Gerhard Reintanz

deutscher Völkerrechtler
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Gerhard Reintanz (* 1. März 1914 in Cuxhaven; † 18. November 1997 in Halle) war ein deutscher Parteifunktionär der DDR-CDU und Völkerrechtler in der DDR.

LebenBearbeiten

Die Volksschule besuchte er in Heide (Holstein) und dort auch einige Zeit die Oberrealschule bis zum Umzug nach Pommern. Die Reifeprüfung legte er 1933 an der Oberrealschule Stolp ab.[1] Reintanz fuhr mit der Bahn vom elterlichen Wohnort Lauenburg bei Danzig dorthin. Das Studium der Rechtswissenschaften nahm er nach dem Abitur an der Universität Greifswald auf. Dort gehörte er von 1934 bis 1936 der Burschenschaft Rugia an. In Breslau an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität setzte Reintanz 1937/38 das Jurastudium fort.[2] Zwischenzeitlich wurde er zum Reichsarbeitsdienst und Wehrdienst eingezogen.[3] 1940 trat er der NSDAP bei.[4] Der Sohn eines Beamten legte Anfang August 1942 das erste juristische Examen am Oberlandesgericht in Stettin ab und in Berlin 1944 das zweite Staatsexamen.[5] Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Zahlmeister[6] bzw. Oberzahlmeister[7] in verschiedenen Wehrkriegsverwaltungen teil. Versorgungsschwierigkeiten in Afrika, besonders beim Nachschub an Verpflegung in der südlichen libyschen Wüste im dritten Kriegsjahr, schilderte der 1939 zum Oberzahlmeister beförderte Reintanz in mehreren Zeitschriftenbeiträgen.[8]

Nach seiner Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges[9] und dem Eintritt in die CDU in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern 1948[2] nahm Reintanz im selben Jahr die Tätigkeit eines Stadtkämmerers in Güstrow auf.[10] Mit diesem Amt übte er zugleich die Funktion des stellvertretenden Oberbürgermeisters aus.[11] Am 3. Mai 1949 wurde er an der Universität Rostock mit der Arbeit Das Problem der Gemeindeaufsicht in der neuen demokratischen Ordnung zum Dr. jur. promoviert. In der Festschrift für den Rektor der Universität Rostock und Verwaltungsjuristen Erich Schlesinger anlässlich dessen 75. Geburtstages 1955 schrieb Reintanz einen seerechtlichen Beitrag zum Thema: Gegen die Ölverschmutzung der Weltmeere.[12]

1950 war Reintanz zunächst persönlicher Referent[13] des Außenministers Georg Dertinger, bis zur Verhaftung des CDU-Außenministers Dertinger "Leiter der Grundsatzabteilung"[14] im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA) der DDR, später Leiter der Hauptabteilung Recht im MfAA in Berlin in der Luisenstraße. Als Außenminister Dertinger zusammen mit dem amtierenden polnischen Außenminister Stanislaw Skrzeszewski[15] das Abschlussprotokoll der Grenzmarkierung der Oder-Neiße-Grenze am 27. Januar 1951 unterzeichnete, assistierte Gerhard Reintanz dem DDR-Minister.[16] Als Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten war Gerhard Reintanz Mitglied der DDR-Delegation unter Leitung des Ministers der Justiz, Max Fechner, die 1952 Bulgarien besuchte.[17]

Auf einer Tagung des Wissenschaftlichen Arbeitskreises der CDU in Vorbereitung des 6. Parteitages 1952 sah Reintanz es für notwendig an, einen breiteren Meinungsaustausch über das Verhältnis von Staat und Kirche "im sozialistischen Staat" zu führen.[18]

Während seiner Tätigkeit im Außenministerium hielt er nebenberuflich Vorlesungen über "völkerrechtliche Themen" an der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft "Walter Ulbricht". An deren Vorgängerin, die "Deutsche Verwaltungsakademie Walter Ulbricht", hatte er nach seiner Promotion an einem Lehrgang teilgenommen. Zudem las Reintanz im Institut für Archivwissenschaft über "deutsche Rechtsgeschichte".[19]

Aus dem Außenministerium schied Reintanz 1953 als CDU-Mitglied aus[20] und wurde nach Auffassung des Rechtshistorikers Rolf Lieberwirth (* 1920; † 2019) wie "alle CDU-Mitglieder des Ministeriums aus >Sicherheitsgründen< in andere Dienststellen umgesetzt"[21] Zur Verhaftung seines ehemaligen Chefs, des ersten DDR-Außenministers, im Januar 1990 befragt, antwortete Reintanz schriftlich: „Von der Verhaftung Dertingers erfuhr ich seinerzeit morgens durch die Zeitung. Ich bat den damaligen Staatssekretär Anton Ackermann in dieser Angelegenheit um ein Gespräch und erfuhr dabei, dass gegen mich in dieser Angelegenheit nichts vorläge.“[22] Unter den 15 Mitgliedern der Blockparteien, die „im Zuge einer strengen Kaderüberprüfung“ nach der „Amtsenthebung von Staatssekretär Anton Ackermann (SED)“ im Oktober 1953 aus dem Außenministerium entlassen wurden,[23] befand sich der frühere persönliche Referent Dertingers und spätere Rechts-Hauptabteilungsleiter.

Der Hallenser Rechtswissenschaftler Lieberwirth bewertete in seinen Erinnerungen die Berufung von Reintanz als Dozent für Völkerrecht im Sommer 1953 als eine „für die Entwicklung der Fakultät sehr günstige“, zumal sich der Völkerrechtler danach „auch auf Seerecht spezialisiert und viele Praktiker auf diesem Gebiet zur Promotion geführt“ hatte. Die Rostocker Universität besaß zu jener Zeit nicht mehr ihre Juristische Fakultät, so dass die Juristenfakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auch Dissertationen zu seerechtlichen Themen betreute und abschließend das Promotionsverfahren sowie die Verleihung des juristischen Doktorgrades vornahm.[24]

Akteur in der KirchenpolitikBearbeiten

Unter der Federführung von Gerhard Reintanz befasste sich die CDU-Arbeitsgruppe „Staat und Kirche“ mit dem Entwurf eines Übereinkommens, das noch offene Fragen zwischen Staat und Kirche regeln sollte, darunter die Auslegung des Artikels 41 der DDR-Verfassung von 1949 zur Religionsfreiheit.[25] Reintanz wurde als Leiter des Arbeitszirkels Staat und Kirche[26], beim "Wissenschaftlichen Arbeitskreis"[27] der CDU mit der Fertigstellung der „Thesen zur kirchenpolitischen Lage“ beauftragt. Selbst sein Chef, Außenminister Dertinger, arbeitete als Experte gelegentlich in diesem Arbeitszirkel mit. Zu jener Zeit war Reintanz noch Hauptabteilungsleiter im DDR-Außenministerium. Reintanz vertrat auf dem 6. Parteitag der Ost-CDU 1952 in der Deutschen Staatsoper zum Verhältnis von Staat und Kirche die Auffassung, dass "von dem großen gesellschaftlichen Umformungsprozess auch die Kirchen nicht unberührt bleiben können. Dem Staat müsse es darum zu tun sein, die Achtung seiner Autorität, die Wahrung der Gewissensfreiheit und die Wahrung des Friedens in unserem Volk zu gewährleisten. Der Kirche müsse es darum zu tun sein, ein loyales Verhalten dem Staat gegenüber zu zeigen, die Bemühungen anzuerkennen, ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit zu erreichen und die Abgrenzung der Aufgaben zu klären."[28]

