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Rentweinsdorf

Gemeinde im Landkreis Haßberge in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Rentweinsdorf
Rentweinsdorf
Deutschlandkarte, Position des Marktes Rentweinsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 4′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Ebern
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 24,62 km2
Einwohner: 1581 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96184
Vorwahlen: 09531, 09536
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 190
Marktgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rittergasse 3
96106 Ebern
Website: www.rentweinsdorf.de
Bürgermeister: Willi Sendelbeck (SPD)
Lage des Marktes Rentweinsdorf im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild

Rentweinsdorf ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Rentweinsdorf liegt in der Region Main-Rhön.

GemeindegliederungBearbeiten

Die zehn Ortsteile (Einwohnerzahl in Klammern, Stand: 5. Januar 2009) sind[2]:

Es existieren die Gemarkungen Losbergsgereuth, Rentweinsdorf, Rentweinsdorfer Hauptwald, Salmsdorf, Sendelbach und Treinfeld.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Untermerzbach, Rattelsdorf, Reckendorf, Gerach, Breitbrunn, Kirchlauter und Ebern.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die Familie von Rotenhan war schon bei der ersten urkundlichen Erwähnung von Rentweinsdorf 1248 im Ort nachweisbar. Im Jahr 1497 wurden die Rotenhan vom Würzburger Bischof Lorenz von Bibra mit der vollen Zentgerichtsbarkeit belehnt. Das Rittergut der Freiherren von Rotenhan, das auch zum Fränkischen Ritterkreis gehörte, wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und 1810 im Zuge von Grenzbereinigungen dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. April 1971 wurde die damals selbständige Gemeinde Losbergsgereuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kam Sendelbach hinzu. Salmsdorf und Treinfeld folgten am 1. Mai 1978.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1308 Einwohner[4]
  • 1970: 1338 Einwohner[4]
  • 1987: 1361 Einwohner
  • 1991: 1392 Einwohner
  • 1995: 1467 Einwohner
  • 2000: 1524 Einwohner
  • 2005: 1611 Einwohner
  • 2010: 1576 Einwohner
  • 2015: 1561 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Willi Sendelbeck (SPD). Er wurde 2014 in der Stichwahl mit 50,62 % der Stimmen gegen Kurt Weißheimer (Überparteiliche Wählergemeinschaft) wiedergewählt.

GemeinderatBearbeiten

Gemeinderatswahl 2014Bearbeiten

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2014 3 4 5 12 Sitze

Gemeinderatswahl 2008Bearbeiten

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2008 3 3 6 12 Sitze

Gemeinderatswahl 2002Bearbeiten

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2002 4 4 4 12 Sitze

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Schloss Rentweinsdorf
 
Dreieinigkeitskirche

Das Schloss Rentweinsdorf, erbaut zwischen 1750 und 1762, bildet zusammen mit der gegenüberliegenden Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit, erbaut zwischen 1597 und 1600, den Mittelpunkt des Marktes Rentweinsdorf.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Im Jahr 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 43 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 18 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 586. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1687 Hektar, davon waren 1335 Ackerfläche und 351 Dauergrünfläche.

 
Rentweinsdorf, Reste der ehemaligen Bahnhofsanlagen

VerkehrBearbeiten

BildungBearbeiten

Im Jahr 2017 gab es folgende Einrichtungen:

  • einen Kindergarten mit Krippe mit 75 Plätzen und 72 Kindern
  • eine Grundschule (Klassen 1/2 und 3/4) mit rund 60 Schülern

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/160218&attr=OBJ&val=1642
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 453.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 759 und 760.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rentweinsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien