René Benko

österreichischer Unternehmer und Investor

René Benko (* 20. Mai 1977 in Innsbruck) ist ein österreichischer Unternehmer und Investor im Immobilien-, Handels- und Medienbereich. Die von ihm gegründete Signa Holding gilt als Österreichs größtes Immobilienunternehmen und engagierte sich ab 2011 vermehrt in Deutschland und in Norditalien. Daneben erwarb sie im November 2018 Medienbeteiligungen an den österreichischen Tageszeitungen Kurier (24,22 Prozent) und Krone (24,5 Prozent).

Benkos beruflicher Aufstieg wurde von zahlreichen Kontroversen begleitet. 2019 wurde er erstmals als einer der reichsten Menschen der Welt vom US-Magazin Forbes in der Zusammenstellung The World’s Billionaires gelistet; sein Vermögen wurde dabei auf fünf Milliarden Dollar (4,6 Mrd. Euro) geschätzt. Damit galt er als einer der reichsten Österreicher. Ende November 2023 meldete zunächst die Signa Holding Insolvenz an, bald darauf mehrere Tochtergesellschaften. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro. Benko wurde dadurch zu Österreichs Rekord-Pleitier.[1]

Herkunft und Ausbildung Bearbeiten

René Benko wurde als Sohn eines Gemeindebediensteten und der Erzieherin Ingeborg in Innsbruck geboren und besuchte die Handels- und Wirtschaftsakademie.[2] Er hat eine jüngere Schwester.[3] Im Alter von 17 Jahren lernte er im Unternehmen eines befreundeten Baumeisters erstmals die Immobilienbranche näher kennen.[4] Daraufhin verließ er die Schule, da er zu viele Fehlzeiten hatte, um zur Matura zugelassen zu werden.[5][6] Laut der österreichischen Rechercheplattform Addendum durchlief Benko Mitte der 1990er Jahre die Schulungen des deutschen Finanzdienstleisters AWD (heute Swiss Life Select).

Unternehmerischer Werdegang Bearbeiten

Anfangsjahre (bis 2006) Bearbeiten

 
Front Kaufhaus Tyrol, Innsbruck (2010)

Zu Benkos ersten Projekten gehörte – laut Eigenangabe – ab 1995[7] der Ausbau von Dachböden zu Luxuswohnungen. 1997 erwarb er eine Kaufoption auf Anteile des Wellnesshotels Lanserhof bei Innsbruck, die er gewinnbringend an den Hotelier Christian Harisch verkaufte.[8] 2001 erwarb er als Geschäftsführer das Medicent in Innsbruck mit seinem Geschäftspartner, dem Bauindustriellen Günther Schertler, eine Liegenschaft am Innrain, auf deren Areal unter dem Markennamen „Medicent“ ein Fachärztezentrum realisiert wurde.[9][10]

2001 gründete Benko gemeinsam mit dem Kfz-Händler Karl Kovarik, der 26 Millionen Euro Starthilfe leistete, die Immofina Holding.[11][12] In nächsten Schritten wurden erfolgreich weitere Fachärztehäuser in Österreich eröffnet. 2004 erwarb die Immofina das Kaufhaus Tyrol, das bis 2010 neu errichtet wurde. Die Planung führte David Chipperfield durch. Im Kaufhaus Tyrol befindet sich bis heute das Innsbrucker Büro der Signa Holding.

Im Oktober 2004 warb Benko um Anleger für den ersten geschlossenen Immobilienfonds „Signa:01 Property Fund“ der Immofina-Gruppe. Neben weiteren Fonds plante er die Gründung einer Bank für Immobilieninvestments nach Vorbild der Constantia Privatbank.[13] Im Jahr 2005 wurde der Unternehmensbeirat gegründet, der bis heute die Strategie des Unternehmens mitgestaltet, und 2006 die Immofina Holding GmbH in Signa Holding GmbH umbenannt.[14]

Immobilieninvestments in Deutschland (2006 bis 2012) Bearbeiten

 
Blick auf den Platz „Am Hof“, Wien (2012)
 
Kaufhaus Oberpollinger, München (2017)