Reintanz sollte im Oktober 1952 Nachfolger des Leiters der Dienststelle »Verbindung zu den Kirchen« in der Regierungskanzlei der DDR werden[29], als der Amtsinhaber, der Jurist und CDU-Mann Kurt Grünbaum (1892–1982) in Misskredit bei der SED wegen „Unzuverlässigkeit“ geriet. Otto Nuschke entschied sich, als er Grünbaum trotz Fürsprache nicht halten konnte, für seinen Persönlichen Referenten Helmut Enke (* 1916), der kommissarischer Hauptabteilungsleiter[30] im Oktober 1952 wurde. Und Reintanz wurde im Sommer 1953 Dozent für Völkerrecht an der Universität Halle.

Auf einer Konferenz des Christlichen Arbeitskreises im Deutschen Friedensrat, dem Reintanz angehörte, hielt er im November 1961 in Görlitz ein „Referat über den Deutschen Friedensplan“ vor 200 Theologen und wurde als Dekan der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorgestellt.[31]

Als wissenschaftlicher Sachverständiger für internationale Fragen nahm Reintanz mit Peter Alfons Steiniger, an der II. Allchristlichen Friedensversammlung in Prag 1964 teil und dort kam es zu einem Gespräch mit Pastor D. Martin Niemöller.[32] Gemeinsam mit Lothar de Maizière beriet Reintanz gelegentlich den Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR. Reintanz verfasste einen Aufsatz über die Menschenrechte und Religionsfreiheit.[33]

HochschullehrerBearbeiten

Nach seinem Ausscheiden aus dem DDR-Außenministerium in Berlin verstärkte Reintanz den Lehrkörper der Juristischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst als Dozent für das Fachgebiet Völkerrecht sowie ab 1958 als Professor mit Lehrauftrag.[34] Und er wurde mit Wirkung vom 1. Februar 1965 zum ordentlichen Professor mit vollem Lehrauftrag für das Fachgebiet Völkerrecht, See-, Luft- und Weltraumrecht berufen.[35] Über den Beginn seines Lehrtätigkeit 1953 als Dozent an der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berichtete Reintanz rückblickend, dass er Studenten als Hörer hatte, „die den zweiten Weltkrieg als Soldaten mitgemacht hatten, die mehrere Jahre in Gefangenschaft gewesen waren und als Familienväter über ihre berufliche Tätigkeit zur Arbeiter-und-Bauern-Fakultät und dann zum Fachstudium gekommen waren.“ Prodekan der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität zu Halle war Reintanz für mehrere Jahre ab 1954[36] unter dem Dekan Hans Hartwig (* 1894; † 1960). Reintanz wurde in seiner Position als Prodekan vom Strafrechtler John Lekschas abgelöst. Dieser wurde dann zu Beginn des Studienjahres 1957/58 Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Dekans der Hallenser Juristischen Fakultät, Hartwig.[37] und sein Prodekan Gerhard Dornberger.[38]

Reintanz setzte sich als Professor für ein praxisverbundenes Studium an den Universitäten mit der Maßgabe ein, dass die Formen und Methoden jedoch „für die einzelnen Zweige der Wissenschaft verschieden sein“ sollten. Im Blick auf die „Lehr- und Forschungsfreiheit des Westens“ formulierte der Jurist eine „Freiheit des wissenschaftlichen Arbeitens“ für die Hochschulen der DDR.[39]

Im Jahr 1958 schrieb Dozent Reintanz einen Beitrag zur rechtlichen Lage Berlins.[40] Reintanz war nebenberuflich als Direktor[41] an der Zentralen Schulungsstätte der CDU der DDR „Otto Nuschke“' (ZSS) im Schloss Burgscheidungen in den Jahren 1958 bis 1961[42] und war Autor mehrerer Hefte aus Burgscheidungen. Als ZSS-Direktor unterschrieb er im Juli 1959 den Schriftverkehr über das zufällige Auffinden und von ihm veranlasste Bergen des Schatzes – Meißner Porzellane und Silbersachen – des enteigneten Schlossbesitzers, Graf von der Schulenburg.[43] In den 1950er Jahren reiste Reintanz als Prodekan der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in die Bundesrepublik Deutschland.[44]

Die Leitung der SED-Parteiorganisation erstellte nach dem Mauerbau 1961 einen Bericht über die politisch-ideologische Situation an der Juristischen Fakultät für die Universitätsparteileitung (UPL) der MLU. Sie nannte darin namentlich sowohl „Genossen Rechtswissenschaftler“, die sich verpflichtet hatten, am „Produktionsaufgebot“ – in der DDR eine Kampagne zur Arbeits- und Leistungssteigerung – teilzunehmen, als auch einen „Kollegen“ Professor: Reintanz. Er hatte einen Beitrag zur Thematik „Abschluss des Friedensvertrages“, insbesondere über „die friedliche Regelung der Westberlinfrage“, zum Druck vorbereitet.[45]

Dekan der Hallenser JuristenfakultätBearbeiten

Das Dekanat der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde Reintanz im Oktober 1961 übertragen. Er wurde in dieser Position Nachfolger von John Lekschas, der an die Universität Berlin berufen wurde. In der Antrittsvorlesung sprach Reintanz zum Thema „Die Aufgabe der UNO in unserer Zeit“.[46] Der Dekan der Juristischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität setzte sich im April 1964 auf einem Kolloquium des Friedensrates der DDR mit Möglichkeiten für eine schrittweise Annäherung beider deutscher Staaten auseinander.[47] In seiner Amtszeit als Dekan war er für die an der Juristischen Fakultät der Universität Halle bestehenden acht Institute[48] neben seinen anderen Verpflichtungen verantwortlich. Es waren die von jeweils einem Direktor bzw. kommissarischen Direktor geleiteten Institute für:

- Staats- und Rechtsgeschichte, Rolf Lieberwirth;

- Staatsrecht, Willi Büchner-Uhder;

- Internationales Finanz- und Wirtschaftsrecht, Hans Spiller;

- Zivilrecht, Gerhard Dornberger;

- LPG- und Bodenrecht, [zeitweilig nicht besetzt mit einem Direktor, in die Lehrtätigkeit LPG-Recht wurde die Aspirantin und spätere Professorin Rosemarie Trautmann[49] einbezogen];

