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Richard Alber (* 19. April 1893 in Stuttgart; † 13. Juni 1962 in Langenargen am Bodensee) war von 1938 bis 1944 Landrat des Landkreises Münsingen. 1944 wurde er aufgrund von Untergrabung des nationalsozialistischen Regimes von seinem Posten enthoben und flüchtete nach einem vorgetäuschten Selbstmord in die Schweiz, um seiner Ermordung durch die Nazis zu entgehen. Aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus überstand er trotz früherer Mitgliedschaft in verschiedenen Parteiorganisationen die Entnazifizierung und konnte ab 1946 wieder im Staatsdienst tätig sein, allerdings nicht mehr auf einer so hohen Ebene.

Während seines Studiums wurde er 1911 Mitglied der Tübinger Königsgesellschaft Roigel.

LiteraturBearbeiten

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 7: Supplement A–K. Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 6–7.
  • Cornelia Rauh-Kühne, Michael Ruck (Hrsg.): Regionale Eliten zwischen Diktatur und Demokratie: Baden und Württemberg 1930–1952. Oldenbourg Verlag, München 1993, ISBN 3-486-55950-8, S. 57 (Digitalisat)

WeblinksBearbeiten