Im Jahr 2007 erfolgte der Ankauf von 16 Immobilien in Innenstadtlagen aus dem Portfolio der BAWAG P.S.K.[15] Zeitlich erfolgte dieser Eigentümerwechsel kurz nach dem BAWAG-Verkauf. Im Jahr 2008 erwarb Signa Holding die ehemalige Zentrale der Länderbank beziehungsweise Bank Austria Am Hof, heute Hotel Park Hyatt Vienna. 2009 beteiligte sich der griechische Reeder George Economou;[16] er beendete sein Engagement im Jahr 2015. Hauptgesellschafter der Signa-Holding ist die Familie Benko Privatstiftung mit einem kontrollierenden Anteil von 85 Prozent. Ernst Tanner, Verwaltungsratspräsident von Lindt & Sprüngli, hält zehn Prozent und Torsten Toeller fünf Prozent der Anteile seit 2017. Im Jahr 2010 kam das Gebäude der Deutschen Börse in Eschborn zum Portfolio der Signa Holding hinzu. Im Jahr 2011 folgte ein Abschluss mit dem Kaufhaus Oberpollinger in München. Im selben Jahr folgte der Kauf des ehemaligen Hotels Schlössle in Oberlech mit 500.000 Euro[17] für das Vorkaufsrecht an die Gemeinde. Auf dem Grundstück entstand anschließend das Luxushotel Chalet N.[18]

Medienberichten zufolge gründete der israelische Diamantenhändler Beny Steinmetz 2012 mit der Signa Prime Selection ein Joint Venture und ermöglichte somit im Dezember 2012 für rund 1,1 Milliarden Euro den Kauf des Berliner KaDeWe und 16 weiterer Karstadt-Immobilien von dem deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen.[19][20][21] Laut Bundeskartellamt wurde die Übernahme am 21. Dezember 2012 zu je 50 Prozent von Signa und der Beny Steinmetz Group beantragt.[22] 2015 trennten sich René Benko und das israelische Unternehmen wieder durch eine Aufteilung des Portfolios.[23]

Letztinstanzliche Verurteilung wegen Korruption (2014) Bearbeiten

Am 2. November 2012 wurden René Benko und sein Steuerberater Michael Passer am Landesgericht Wien wegen „versuchter verbotener Intervention“ (Schmiergeld) zu einer bedingten Haftstrafe von je zwölf Monaten verurteilt. Die Richterin stellte fest, dass Passer 2009[24] im Auftrag von Benko den früheren kroatischen Premierminister Ivo Sanader kontaktiert und ihm 150.000 Euro angeboten habe, um ein in Italien anhängiges Gerichtsverfahren zu ihren Gunsten zu beeinflussen.[25][26] Das Urteil wurde am 13. August 2013 vom Oberlandesgericht[27] und nach Benkos Einreichung einer Nichtigkeitsbeschwerde[28] am 11. August 2014 vom Obersten Gerichtshof bestätigt.[29] Der daraus resultierende Eintrag wurde einige Jahre nach der Verurteilung aus dem Strafregister gelöscht.[30]

Engagements im Handel (2014 bis 2018) Bearbeiten

Benko zog sich am 18. Juni 2013 aus der operativen Führung der Signa Holding GmbH zurück und übernahm den Vorsitz des Beirates der Signa-Gruppe.[31] 2013 erfolgte die Gründung der neuen Unternehmenssparte Signa Retail. Durch den Erwerb der Karstadt-Warenhauskette, weiterer Online- beziehungsweise Multi-Channel-Retailer und Kaufangebote für Galeria Kaufhof[32] ist Benkos Signa Holding nicht mehr nur im Bereich des Immobilieninvestments tätig, sondern auch im Handelssektor.

 
Parkapartments am Belvedere in der Bauphase, Wien (2018)

Im Jahr 2014 wurden einige Immobilienprojekte in Österreich fertiggestellt. Dazu zählten das Goldene Quartier und die Parkapartments am Belvedere in der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs. 2015 startete die Unternehmenssparte Signa Retail über die Eataly Distribution Deutschland GmbH ein Joint Venture mit der italienischen Eataly, dem größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern weltweit. Im Jahr 2016 wurde die Genehmigung für das Einkaufszentrum Waltherpark durch eine Volksbefragung in Bozen erteilt. Im selben Jahr wurden die Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wegen des Bestechungsverdachts[33] über 500.000 Euro an die Gemeinde Lech aufgrund einer Weisung der Oberstaatsanwaltschaft Wien eingestellt.