- Strafrecht, Hans Hinderer;

- Arbeitsrecht, [zeitweilig nicht besetzt mit einem Direktor] und das

- Institut für Staats- und Rechtstheorie.[50], das von Reintanz geleitet wurde. Zu seinen Mitarbeitenden in diesem Institut gehörten die damaligen Dozenten für Staats- und Rechtstheorie Inge Hieblinger und Rolf Schüsseler.[51]

Am 14. November 1963 wurde Reintanz mit einer völkerrechtsgeschichtlichen Arbeit[52] unter dem Titel Der Rechtsstatus der Territorialgewässer im demokratischen Völkerrecht gemeinsam mit dem Rostocker Juristen Jörgen Haalck[53] habilitiert. Sein Nachfolger als Dekan wurde der bisherige Prodekan Willi Büchner-Uhder (1928–2003), der zuvor Dozent für Verwaltungsrecht war und am 1. September 1963 zum Professor mit Lehrauftrag für Staatsrecht berufen wurde.[54]

International anerkannter VölkerrechtlerBearbeiten

Das Spezialgebiet von Gerhard Reintanz war das Seevölkerrecht.[55] Von 1964 bis zu seiner Emeritierung 1980[56] war Reintanz Professor mit vollem Lehrauftrag an der Juristischen Fakultät, die nach der 1968er Hochschulreform in der DDR Sektion Staats- und Rechtswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) hieß.[57] Reintanz sowie Rolf Lieberwirth (1920–2019] gehörten in den 1960er Jahren nicht der SED an, abgesehen von dem aus persönlichen Gründen aus Münster nach Halle (Saale) zugezogenen Hochschullehrer Arthur Wegner (* 25. Februar 1900; † 29. Juni 1989), der von 1963 bis 1965, dem Eintrittsjahr ins Rentenalter, ein „persönliches Ordinariat“ für Strafrecht und Geschichte des Strafrechts[58] innehatte.[59] Reintanz hatte seinen Entschluss, einem „bestehenden Zirkel“ für juristische Hochschullehrer „zum Studium des dialektischen Materialismus beizutreten“, 1958 mit der Begründung erklärt, „die Beschäftigung mit dem dialektischen Materialismus wird uns Nichtmarxisten helfen, das Wollen unserer marxistischen Kollegen besser zu verstehen.“[60] Zuvor war der Völkerrechtlicher im März 1958 auf einer Konferenz zur Auseinandersetzung mit revisionistischen Auffassungen unter Rechtswissenschaftlern der DDR-Universitäten angegriffen worden, welche die Juristenfakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig durchgeführt hatte, unter Heranziehung seines Beitrags in der DDR-Zeitschrift „Staat und Recht“ anlässlich des zehnten Jahrestages der Unabhängigkeit der Union von Burma.[61] Einer der Teilnehmer nannte den Autor Reintanz des kritisierten Aufsatzes über Burma namentlich mit der anprangernden Beschuldigung, dass „diese Darstellung bedeutet, das Selbstbestimmungsrecht der Nationen zu leugnen und sich objektiv auf den Boden des Kapitalismus zu stellen“.[62] Nach der Babelsberger Konferenz waren Veröffentlichungen u. a. von Reintanz unter das „Seziermesser“ von Karl Polak gekommen und danach geprüft, „inwieweit“ die Konferenz „in den einzelnen Rechtszweigen verstanden worden“ sei.[63]

Reintanz gehörte einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Walter Poeggel (1929–2019) an, die in den 1970er Jahren ein Lehrprogramm ausarbeitete.[64] Dieses Programm wurde im Juli 1975 vom Stellvertreter des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen, Gregor Schirmer, als verbindliches Lehrprogramm bestätigt.[65] 1986 wurde das Programm durch das „Lehrprogramm für das Lehrgebiet Völkerrecht zur Ausbildung in den Fachrichtungen Rechtswissenschaft (Justiz), Rechtswissenschaft (Wirtschaft) innerhalb der Grundstudienrichtung Rechtswissenschaft“ vom DDR-Ministerrat, Ministerium für Hoch- u. Fachschulwesen, ersetzt.[66] Reintanz veröffentlichte auch in westdeutschen Fachpublikationen einige Beiträge, beispielsweise zu Ehren von Alex Meyer anlässlich dessen Ausscheidens als Direktor des von ihm gegründeten Instituts für Luftrecht und Weltraumrechtsfragen an der Kölner Universität.[67] Er unterhielt Kontakte zu westdeutschen und ausländischen Völkerrechtswissenschaftlern, die vor allem für die Beschaffung von Fachliteratur aus deren Autorschaft nützlich waren.[68]

Nach der Emeritierung von Reintanz wurde der Wissenschaftsbereich Völkerrecht[69] unter seinem Nachfolger mit dem Bereich Internationales Finanz- und Wirtschaftsrecht, den Hans Spiller (*1923; † 2014) bis zu seinem Ruhestand[70] 1988 leitete, zum Wissenschaftsbereich Internationales Recht vereinigt.[71]

Autor im Zentralorgan Neue ZeitBearbeiten

Reintanz besaß das Talent, in lockerem Stil Probleme pointiert zu formulieren, was er bereits als deutscher Fachoffizier und Kriegsteilnehmer unter Beweis gestellt hatte. Ein Hauptmann Bühlmann aus Bern zitierte bereits 1942 Reintanz wörtlich aus dessen Aufsätzen „Sandsturm, Kraftwagenkolonne im «Ghibli»“ und „Ein Tag an einer Feldküche in der afrikanischen Wüste“ in der Abhandlung über Verpflegungsgrundsätze und die Versorgung der deutschen Truppen in Afrika, die in einer militärischen Fachzeitschrift der Schweiz veröffentlicht wurde.[72]

Gerhard Reintanz schrieb seit 1953 Beiträge für das Zentralorgan Neue Zeit der DDR-CDU zur Deutschlandfrage bzw. zu internationalen Problemen. Im Jahre 1957 führte Reintanz als Mitglied des CDU-Hauptvorstandes, dem er von 1952 bis 1964 angehörte,[2] in Neue Zeit aus, „die Vereinigung der beiden deutschen Staaten zu einem friedliebenden, demokratischen, souveränen gesamtdeutschen Staat bleibt das oberste Ziel unserer Republik“ und kommentierte den Vorschlag der Bildung einer Konföderation.[73] Als zunächst nur kommissarischer Leiter des zeitweiligen Instituts für Völkerrecht an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg setzte sich Reintanz im November 1958 für einen „Friedensvertrag mit Deutschland“ ein als Lösung der in einer Chruschtschow-Rede aufgeworfenen „Deutschland betreffenden Fragen“.[74] Ab 1959 bis 1967 wirkte Reintanz als Direktor des Instituts für Staats- und Rechtstheorie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenbergund äußerte sich zu einem eventuellen Abschluss eines Friedensvertrages mit Deutschland[75] und zum DDR-Staatsbürgerschaftsgesetz.[76]

