Requiem für eine romantische Frau

Film von Dagmar Knöpfel (1999)
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Requiem für eine romantische Frau ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1999.

Film
OriginaltitelRequiem für eine romantische Frau
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Dagmar Knöpfel
Drehbuch Dagmar Knöpfel
Produktion Dagmar Knöpfel
Musik Joschi Schumann
Kamera Igor Luther
Schnitt Edith Eisenstecken
Besetzung

InhaltBearbeiten

"lm Sommer 1807 stolperte Clemens Brentano, der Dichter der Liebe, ihrer Freuden und Leiden, in das denkwürdigste Abenteuer seines Lebens. Die Frau, die sich ihm „mit schrecklicher Gewalt“ an den Hals warf, hieß Auguste Bußmann – und war knapp siebzehn Jahre alt. Ein skandalöses Abenteuer begann mit allen Zutaten – Flucht vor den Verwandten und dem Skandal, die rasche Heirat, heftige und intensive Eheszenen, ein tägliches Hin und Her zwischen Kampf und Konfrontation, Faszination und Frust, Willfährigkeit und Widerstand. Und die alte Frage: Wie sieht das Leben eines Dichters aus, wie verlaufen hier die Linien zwischen Anpassung und Rebellion, zwischen bürgerlichem Leben und dichterischer Freiheit? Am Ende steht der Dichter nicht mehr so besonders gut da, ist es die Frau an seiner Seite, Auguste, die entschlossen ist, im täglichen Leben zu verwirklichen, was er und die anderen Romantiker in Gedichten, Romanen, Briefen gefordert haben? Für Auguste soll das Leben, soll die Liebe eine Art Poesie werden. Dafür kämpft sie, dafür wird sie sterben. ln diesem Punkt wird ihre Geschichte zum Requiem für eine romantische Frau, war Auguste ihrer Zeit weit voraus, unter all den hartherzigen, halben Dichtern, im Kreis der Arnims und der Savignys, der Grimms und der Brentanos, die einzige wirkliche, die einzige radikale Romantikerin – und ein 'Geschöpf der Moderne' unserer Zeit heute."[1]

Literarische VorlageBearbeiten

"Hans Magnus Enzensberger hat die literarische Vorlage für diesen Film geliefert – jenes intensive biographische Buch, in dem er mit Hilfe zahlloser Briefe und anderer authentischer Texte der Beteiligten damals das Leben, die Liebe, die Sehnsucht der Auguste Bußmann zur Darstellung brachte, ein Werk, das seit Erscheinen zahlreiche begeisterte Leser und mehrere Auflagen erlebt hat. Für die Verfilmung dieser Geschichte durch Dagmar Knöpfel hat er nach diesem Buch ein Treatment geschaffen, das dem Film als Vorlage diente. Eine Geschichte aus der Welt der Literatur, aber alles andere als poetisch- papiernen gefilmt mit aller Leidenschaft, von der der Stoff zeugt. Ein Film, der die deutsche Romantik in ihrer ganzen Dichte wiederzugeben versteht, in ihrer Begeisterung, aber auch in ihrer Widersprüchlichkeit, ihrer Zerrissenheit. Ein amour fou, der inzwischen zum festen Bestand der großen deutschen Liebesbeziehungen gehört, die Geschichte, wie der große Dichter Clemens Brentano und die junge Auguste Bußmann, innerhalb einiger Monate in den Jahren 1807/1808, versuchen, ihre Liebe mit jener Kompromisslosigkeit, mit dem vollen Risiko des Skandals zu leben, wie es die deutschen Romantiker forderten. Und wie sie letzten Endes an ihren eigenen Forderungen scheitern müssen. ln immer wieder neuen Phasen der Trennung und neuen Annäherungsversuchen wird aus der Liebe schließlich eine traurige Mischung aus Verzweiflung, Streiterei, Auflehnung, Widerwillen, Drohung ..."[2]

KritikBearbeiten

„Auguste ist eine schutzlose, ungestüme, mit jeder Faser erotische Person, ...während Brentano Gedichte über Treuliebchen verfasst und sich gestört fühlt von diesem Mädchen, das lebt, was er nur in Versen besingt... Unter all den neuen deutschen Filmen ist Knöpfels Rückblende in die Romantik der modernste, weil sie nicht dem Irrtum aufsitzt, dass man etwas erkennt, bloß weil man es sieht.“[3]

AuszeichnungenBearbeiten

  • Hessischer Filmpreis
  • Bayerischer Filmpreis
  • Max Ophüls Preis Drehbuch
  • Max Ophüls Preis Nachwuchsdarstellerin für Janina Sachau

Buch zum FilmBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dagmar Knöpfel in: Presseheft zu Requiem für eine romantische Frau
  2. Dagmar Knöpfel in: Presseheft zu Requiem für eine romantische Frau
  3. Nikodemus In: [1] DIE ZEIT