Das Jahr 2017 war besonders durch Erweiterungen im Onlinehandel, wie die komplette Übernahme von Probikeshop über Internetstores und 70 Prozent der Anteile von Hood.de durch die Karstadt-Mutter Signa, geprägt.[34] Am 29. Dezember 2017 wurde der von Benko für 60 Millionen Euro erworbene Kika-Leiner-Flagshipstore in der Wiener Mariahilfer Straße 10–18 auf die Laura Daphne GmbH übertragen, eine Tochtergesellschaft der Laura Privatstiftung, deren Stifter wiederum René Benko und seine Mutter Ingeborg Benko sind.[35][36][37]

Im Juni 2018 kaufte die Signa Holding für 600 Millionen Euro von Bruno Steinhoff über die südafrikanische Steinhoff International Holdings die Möbelketten Kika und Leiner mit etwa 6500 Mitarbeitern.[38][39][40] Am 11. September 2018 wurde die Fusion von Karstadt und Kaufhof offiziell bestätigt. Benko schuf damit einen sogenannten „Warenhausriesen“,[41] wobei künftig an der Signa Retail 49,99 Prozent dem kanadischen Handelskonzern Hudson’s Bay Company (HBC) gehören und 50,01 Prozent der Signa-Holding.[42][43][44][45] Nach dieser Fusion wurde Benko in den Kreis der „Menschen des Jahres 2018“ der deutschen Tageszeitung Handelsblatt aufgenommen. Roland Berger, seit 2013 Mitglied im Signa-Beirat und Aktionär der Signa Prime, verfasste den Beitrag dazu im Handelsblatt.[46]

 
Die Spitze des Chrysler Buildings in Manhattan, New York City

Im November 2018 wurde die erste Investition im Medienbereich durch Übernahme von Anteilen an den österreichischen Tageszeitungen Kronen Zeitung (24,5 Prozent) und Kurier (24,22 Prozent) durch die Signa Holding verlautbart.[47][48] Ab 2018 stand Benko mit der Stadt Hamburg in Verhandlung, im Osten der HafenCity ein Grundstück für 122 Millionen Euro zu erwerben, um auf diesem für rund 700 Millionen Euro ein 245 Meter hohes Gebäude unter dem Namen Elbtower zu errichten.[49][50] Im August 2022 wurden die Gesamtinvestitionskosten mit rund 950 Millionen Euro angegeben.[51]

Weitere Übernahmen und Kontroversen (2019 bis 2020) Bearbeiten

Weitere Zukäufe Bearbeiten

Im März 2019 erwarb die Signa Holding zu gleichen Teilen mit der US-amerikanischen RFR Holding für 151 Millionen US-Dollar das New Yorker Chrysler Building.[52][53] Zur selben Zeit wurden in Wolfsburg Pläne der Signa Holding zur Neugestaltung eines Areals südlich und westlich des Wolfsburger Hauptbahnhofs im Stadtbereich Nordkopf vorgestellt; als Investitionssumme wurde ein hoher dreistelliger Millionenbereich genannt.[54][55] Die Stadt, die Wolfsburg AG, Volkswagen und Signa-Vorstand gaben ihre gemeinsamen Plänen bekannt.[56]

Anfang April 2019 wurde in Südtirol von der Technischen Kommission des Landes „grünes Licht“ für den Verkauf des Flughafens Bozen an ein Unternehmen von Benko, den Bozener Unternehmer Josef Gostner und den Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner gegeben; geplant waren der Ausbau und die Internationalisierung des Flughafens.[57] Im Juni 2019 übernahm Signa Holding die restlichen 49,99 Prozent von Galeria Karstadt Kaufhof (dem Zusammenschluss, der im Jahr 2018 durch die Übernahme der ersten Galeria-Kaufhof-Anteile entstand) aus dem Eigentum der Hudson’s Bay Company.[58] Neben der Übernahme führte die Signa Holding auch weitere Geschäfte im Juni 2019 durch. So veräußerte die Holding den Austria Campus 2 an einen Immobilienfonds der Bayerischen Versorgungskammer.[59] Selbst übernahm die Signa-Sporthandelssparte die Tennis-Pro-Gruppe.[60] An der Signa Prime Selection erwarb die französische Beteiligungsgesellschaft Société Foncière, Financière et de Participations, die mehrheitlich im Besitz der Peugeot-Familienholding ist, eine 5-prozentige Beteiligung für eine Summe von 186 Millionen Euro.[61] Die Madison International Realty beteiligte sich ebenfalls mit fünf Prozent an der Signa Prime Selection.[62]

2019 startete die weitflächige Verbauung des Innenstadtareals von Bozen im Kontext des von David Chipperfield designten Projekts Waltherpark.