Reintanz äußerte sich zu tagespolitischen Fragen und zitierte dabei Passagen aus völkerrechtlichen Dokumenten so auch, als er die Rechtslage Berlins in einem Neue Zeit-Beitrag am 19. November 1958 beurteilte. Er rief den NZ-Lesern in Erinnerung, dass die Teilung Berlins in vier Sektoren auf einer „Sonderregelung für die deutsche Hauptstadt“ beruhte ebenso wie die seinerzeitige „Wahl Berlins zum Sitz des Kontrollrats“. Er deutete diese Tatsachen dahingehend, dass damit „die vier Mächte die Gemeinsamkeit ihres Handels unterstreichen wollten“ und „sie Deutschland als eine Einheit betrachten.“ In dem Zeitungsartikel forderte Reintanz vorausschauend die Lösung der Deutschland betreffenden Fragen durch Verhandlungen. Internationale Aufmerksamkeit, besonders in den USA, erregte Reintanz mit seiner Empfehlung, die westlichen Alliierten sollten mit der DDR verhandeln, darunter über den nichtmilitärischen Verkehr des „Westens“ nach Berlin. In der Zeitung Ames Daily Tribune wurde Reintanz als „kommunistischer Rechtsexperte“ bezeichnet und sein NZ-Beitrag so zusammengefasst, dass „er sagte, der Westen benutze die Luftkorridore illegal für den nichtmilitärischen Verkehr“ und „die westlichen Alliierten müssen mit der ostdeutschen Regierung verhandeln“, um ins "isolierte West-Berlin" zu Lande oder im Luftverkehr zu gelangen".[77]

Als CDU-Hauptvorstandsmitglied seit 1952 verpackte Reintanz kritische Bemerkungen zu innenpolitischen Entwicklungen in gewünschten Stellungnahmen, zum Beispiel anlässlich des ersten Jahrestages der Erklärung des Staatsrates der DDR vom 4. Oktober 1960, indem er nach dem Mauerbau 1961 formulierte: „Unsere Abgeordneten müssen mit darauf sehen, das Schluß gemacht wird mit undemokratischem Verhalten, Herumkommandieren und Bevormunden.“[78] Im Jahre 1965 unterschrieb Reintanz einen Appell zur Verhinderung der Notstandsgesetze gemeinsam mit seinen Kollegen Willi Büchner-Uhder (1928–2003), Rolf Lieberwirth, Hans Spiller, Arthur Wegner sowie der emeritierten Professorin Gertrud Schubart-Fikentscher und anderen Rechtswissenschaftlern von DDR-Universitäten bzw. -Hochschulen, darunter Rudolf Arzinger, Rainer Arlt, Karl Bönninger, Gerhard Buchda, Bernhard Graefrath, Hermann Klenner[79], Hans Nathan (1900–1971), Walther Neye, Peter A. Steiniger und Wolfgang Weichelt.[80]

Rechtsauffassung zur WiedervereinigungBearbeiten

Reintanz hatte sich seit den 1950er Jahren mit möglichen Wegen zur Wiedervereinigung Deutschlands aus völkerrechtlicher Sicht befasst. Er hielt an seiner Rechtsauffassung zur Wiedervereinigung[81] fest, als im Jahre 1964 bei der öffentlichen Verteidigung der Habilitationsschrift des Direktors des Instituts für Völkerrecht der Leipziger Universität, Rudolf Arzinger,[82] von diesem eine Rechtspflicht dazu mit der These bestritten wurde, solche Pflicht würde auf Untergrabung der Koexistenz in Deutschland hinauslaufen.[83] In Anwesenheit von weiteren Völkerrechtlern der DDR wie Herbert Kröger, Direktor des Instituts für Internationale Beziehungen, Babelsberg, Joachim Peck, Leiter der Arbeitsstelle Völkerrecht der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Berlin, Gregor Schirmer, Universität Jena, Peter Alfons Steiniger, Humboldt-Universität zu Berlin und dem Leiter der Abteilung für Rechts- und Vertragswesen des Außenministeriums der DDR, Herbert Süß, kleidete Reintanz seine Rechtsauffassung in eine Frage. Der Publizist Hansjakob Stehle griff diese Frage in der westdeutschen Zeitschrift Die Zeit unter Bezug auf die in Ost-Berlin erschienene 1964er Augustausgabe der Zeitschrift „Deutsche Aussenpolitik“ auf und formulierte: „Professor Reintanz (Halle) wagte die Frage, ob es nicht doch eine Rechtspflicht zur Wiedervereinigung gäbe“.[84] Seine Rechtsauffassung zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten hatte Reintanz 1958 so formuliert: "Sie haben über die Pflicht der friedlichen Koexistenz hinaus die historische und nationale Pflicht, die staatliche Einheit des deutschen Volkes wiederherzustellen".[85]

AuszeichnungenBearbeiten

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Nationalen Front wurde Reintanz 1957 im Haus der Ministerien in Berlin auf einer Festsitzung des Nationalrats mit der Ernst-Moritz-Arndt-Medaille ausgezeichnet zusammen mit weiteren CDU-Funktionären, z. B. Gerald Götting und Max Sefrin.[86] Die Begründung für diese am 12. Dezember 1957 überreichte Medaille lautete damals "Für den aktiven Einsatz im Kampf um die Wiedervereinigung Deutschlands". Zwei Jahre zuvor hatte er die "Ehrennadel der Nationalen Front" erhalten. Das rechteckige Wappenschild der Ehrennadel war in schwarz-rot-gold ausgelegt und noch nicht wie ab 1960 mit dem Staatswappen der DDR ausgestattet. Mit der Medaille für ausgezeichnete Leistungen wurde er 1956 geehrt.[87]

Reintanz erhielt 1959 in seiner Eigenschaft als Direktor der Zentralen Schulungsstätte Otto Nuschke den Vaterländischen Verdienstorden (VVO) in Bronze.[88] Vom Kulturbund der DDR wurde Reintanz mit der Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold geehrt.[89] Mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber[90] wurde der Rechtsprofessor zum 1. Mai 1964 unter Hinweis auf seine Funktion als Vorsitzender des Bezirksausschusses der Nationalen Front Halle im Zusammenhang mit seinem 50. Geburtstag ausgezeichnet. Beruflich war Gerhard Reintanz neben seinem Lehrauftrag für Völkerrecht in dieser Zeit – bis zur Hochschulreform in der DDR im Jahre 1968 – zugleich Direktor des Instituts für Völkerrecht[91], zu dessen Forschungsaufgaben das internationale Verkehrsrecht zählte, und auch Direktor des Instituts für Staats- und Rechtstheorie an der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.[92] Auf einem Ehrenkolloquium der Martin-Luther-Universität aus Anlass des 70. Geburtstages des emeritierten Professors, referierte der Präsident der Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR, Harry Wünsche (* 1929; † 2008), zur Entwicklung der Formel „Allgemeines bzw. Gemeinsames Erbe der Menschheit“ im Internationalen Recht sowie deren Auswirkung auf eine friedlichen Nutzung der Weltmeere und ihrer natürlichen Ressourcen.[93] Zugleich wurden u. a. die Pionierleistungen des Jubilars auf dem Gebiet der Seeversicherung[94] durch den letzten Präsidenten der DDR-Gesellschaft für Seerecht, Ralf Richter, gewürdigt.[95] Die Gesellschaft für Seerecht berief Gerhard Reintanz 1981 zu ihrem Ehrenpräsidenten.[2]

