 Kommandeur der stellvertretenden 1. Infanterie-Brigade in Tilsit.[7]

Am 3. Oktober 1895 heiratete er Hedwig Maria Schmundt, geborene Seyffardt (* 5. Juli 1873 in Krefeld; † 2. April 1962 in Hannover). Aus der Ehe gingen der General der Infanterie Rudolf Schmundt und der Sozialwissenschaftler und Anthroposoph Wilhelm Schmundt hervor. Richard Schmundt wurde auf dem Bornstedter Friedhof beigesetzt.[8]

LiteraturBearbeiten

  • Verein ehemaliger Offiziere des Regiments: „Das Füsilier-Regiment Prinz-Heinrich von Preußen (Brandenburgisches) Nr. 35 im Weltkriege“, Berlin, 1929

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schmundt, Rudolf in der Deutschen Biographie.
  2. Schmundt, Gustav Alexander in der Deutschen Biographie.
  3. a b Rudolf Schmundt. In: Tätigkeitsbericht des Chefs des Heerespersonalamtes General der Infanterie Rudolf Schmundt. Heerespersonalamt, Biblio Verlag, Osnabrück 1984, S. 15. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  4. Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 2, Biblio Verlag, Osnabrück 1996, S. 128. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  5. 112. Infanterie-Brigade. Landesarchiv Baden-Württemberg.
  6. Schmundt, Richard. In: Militär-Wochenblatt, Band 112, E.S. Mittler, 1927, S. 59. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  7. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 210.
  8. Richard Schmundt. billiongraves.com.