2016 kaufte Benko für 9,25 Millionen Euro das Anwesen Schlosshotel Igls bei Innsbruck samt dem 5000 m² großen Park.[63] Das ursprüngliche Hotel wurde abgerissen und in den darauffolgenden Jahren eine Villa im Südstaatenstil errichtet, wo Benko samt Familie hauptwohnsitzgemeldet war.[64][65] Die Südstaatenvilla durfte zwar gebaut werden, allerdings müssen Schlossmauer und -wald bestehen bleiben, wegen der Unvereinbarkeit mit dem Ortsbildschutz. Am 4. Mai 2016 wurde die Schlosshotel Igls Betriebs GmbH & Co KG mit dem Zweck "Betrieb, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung, Vermietung und Nutzung und sonstige Verwertung von Liegenschaften, liegenschaftsähnlichen Rechten und Gebäuden" im Firmenbuch eingetragen. Gesellschafter war die Laura Privatstiftung, Kommanditist war ebenfalls die Laura Privatstiftung und Komplementär ist die Laura Harmonia GmbH. Die Laura Harmonica ist in der Maria-Theresien-Straße 31 in Innsbruck beheimatet. Sie gehört zu 100 % der Laura Privatstiftung.[66] Ende 2023 pfändete die Republik Österreich Benkos Privatvilla. Die Schlosshotel Igls GmbH, der das Anwesen gehört, soll seit 2016 mehr als zwölf Millionen Euro Umsatzsteuer nicht bezahlt haben. Ein Signa-Sprecher nannte die Berichterstattung „falsch und irreführend“.[67]

Das historische Hotel Bauer Palazzo am Canal Grande in Venedig ging 2020 von dem amerikanischen Hedgefonds Elliott in den Besitz von Benkos Signa über. Im Signa-Portfolio befanden sich 2020 bereits Luxushotels wie das Park Hyatt in der Wiener Innenstadt, das Chalet N in Lech und das Villa Eden Luxury Resort am Westufer des Gardasees.[68]

Kontroversen Bearbeiten

Am 7. April 2019 gab Benko der Tageszeitung Die Presse ein ausführliches Interview zu den Geschehnissen um die Kronen Zeitung[69] und weiteren Reports zu seiner Person. In dem Interview dementierte er jegliche Pläne einer Übernahme von Anteilen der Dichand-Familie an der Zeitung. Außerdem räumte er in dem Interview zwar Pläne ein, die kompletten Anteile der deutschen Funke Mediengruppe an Krone und Kurier zu übernehmen, betonte aber, dass dies nicht die Anteile der Familie Dichand angreifen sollte. Benko sagte, die Redaktionen sollten unabhängig bleiben und mit dem Einstieg ins Mediengeschäft würden ausschließlich wirtschaftliche Motive verfolgt.[70] Seit der Übernahme der Anteile an der Funke-Mediengruppe, die wiederum Anteile an der Krone und dem Kurier hält, ist die Berichterstattung gegen Benko zumindest negativ konnotiert.[71]

In einem im Juli 2017 heimlich gefilmten Video (Ibiza-Video), das im Mai 2019 dem Spiegel und der Süddeutschen Zeitung zugespielt wurde und die Ibiza-Affäre ausgelöst hat, behauptete der damalige FPÖ-Parteivorsitzende Heinz-Christian Strache, dass Milliardäre wie Benko, Gaston Glock und Heidi Horten sowie der Glücksspielkonzern Novomatic von Johann Graf über einen Tarnverein der FPÖ unter Verletzung der Parteienfinanzierung in Österreich für den Wahlkampf der FPÖ spenden würden. Alle in dem Video als Spender genannten Personen und Unternehmen bestritten dies noch am selben Tag.[72][73][74] In seiner Rücktrittsrede am 18. Mai 2019 entschuldigte sich Strache bei Benko und allen anderen im Video genannten Personen beziehungsweise Unternehmen und gab an, dass seine Äußerungen „ein Ausdruck schlichter Prahlerei“ gewesen seien.[75][76][77][78]