Das Otto-Nuschke-Ehrenzeichen in Gold erhielt Gerhard Reintanz im Juni 1984 in Verbindung mit dem CDU-Gründungsjubiläum.[96]

FunktionenBearbeiten

Vor der völkerrechtlichen Anerkennung der DDR durch westeuropäische Staaten wurde – gemeinsam mit weiteren Freundschaftsgesellschaften zu nichtsozialistischen Ländern – die Deutsch-Italienische Gesellschaft in der DDR ins Leben gerufen.[97] Ihr erster Präsident war ab 8. Januar 1963 Gerhard Reintanz, zu jener Zeit Dekan der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.[98] Die Funktion als Präsident der Freundschaftsgesellschaft übte Reintanz bis 1975 aus. Am 26. April 1963 wurde Reintanz in die Liga für Völkerfreundschaft als einer ihrer Vizepräsidenten berufen.[99] Als gesellschaftliche Organisationen, „aktiv die Freundschaft zu anderen Ländern pflegen“, waren die Freundschaftsgesellschaften Mitglied in der 1961 gegründeten Liga für Völkerfreundschaft der DDR.[100] Reintanz wurde 1961 auf der Gründungsveranstaltung der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft – später umbenannt in Freundschaftsgesellschaft DDR-Afrika – in Berlin in deren Präsidium gewählt.[101] In einer Bilanz, anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in der DDR, nannte ihr Präsident Reintanz als Beispiel für die sich entwickelnden Kontakte zu Italien vor allem kulturelle Begegnungen, an deren Vorbereitung und Gestaltung die Freundschaftsgesellschaft mitwirken konnte.[102] Zeitgenössische italienische Graphik lernten Kunstliebhaber der DDR durch die Mitwirkung dieser Freundschaftsgesellschaft kennen.[103] Für das Projekt konnte der italienische Kunstkritiker Giorgio Trentin (1917–2013) gewonnen werden. Im Jahre 1975 wurde Nachfolger von Gerhard Reintanz im Amt des Präsidenten der Gesellschaft Heinrich Toeplitz. Ab 1973 trug die Organisation den Namen Gesellschaft DDR-Italien und ab März 1990 trafen sich Interessenten, denen es an der Neukonstituierung einer deutsch-italienischen Gesellschaft in der DDR gelegen war.[104] Es kam zunächst 1990 zur Gründung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in Thüringen e. V. mit dreihundert Mitgliedern, die den Zugang zu italienischer Kultur und Geschichte bedeutend erleichtern sollte.[105]

Von 1954 bis 1966 war Gerhard Reintanz Vorsitzender[106] des Bezirksausschusses Halle der Nationalen Front der DDR (Nachfolger von Heinz Glaser).[107] Reintanz wurde in dieser Funktion durch Harald-Dietrich Kühne ersetzt. Einer der Höhepunkte während der Amtszeit von Reintanz in dieser ehrenamtlichen Funktion waren die Gedenkfeiern zum 300. Geburtstag August Hermann Franckes, an denen er teilnahm.[108]

Dem Zentralvorstand der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft gehörte Reintanz von 1958 bis 1960 an.[2] Seit Gründung eines DDR-Komitees für europäische Sicherheit[109] am 24. März 1970 in Berlin gehörte der Völkerrechtler Reintanz diesem Gremium als Mitglied an[110] zusammen mit dem Staatsrechtler Poppe ebenfalls von Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.[111] Zeitweilig war Reintanz Schiedsrichter am Handelsschiedsgericht der Kammer für Außenhandel der DDR.[112] Überdies bekleidete er die ehrenamtlichen Funktionen eines Vizepräsidenten der Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR und der Gesellschaft für Seerecht der DDR. Reintanz war im Januar 1965 Teilnehmer der konstituierenden Versammlung der Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR[113] und in ihren Exekutivrat als einer der Vizepräsidenten[114] gewählt worden. Zeitweilig war er Schiedsrichter bei der Kammer für Außenhandel.[115]

Reintanz war an der Ausarbeitung des UN-Seerechtsübereinkommens als einer der DDR-Vertreter – die DDR-Delegation stand unter der Leitung seines ehemaligen Doktoranden[116] Gunter Görner[117] – durch die Mitarbeit in einer Unterkommission in Genf beteiligt.[118] Im Jahre 1974 leitete Reintanz die DDR-Delegation zur Genfer Tagung des Rechtsunterausschusses des UN-Weltraumkomitees.[2]

PrivatesBearbeiten

Sein Vater, Paul Reintanz, war Polizei-Kommissar in Lauenburg in Pommern,[119], der 1936 verstarb und seine Mutter, Martha Reintanz geb. Siems, nun als nicht vermögende Witwe zurückließ. Reintanz leistete von 1935 bis 1937 seinen Wehrdienst in Stettin und trat in den Heeresverwaltunssdienst ein, in dem er seine juristische Ausbildung als "Intendatur-Referendar" fortsetzen konnte und am 6. Juni 1944 die Prüfung zum "Intendantur-Assessor" bestand.

Verheiratet war Gerhard Reintanz seit 1942 mit der Apothekerin Elisabeth Reintanz, geborene Krüper[120], aus Ueckermünde (1919–2011).[121] Aus der Ehe gingen ein Sohn, der spätere Oberfeldarzt a. D. und HNO-Arzt Gerhard Reintanz jun. (1943–2018), und die Tochter Ingrid (1945–2009) hervor, die über 25 Jahre im Dienst der Stadt Halle (Saale) tätig war, zuletzt im Sozialamt.[122] Die Frömmigkeit seiner Mutter und die Mitgliedschaft seines Schwiegervaters Krüper in der CDU sowie sein Wille „ein neues Leben in Deutschland aufzubauen“ führten nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1947 dazu, Anfang 1948 in diese Partei auf einer CDU-Versammlung in Liepgarten unweit von Ueckermünde einzutreten.[123] Nach seiner Tätigkeit als Stadtkämmerer in Güstrow und Stellvertreter des Oberbürgermeisters dort kam er Anfang 1950 nach Berlin.[124]

