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Rexingen (Bas-Rhin)

französische Gemeinde

GeografieBearbeiten

Rexingen liegt zwischen Berg im Westen und Adamswiller im Osten, 21 Kilometer nordöstlich von Sarrebourg und 55 Kilometer nordwestlich von Straßburg[1] im Krummen Elsass.

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1674 wurde die Ortschaft während des Holländischen Kriegs (1672–1679) teilweise durch die Truppen von Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne (1611–1675), zerstört.

Bis zur Französischen Revolution (1789–1799) gehörte Rexingen zur Grafschaft Saarwerden. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte es als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Zabern im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2012 2014
Einwohner 199[2] 150 165 160 155 170 170 192 204 206

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Bürgermeisterei-Schule wurde im Jahre 1885 nach dem Plan des Architekten Heinrich Hannig aus Saverne erbaut. Der Bahnhof von Rexingen wurde gegen Ende des 19. oder gegen Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Er ist stillgelegt und wird heute als Haus genutzt. Die protestantische Kirche wurde 1885 erbaut. Sie ist in Richtung Ost-West ausgerichtet. Ihr Kirchenschiff wird von vier hohen Fenstern erhellt.[3] In der Kirche befindet sich eine Orgel von Dalstein & Haerpfer, die 1914 konstruiert wurde. Sie wurde 1960 durch die Orgelmanufaktur Schwenkedel modernisiert.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, 2 Bände, Paris 1999, ISBN 2-84234-055-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rexingen (Bas-Rhin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rexingen auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 20. November 2009
  2. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Zabern
  3. Rexingen in der Base Mérimée (französisch) Abgerufen am 20. November
  4. Rexingen in der Base Palissy (französisch) Abgerufen am 20. November 2009