Ansteigende Kritik und wirtschaftliche Schwierigkeiten (ab 2021) Bearbeiten

Im Frühling 2021 kritisierten Bloomberg und der Westdeutsche Rundfunk regelmäßige Aufwertungen von Immobilien der Signa Holding und damit verbundene Ausschüttungen von Geldern ohne entsprechende Gewinne aus operativen Einnahmen.[79][80] Benko verwies auf die Bewertung der Immobilien durch unabhängige Gutachter und die Kontrolle der Wirtschaftsprüfer.[81][82]

Im März 2021 berichtete die Schweizer Handelszeitung im Zuge einer Anklage wegen Geldwäsche gegen ehemalige Vorstände der Zürcher Falcon Private Bank über einen Kredit der Bank in Höhe von 25 Millionen Euro an die Familie Benko Privatstiftung.[83][84] Die Falcon Private Bank war auch für einige Monate des Jahres 2016 ein wesentlicher Investor mit einer Beteiligung von über 30 Prozent an der Signa Holding.[85]

Im November 2021 gab die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bekannt, Benko wegen des Verdachts der Bestechung im Zuge der Causa Chorherr anzuklagen.[86][87] Signa wies die Vorwürfe zurück und verwies auf regelmäßige Spenden für Bildungszwecke.[88] Anfang 2023 erfolgte der Freispruch in diesem Fall.[89][90] Ebenso im November 2021 brachten Focus, Tagesanzeiger und Der Standard Berichte über Verbindungen der Signa Retail zum Wiener Sicherheitsunternehmen DSIRF, das über intensive Verbindungen nach Russland verfügt.[91][92] Signa bestätigte auf Anfrage die Zusammenarbeit. DSIRF hatte laut Netzpolitik.org einen Staatstrojaner namens Subzero entwickelt.[93][94][95] Im Dezember 2021 berichtete die Wirtschaftswoche über versteckte Geldgeber der Signa Holding. Dazu zählt unter anderem die italienisch-brasilianische Familie Arduini. In diesem Zusammenhang äußerte die Wirtschaftswoche Zweifel an der bis zu diesem Zeitpunkt öffentlich bekannten Machtstruktur der Signa und der Rolle der Privatstiftung René Benkos.[96]

Die Online-Retail-Sparte Signa Sports United wurde im Dezember 2021 an die New Yorker Börse gebracht. Laut Bloomberg brach der Kurs der Aktie innerhalb kurzer Zeit um 25 Prozent ein.[97] Die Schweizer Handelszeitung bezeichnete den Börsengang als Flop.[98]

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) stellte im Jänner 2022 weitere 220 Millionen Euro Staatshilfe in Form einer stillen Einlage der Signa-Retail-Tochter Galeria Karstadt Kaufhof zur Verfügung.[99]Wirtschaftswoche und Spiegel sprachen in diesem Zusammenhang von einer Kapitulation der deutschen Bundesregierung gegenüber Benko.[100][101] Damit bekam Signa knapp 700 Millionen Euro an Staatshilfe (Stand Juli 2022).[102] In weiterer Folge wurde im Februar 2022 durch einen Bericht im Focus bekannt, dass fast zeitgleich mit Erhalt der letzten Tranche der WSF-Staatshilfe die Signa-Eigentümer, unter anderen die Familie Benko Privatstiftung, sich über die luxemburgische Tochtergesellschaft Galeria Properties 450 Millionen Euro als Dividende ausschütten ließen.[103]

Im März 2022 berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über eine geheime Spenderliste, die Geldflüsse des Südtiroler Rechtsanwalts, Benko-Beraters und Stiftungsvorstands der Benko zugerechneten Laura Privatstiftung Heinz Peter Hager an die Regierungspartei SVP in Südtirol dokumentiert. Neben Hager spendete auch der Benko-Investor und Strabag-Großaktionär Hans Peter Haselsteiner 20.000 Euro an die konservative Südtiroler Volkspartei. Hager bestätigte gegenüber dem Spiegel die Zahlungen, Benko dementierte, davon Kenntnis gehabt zu haben.[104] Im April 2023 berichtete Der Spiegel über die Bemühungen Benkos, seine wichtigsten Immobilien abzustoßen, um frische Liquidität zu bekommen. Auch die Beratungstätigkeit des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz für die Signa-Gruppe wurde in dem Bericht thematisiert.[105] Den Angaben mehrerer Medien zufolge verringerte Benkos Immobiliengesellschaft Signa Prime den Buchwert ihres Portfolios im Jahr 2022 um 1,16 Milliarden Euro.[106][107] Dies entspricht etwa 6 Prozent des Gesamtwertes von 20,4 Milliarden Euro. Trotz der Abwertung hat das Unternehmen einen Nettogewinn von 90 Millionen Euro im Jahr 2022 erwirtschaftet.[108] Der Abwertung stehen eine Reserve von rund einer Milliarde Euro und langfristige Zinsbindungen gegenüber.[109] Laut dem Nachrichtenmagazin News verbuchten die Signa Holding 2022 einen Verlust von rund 500 Millionen Euro und die Signa Retail Selection mit Sitz in der Schweiz einen Verlust von 1,39 Milliarden Euro.[110]