Im Herbst 1952 beteiligte sich Reintanz mit anderen Mitarbeitern des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA) unter der Leitung von Dertinger im Rahmen des Nationalen Aufbauprogramms der Hauptstadt[125] an der Enttrümmerung der Neuen Königstraße, der vierten Baustelle, welche die Belegschaft des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in Berlin abräumte.[126] Daneben übte er Lehrtätigkeit aus. Er las gelegentlich an der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft", an dessen Vorgängereinrichtung Deutsche Verwaltungsakademie Walter Ulbricht er einen Lehrgang besucht hatte, über völkerrechtlich Themen und am Institut für Archivwissenschaft über Deutsche Rechtsgeschichte.[127]

In Berlin wohnte Familie Reintanz in der Karlshorster Treskowallee.[128] Nach dem Umzug von Ost-Berlin nach Halle (Saale) in die Martha-Brautzsch-Straße[129] im Jahre 1953 besaß die Familie Reintanz ein Premieren-Abonnement ab 1954, das sie für Neuinszenierungen besonders von Händel- und Wagner-Opern sowie von Operetten nutzte. Die Aufführungen fanden im nach Kriegsschäden 1951 vereinfacht wieder aufgebauten Stadttheater statt.[130] Bei einer Leserumfrage der Tageszeitung Neue Zeit wurde Reintanz 1962 gefragt, was ihn kulturell am stärksten beeindruckt hat und er nannte u. a. „Lofter, der Mann mit dem verlorenen Gesicht, jenes Stück von Günther Weisenborn, das mit seiner moralischen und sozialen Kritik vom Halleschen Landestheater vollendet dargeboten wurde.“[131]

Die CDU-Zeitung Neue Zeit nutzte Reintanz als Forum, um über seine Forschungen und damit verbundene Dienstreisen zu berichten, zum Beispiel über seine Teilnahme am XIII. Jahreskongress der Internationalen Astronautischen Föderation 1962 in Bulgarien. In einem darauf folgenden Interview im November 1962 beantwortete der Dekan der Juristischen Fakultät allgemein interessierende Fragen zum Weltraumrecht[132] und appellierte an die Leser ihm Näheres zur Biographie des Pioniers des kosmischen Rechts, Vladimír Mandl, mitzuteilen, was einige Wochen später Erfolg hatte.[133] Zur umfangreichen Bibliothek von Reintanz gehörten das Bändchen von Mandl, „Das Weltraumrecht“[134] von 1932 und der 1962 in Moskau erschienene Band „Kosmos und internationales Recht“, der mit einer persönlichen Widmung des Autors Jewgeni A. Korowin (* 1892; † 1964) für ihn versehen war.[132] Reintanz besaß „einen Sammelband, 1392 Seiten zählend, mit Artikeln zum Weltraumrecht gefüllt und 1961 in Washington zum Gebrauch für den Senat des 87. USA-Kongresses zusammengestellt“; darin war ein Beitrag von ihm mitaufgenommen worden unter der Rubrik „Kommunistische Artikel“ sowie seine Arbeiten zum Weltraumrecht in deutscher, polnischer und russischer Sprache.[132]

Reintanz gehörte zu der kleinen Gruppe von Hochschullehrern an der Martin-Luther-Universität in Halle, die auf Individualität sowie Stil setzte und das auch äußerlich durch Tragen einer Fliege statt einer Krawatte zum Ausdruck brachte.[135] Anfangs wurde Reintanz in der DDR von „Genossen Rechtswissenschaftlern“ als „bürgerlicher Wissenschaftler“ bezeichnet, um ihn herabzuwürdigen, was er sich jedoch nicht gefallen ließ. Derartige Diffamierung durch SED-Mitglieder wurde später als „sektiererisches Vorgehen“ von der SED-Führung bezeichnet und offiziell abgestellt.[136] Nachdem Reintanz 1978 aus gesundheitlichen Gründen um seine Emeritierung nachgesucht hatte, beschäftigte er sich weiterhin mit see- und weltraumrechtlichen Fragen und begann zudem seine Lebenserinnerungen niederzuschreiben: „Zu wünschen bleibt, dass es keinen 3. Weltkrieg (mit Atomwaffen!) gibt – es wäre das Ende der Menschheit“, lautete eine seiner Schlusszeilen.[2] Reintanz starb im 84. Lebensjahr und wurde auf dem Evangelischen Friedhof Böllberg in Halle (Saale) beigesetzt.

WerkBearbeiten

Reintanz beschäftigte sich mit internationalen Verträgen und insbesondere dem Völkerrecht. Im Jahre 1956 war Reintanz in der DDR Herausgeber der Schrift Die kollektive Sicherheit. Das System der kollektiven Sicherheit und die Fragen der Gewährleistung der Sicherheit der Welt[137], die der polnische Völkerrechtler Manfred Lachs (1914–1993) verfasst hatte. Reintanz war 1960 am Schauprozess gegen den Vertriebenenminister der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Oberländer, durch ein Gutachten über die Pflicht der DDR, Oberländer als Kriegsverbrecher anzuklagen beteiligt.[138] 1966 hatte er Anteil an den Transitverträgen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR durch das Beschaffen von Unterlagen aus dem Büro von Dieter Schröder.[139] Im Februar 1966 nahm Gerhard Reintanz zusammen mit Jörgen Haalck an einer Tagung des Deutschen Vereins für Internationales Seerecht in Hamburg teil.[140]

Besonders engagierte sich Reintanz im Weltraumrecht. Der Forderung nach praxisorientierter Forschung entsprach Reintanz als Hochschullehrer und Leiter des Bereichs Völkerrecht der Sektion Staats- und Rechtswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, indem er seine Kontakte zum Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA), vornehmlich zum Hauptabteilungsleiter der Abteilung Rechts- und Vertragswesen, Botschafter Dr. Herbert Süß (*1931; † 2007)[141], dazu nutzte, um aktuelle Forschungsthemen zu erhalten und bearbeiten zu können.[142] Für nahezu 20 Doktoranden übernahm der Universitätsprofessor als Doktorvater ihre Betreuung während der Anfertigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten zu see- und weltraumrechtlichen Problemen.[2] Reintanz war Mitglied der Internationalen Astronautischen Föderation. Reintanz befasste sich mit dem Staatsrecht Ghanas, Indiens, Indonesiens und Südafrikas. Daneben veröffentlichte er zum Seerecht, Wasserwirtschaftsrecht und Weltraumrecht. Er gehörte der DDR-CDU an und war Mitglied des Hauptvorstandes.[4][138] Seine Aufsätze veröffentlichte Gerhard Reintanz vor allem in den Zeitschriften „Wissenschaftliche Zeitschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“, „Staat und Recht“ sowie „Neue Justiz“.[143] Reintanz war Mitglied des Internationalen Instituts für Weltraumrecht[144] (International Institute of Space Law/IISL). Nach seiner Emeritierung war Reintanz weiterhin korrespondierendes Mitglied der Internationalen Astronautischen Akademie.