Im Juni verkaufte Signa den Möbelhändler Kika/Leiner an den deutschen Investor Frank Albert.[111] Kurz nach dem Verkauf leitete der Käufer ein Sanierungsverfahren ein. Signa Prime wird eine Insolvenzverschleppung vorgeworfen.[112]

Offizieller Rückzug bei Signa (2023) Bearbeiten

Benko trat am 8. November 2023, nachdem dies von den wichtigsten Signa-Gesellschaftern gefordert worden war, von seinem Amt als Beiratsvorsitzender der Signa Holding zurück und sollte seine Stimmrechte im Beirat an den mit der Sanierung beauftragten Arndt Geiwitz übergeben.[113] Am 29. November 2023 meldete die Signa Holding Insolvenz an.[114] Ihr folgten mehrere Tochtergesellschaften. Benko kündigte an, einen Teil seines Vermögens im Rahmen der Insolvenzverfahren einzubringen. Dazu gab er eine Garantieerklärung über das Einbringen von drei Millionen Euro ab,[115] von denen er 850.000 Euro selbst erlegte. Weitere rund 1,2 Mio. Euro kamen von „dritter Seite“.

Verantwortlichkeit Bearbeiten

In einem ORF-Fernsehinterview vom 24. Jänner 2024 erklärte einer der Hauptgesellschafter der insolventen Signa Holding, Hans Peter Haselsteiner, Benko habe, obwohl „seit Jahren kein formales Amt mehr im Signa-Konzern“ innehabend, dennoch „die Zügel in der Hand“ gehabt und „sehr wohl in Managemententscheidungen eingegriffen“ bzw. sei dieser informiert gewesen.[116] Er habe seine Geschäftsführer angewiesen. Deshalb sei Benko auch „verantwortlich wie ein Geschäftsführer“.[117]

Ende Jänner 2024 stellte die Republik Österreich einen Insolvenzantrag gegen Benko.[118] Damit soll sichergestellt werden, dass kein Gläubiger bei den Signa-Pleiten bevorzugt wird. Die Finanzprokuratur hat sich daran gestoßen, dass Benko bei der Signa Geld einschießt, seine eigenen Steuernachzahlungen aber stunden möchte.[119]

Verflechtungen mit Politik Bearbeiten

René Benko pflegte engen Kontakt zu Österreichs Politik aller Colour. Alfred Gusenbauer (ehemaliger österreichischer Bundeskanzler/SPÖ) und Susanne Riess (ehemalige österreichische Vizekanzlerin/FPÖ) hievte er in den Unternehmensbeirat. Sebastian Kurz (zweifacher Ex-Kanzler/ÖVP), nach dessen politischen Karriere einer seiner engsten Berater, öffnete ihm unter anderem „die Tür in die Welt der Scheichs“[120]. Sowohl Gusenbauer als auch Kurz stellten Honorarnoten in Millionenhöhe an die Signa Holding.

Vermögen Bearbeiten

Forbes schätzte 2021 Benkos Vermögen auf 5,6 Milliarden Dollar, was ihn zum drittreichsten Österreicher machte und weltweit Rang 496 einnehmen ließ.[121] Nach Angaben des österreichischen Wirtschaftsmagazins Trend betrug sein Vermögen im Jahr 2014, bei der damaligen Übernahme von Karstadt, noch rund 850 Millionen Euro.[122][123] 2018 ermittelte Trend rund 3,1 Milliarden Euro und er wurde auf Platz 8 der Liste der reichsten Österreicher gesetzt.[124] 2019 schätzte Forbes sein Vermögen auf 4,9 Milliarden Dollar, was ihn zum drittreichsten Österreicher machte und weltweit Rang 365 einnehmen ließ.[125] 2023 wurde Benko nicht mehr in der Liste geführt.[126]

Am 20. Dezember 2023 hat Sanierungsverwalter Anwalt Christof Stapf öffentlich bestätigt, dass der in Abu Dhabi beheimatete Staatsfond Mubadala Investment Klage vor einem Schiedsgericht nach den Regeln der Internationalen Handelskammer ICC eingereicht hat und von Benko persönlich 713 Millionen Euro zurückfordert.[127]

Privatstiftungen

Benko hat mindestens zwei Privatstiftungen mit Sitz in Innsbruck errichtet: die Familie Benko Privatstiftung und die Laura Privatstiftung, welche den Namen von Benkos Tochter trägt.

Die Familie Benko Privatstiftung verfügte laut dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 über Bar-Guthaben bei Banken in Höhe von 0,6 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es noch 8,3 Millionen Euro. Ende 2022 schuldete die Privatperson Benko dieser Stiftung 21 Millionen Euro.[128] Benko hat 2023 den Stiftungszweck ändern lassen.[129]

Die Laura Privatstiftung hatte 1,8 Millionen Euro in Bar laut Jahresabschluss 2022 zur Verfügung. Im Jahr davor waren es 31,2 Millionen Euro. Anlässlich der Schieflage seiner Unternehmensgruppe wurde durch Berichte im Nachrichtenmagazin News und dem Spiegel im November 2023 bekannt, dass eine Sammlung René Benko bestehe, deren Wert auf 30 Millionen Euro taxiert wurde und die zum Verkauf stehe. Die Kunstwerke sollten laut News der Laura Privatstiftung zuzuordnen sein. In dieser Stiftung sind auch die Yacht und das Flugzeug des Unternehmers verortet. Die bekanntesten Werke der Sammlung sind das Gemälde L‘Étreinte (Die Umarmung; 1969) von Pablo Picasso, das 2021 bei Christie’s in London für circa 17 Millionen Euro ersteigert wurde, und ein Selbstporträt von Jean-Michel Basquiat aus dem Jahr 1988, das 2021 für 11 Millionen Euro gekauft wurde. Es sollen auch Werke von Andy Warhol vertreten sein. Teile der Kunstsammlung sollen im November 2023 zum Kauf angeboten worden sein.[130][131] Auch die Luxusyacht Roma (Länge 62 Meter) wurde zum Kauf mit einem angepeilten Preis von 40 Millionen Euro angeboten.[132]

Privates Bearbeiten

René Benko wohnt in Innsbruck. In zweiter Ehe ist er mit Nathalie Benko (geborene Sterchele)[133] verheiratet und hat vier Kinder.[134][135] Er wurde von seiner ersten Frau, die auch die Mutter seiner ersten Tochter ist, im Jahr 2005 geschieden.[136] Benko gilt als zurückhaltend; öffentliche Äußerungen und Auftritte beschränkt er auf ein Minimum. Über sein Privatleben ist wenig bekannt.[137]

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 2011: Benko wurde vom Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zum Tiroler des Jahres gekürt.[138]
  • 2011: Cäsar als Immobilienmanager des Jahres, eine Auszeichnung von Fachverbänden[139]
  • 2012: Mann des Jahres, österreichisches Wirtschaftsmagazin Trend[140]
  • 2018: Mann des Jahres, österreichisches Wirtschaftsmagazin Trend[141]
  • 2018: Stratege des Jahres, deutsches Wirtschaftsmagazin Handelsblatt[142]
  • 2018: Mann des Jahres, European Retail Real Estate Magazin ACROSS[143]
  • 2019: Pentola d’Oro International (Goldene Pfanne International) der Fachzeitung Il Quotidiano Immobiliare[144]

Filme Bearbeiten

  • Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann: René Benkos Aufstieg zum Immobilienmogul. WDR, D 2021 (YouTube; 43:54 Min.)
  • Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann: René Benko: Der Zocker und die Politik. WDR/NDR, D 2024 (ARD-Mediathek; 44:07 Min.)