SchriftenBearbeiten

Im Deutschen Gelehrten-Kalender[145] von 1961 bis 1976 sind die fachlichen Interessengebiete von Reintanz zusammengefasst: Völkerrecht, See-, Luft- und Weltraumrecht, Verkehrsrecht, Staatsrecht vornehmlich asiatischer und afrikanischer Staaten, zu denen er auch veröffentlicht hat.

  • Das Problem der Gemeindeaufsicht in der neuen demokratischen Ordnung. Dissertation, Universität Rostock, 1948.
  • Die Außenpolitik der Sowjetunion gegenüber Deutschland. (Vorträge zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse, Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands), Aufbau Verlag, Berlin, 1952.
  • Die Integration des amerikanischen Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 3. Jahrgang, 1953/54, Heft 6, S. 915ff.; Halle, 1953.
  • Der Staatsaufbau Jugoslawiens. In: Staat und Recht; Bd. 5, Nr. 4 (1956), S. 450–467
  • Paktsysteme im Mittleren Osten nach 1945. Sonderdruck aus der Wissenschaftlichen Zeitschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1958.
  • Der Staatsaufbau der Indischen Union., Berlin, 1957.
  • Auf dem Wege zur Wiedervereinigung Deutschlands. In: Hefte aus Burgscheidungen. Nr. 6, 1958.
  • Bemerkungen zur Deutschland-Frage und zum Berliner Problem. In: Blätter für deutsche und internationale Politik; Bd. 3 (1958), Heft 12, S. 929–932.
  • Afrika. In: Hefte aus Burgscheidungen. Nr. 26, 1959.
  • mit Heinz Büttner und Erwin Krubke: Friedensvertrag mit Deutschland. In: Hefte aus Burgscheidungen. Nr. 38, 1960.
  • Ostsee – Meer des Friedens. In: Hefte aus Burgscheidungen. Nr. 43, 1960.Digitalisat
  • Die Verfassung Indiens in der Fassung vom 1. November 1956, Berlin, 1961.
  • Die Entstehung der Zoneneinteilung Deutschlands und der Sektoreneinteilung Berlins. In: Der Deutsche Imperialismus und der Zweite Weltkrieg, Bd. 5; Berlin, 1962.
  • Internationale Rechtsgrundlagen der Hochseefischerei. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg, Bd. 11, Nr. 10 (1962), S. 1211–1241
  • Internationales Seerecht. Dokumente., Berlin, 1962.
  • mit Jürgen Haalck: Der Rechtsstatus der Territorialgewässer im demokratischen Völkerrecht. Habilitationsschrift. Universität Halle-Wittenberg, 1963.
  • Der Kieler Kanal und der Friedensvertrag mit Deutschland. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; Bd. 12, Nr. 5/6 (1963), S. 623–629
  • Rechtsgrundlagen des amerikanische Nachrichten-Satelliten-Systems. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Halle (Gesell. Sprachw. Reihe), 14. Jahrgang, 1965, S. 299–304.
  • Um das Nordsee- und Ostsee-Erdöl. In: Deutsche Aussenpolitik; Bd. 11, Nr. 4 (1966), S. 458–466
  • Völkerrechtliche Grundlagen zur Lösung der deutschen Frage. In: Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1966/10 (B1), S. 26–34
  • Seeversicherung (Lehrmaterial). Wilhelm-Pieck-Universität Rostock, Ingenieurökonomische Fakultät, Abteilung Fernstudium und Weiterbildung, 1967
  • Der internationale Vertrag über die friedliche Nutzung des Weltraumes. In: Staat und Recht Bd. 16, Nr. 3 (1967), S. 470–486
  • Weltraumrecht. Staatsverlag der DDR, Berlin, 1967.
  • Gedanken zur europäischen Sicherheit. In: Jahrbuch für internationales Recht, Bd. 13 (1967) S. 82 ff.
  • Internationales Wasserwirtschaftsrecht. In: Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität- Halle-Wittenberg. Nr. 6/1967.[146]
  • Zehn Jahre Genfer Seerechtskonvention. In: Staat und Recht, Bd. 17, Nr. 3 (1968), S. 426–444
  • Wissenschaftlich-technische Revolution und einige Probleme des Völkerrechts. In: Staat und Recht, Bd. 18, Nr. 7 (1969), S. 1074–1084
  • Apartheid in Südafrika. Staatsverlag der DDR, Berlin 1969.
  • Geschichte des Völkerrechts. Teil 1, 1971.
  • Neue völkerrechtliche Fragen des Festlandsockels und des Tiefseebodens. In: Neue Justiz. Nr. 18/1970, S. 5. 536–540.
  • Meereszonen und Meeresboden. In: Seewirtschaft. Nr. 6/1972, S. 459–464.
  • Gründung der Gesellschaft für Seerecht der DDR. In: Deutsche Aussenpolitik Heft 1 aus 1973, S. 188–190
  • Meeresverschmutzung und Meeresforschung. Probleme der III. UNO-Seerechtskonferenz. In: Deutsche Aussenpolitik. Heft 5 aus 1973, S. 1105–1120.
  • mit D. J. Haalck und F. Elchlepp: Internationales Seerecht – Leitfaden für Seeoffiziere. Berlin 1972.
  • Einige völkerrechtliche Bemerkungen zum Umweltschutz[147]
  • zusammen mit seinem Nachfolger als Hochschullehrer: Reinhard Müller (*1952)[148] Zum 30. Jubiläum der Donaukonvention. In: Deutsche Aussenpolitik. Nr. 8/1978, S. 85–91.
  • zusammen mit F. Elchlepp und K. Schoepke, Hugo Grotius 1583–1646. In: Beiträge zum nationalen und internationalen Seerecht, Heft 7, Hrsg.: Gesellschaft für Seerecht der DDR, Rostock 1983; ISSN 0138-1415[149]
  • zusammen mit Reinhard Müller[150] und Martin Howald[151], Stand und Perspektiven des Weltraumrechts. In: Neue Justiz (NJ) 1987, S. 438–440

Der protestantische Wissenschaftler hatte sowohl in der 1947 bis 1989 erschienenen evangelischen Zeitschrift Die Zeichen der Zeit als auch in der Ost-CDU politisch nahestehenden Publikation STANDPUNKT (1973–1990) mehrmals zu völkerrechtlichen Fragen Stellung genommen.[152]