Literatur Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Michael Sprenger: Langjähriger Mitarbeiter über René Benko: „Er glaubte, er kenne sich überall aus“. In: Tiroler Tageszeitung. Abgerufen am 4. Februar 2024.
  2. Rene Benko: Der neue Wlaschek. In: Österreich (Zeitung). 31. Oktober 2011, abgerufen am 3. April 2019.
  3. Dachböden zu Penthäusern. In: Manager Magazin. Abgerufen am 22. Februar 2019.
  4. Gerhard Hofer, Beate Lammer: Benko: „Ich bin absoluter Nutznießer der Krise“. In: Die Presse. 17. September 2008, abgerufen am 15. August 2014.
  5. Stephan Löwenstein: Karstadt-Investor René Benko: Möchtegern-Retter auf Bewährung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 16. September 2021.
  6. "Schön, so etwas besitzen zu dürfen". In: Süddeutsche Zeitung. 10. November 2011, abgerufen am 3. April 2019.
  7. Unternehmer mit 30. In: Format. Nr. 12, 21. März 2003, Ressort: Wirtschaft.
  8. René Benko – Der Mann des Jahres. In: trend.at. 9. Januar 2012, abgerufen am 16. September 2021.
  9. Neues Ärztehaus. In: Salzburger Nachrichten, Ressort Lokales. 16. Januar 2001.
  10. „Die Einzigartigkeit ist das Konzept“. In: Salzburger Nachrichten, Ressort: Lokales. 18. Januar 2002.
  11. Gewinn, Nr. TOP-Gewinn-1a, Ressort: TOP Geld / TGE TOP Geld, S. 38 vom 15. Jänner 2002, eingelesen am 3. Mai 2019.
  12. Thomas Steinmann, Monika Dunkel, Georg Fahrion: René Benko – der Wunderwuzzi. In: capital.de. 20. Mai 2019, abgerufen am 16. September 2021.
  13. Format Nr. 45/04 vom 5. November 2004, Ressort: business, Mut & eine Portion Glück. S. 44, eingelesen am 3. Mai 2019.
  14. Leo Himmelbauer: Gusenbauer-Benko-Wiedeking kaufen das KaDeWe. In: Wirtschaftsblatt. 23. Dezember 2012, archiviert vom Original am 24. Dezember 2012; abgerufen am 15. August 2014.
  15. BAWAG P.S.K. verkauft Immobilienpaket an Signa Holding. Abgerufen am 30. November 2023.
  16. René Benko – Der Mann des Jahres. In: trend.at. Abgerufen am 31. März 2017.
  17. Benkos Hotel-Deal in Lech: Einstellungsbegründung veröffentlicht. Abgerufen am 7. Juni 2021.
  18. Österreich: Dieses Chalet gibt es für 270.000 Euro – pro Woche - WELT. 15. Oktober 2015, abgerufen am 30. November 2023.
  19. Beny Steinmetz, Rene Benkos reicher Freund | trend.at. 18. April 2016, archiviert vom Original am 18. April 2016; abgerufen am 30. November 2023.
  20. 13 03 2018 Um 17:27: Benkos neuer Geldgeber: Diamanten-Milliardär Steinmetz. 16. Januar 2013, abgerufen am 30. November 2023.
  21. Benko legt im Schlagabtausch mit Berggruen nach (Memento vom 4. Oktober 2012 im Internet Archive). In: Wirtschaftsblatt. 24. November 2011, abgerufen am 16. September 2013.
  22. Nina Werlberger: Benko stemmt Milliardendeal mit Israeli. 17. Januar 2013, abgerufen am 30. November 2023.
  23. Mirjam Hecking, manager magazin: Karstadt-Investor schlägt Kaufhaus-Immobilien los. 24. August 2016, abgerufen am 30. November 2023.
  24. Wiener Zeitung Online: Korruption - "Musterfall für Korruption": Bedingte Haft für René Benko. 2. November 2012, abgerufen am 30. November 2023.
  25. Zwölf Monate bedingte Haft für Benko. In: ORF.at. 2. November 2012, abgerufen am 16. November 2018.
  26. Musterfall für Korruption: Bedingte Haft für René Benko. In: Wiener Zeitung. 2. November 2012, abgerufen am 16. November 2018.
  27. OLG bestätigt Urteil für Immo-Investor Benko. In: DerStandard.at. 13. August 2013, abgerufen am 16. November 2018.
  28. Urteil gegen Benko bestätigt: Tiroler Immo-Milliardär will nun vor OGH. In: Tiroler Tageszeitung. 13. August 2013, abgerufen am 16. November 2018.
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