LiteraturBearbeiten

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Bd. 1, Teilbd. 8, Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 184–185.
  • Reintanz, Gerhard. In: Wer war wer im deutschen Recht. Website von Gerhard Köbler (Fassung 32970, 9. August 2012)
  • Gerhard Reintanz. In: Rugia-Album. Greifswald 2006, S. 201 f.
  • Harry Waibel: Diener vieler Herren: Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR. Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-63542-1.
  • Michael Stolleis: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. (Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland, Band 4). Verlag C. H. Beck, München 2012, S. 582; ISBN 978-3-406-63203-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Habel, Walter (Hrsg.): Wer ist? Das deutsche Who's who. 2. ergänzte Auflage, arani-Verlags-GmbH, Berlin-Grunewald, S. 207; DNB-Katalog
  2. a b c d e f g h Unser Porträt: Prof. Dr. GERHARD REINTANZ in: „Union teilt mit (Utm)“, Heft 9/1989, S. 20
  3. Tabellarischer Lebenslauf für die Deutsche Dienststelle (WASt) von Prof. em. Dr. Gerhard Reintanz, 6. September 1994
  4. a b Harry Waibel: Diener vieler Herren: Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR. S. 263, Frankfurt am Main 2011; ISBN 978-3-631-63542-1
  5. Baumgartner, G./Hebig, D.: Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945–1990, Bd. 2, S. 700, München, 1997, ISBN 978-3-598-11177-8
  6. Im Offiziersrang eines „Oberzahlmeisters“ (entsprach dem Oberleutnant der Wehrmacht) schrieb Reintanz zwei Artikel: (1) Ein Tag an einer Feldküche in der afrikanischen Wüste; (2) Sandsturm, Kraftwagenkolonne im «Ghibli», zitiert nach Hauptmann G. Bühlmann, Bern: Verpflegungsgrundsätze und Versorgung der deutschen Truppen in Afrika und Russland. In: „Allgemeine Schweizerische Militärzeitung“, Heft 7/1942, (369–382) S. 382; Digitalisiert: Quellenmaterial
  7. Buch, Günter: Namen und Daten. Biographien wichtiger Personen der DDR, Berlin, Bonn-Bad-Godesberg 1973, S. 228 f., Stichwort: Reintanz, Gerhard; ISBN 978-3-8012-0020-6
  8. Beispielsweise in Heft 5/1942 der monatlich vom Wehrmacht-Presse-Verlag, Stuttgart/Berlin, im 7. Jahrgang herausgegebenen „Zeitschrift für die Heeresverwaltung“ unter der Überschrift «Was ich in Libyen sah», Tagebuchblätter von Oberzahlmeister Reintanz.
  9. Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2: Maassen – Zylla. K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 700 („Reintanz, Gerhard“)
  10. Biographisches Handbuch der SBZ/DDR: 1945–1990, Band 1 u.2 (München, 1996/97) Hrsg. v. Baumgartner, Gabriele / Hebig, Dieter, S. 700; ISBN 3-598-11130-4
  11. „Union teilt mit (Utm)“, Heft 2/1958: Das Porträt des Monats: Dr. Gerhard Reintanz
  12. Reintanz, Gerhard: Gegen die Ölverschmutzung der Weltmeere. Veröffentlicht in Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock. 5. Jahrgang 1955/56. Sonderheft: Tradition und neue Wirklichkeit der Universität. Festschrift für Professor Dr. jur. Dr. phil. h. c. Erich Schlesinger zu seinem 75. Geburtstage. Herausgegeben von Fritz Müller. Rostock 1955 DNB-Portal
  13. vgl. Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist – Außenminister – Staatsfeind. Verlag Herder, Freiburg/ Basel/ Wien 2005, ISBN 3-451-23007-0, S. 166 und 193.
  14. Günter Wirth: Zu einigen „weißen Flecken“ in der DDR-Hochschullandschaft. In: "hochschule ost. leipziger beiträge zu hochschule & Wissenschaft", S. (271–288) 281; DNB 016373413
  15. Amtsantritt: 20. März 1951; Ende der Amtszeit als Außenminister: 27. April 1956.
  16. Archiv-Foto und Bildunterschrift in Tageszeitung Neue Zeit, 29. März 1990, S. 3, Anmeldung für das Zeitungsportal DDR-Presse; in Neues Deutschland, 28. Januar 1951, S. 1, gleiches Bildmotiv: Reintanz über die Urkunden gebeugt, während Dertinger und Skrzeszewski im Beisein der weiteren Delegationsteilnehmer in Frankfurt/Oder sich die Hände reichen. Anmeldung für das Zeitungsportal DDR-Presse
  17. ADN-Meldung in: Tageszeitung Neues Deutschland, 6. September 1952, S. 5
  18. Neue Zeit, 30. September 1952, S. 3
  19. „Union teilt mit (Utm)“, Heft 2/1958: Das Porträt des Monats: Dr. Gerhard Reintanz
  20. Günter Wirth: Deutsch-deutsches Berufungsgeschehen nach 1989 im Lichte von Professurbesetzungen und Ost-West-Wissenschaftswanderungen in der SBZ und DDR. In: hochschule ost. Nr. 2/01, ISSN 0944-7989, S. 193–208, hier S. 194: „Wenn in Halle/Saale ein Unionsfreund Völkerrechts-(speziell Luftrechts-)Lehrer werden konnte (Gerhard Reintanz), dann deshalb, weil er 1953 als Leiter der Hauptabteilung Grundsatzfragen des Außenministeriums nach der Verhaftung des CDU-Außenministers Georg Dertinger … nicht mehr >tragbar< war und aus Berlin >verschwinden< sollte“
  21. Rolf Lieberwirth: Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945, 2., ergänzte Auflage, Universitätsverlag Halle-Wittenberg, Halle an der Saale 2010, S. 76; ISBN 978-3-86977-014-7
  22. Antwortbrief, datiert vom 14. Januar 1990, an Dr. Schulz – Sammlung Schudi 45
  23. Bock, S./Muth, I./Schwiesau, H.: DDR-Außenpolitik. Ein Überblick. Daten, Fakten; Personen (III), Berlin, 2010, S. 285; ISBN 978-3-643-10559-2
  24. Lieberwirth, Rolf: Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945. Fakten und Erinnerungen. Gedruckt mit Unterstützung der Erhard-Hübner-Stiftung e. V, Köln/München 2008, S. 54; ISBN 978-3-452-26840-2
  25. Wentker, Hermann: Die kirchenpolitische Abteilung der Ost-CDU: Organisation, Wirkungsweise und personelle Besetzung. In: "Die Kirchenpolitik von SED und Staatssicherheit". Hrsg. Clemens Vollnhals, Ch. Links Verlag, Berlin, 1996; S. 159–189 (172); ISBN 3-86153-122-4
  26. Schalück, Andreas: Kirchenpolitische Strukturen in der Ost-CDU der frühen fünfziger Jahre. In: Richter, Michael/Rissmann, Martin (Hrsg.): Die OST-CDU, Köln/Weimar 1995, S. (63–89) 70, 75; ISBN 978-3-412-07895-9
  27. Neue Zeit, 7. Dezember 1952, S. 2: "Acht Arbeitszirkel in Tätigkeit. Wissenschaftlicher Arbeitskreis erfüllt Aufträge des 6. Parteitages der CDU."
  28. Tageszeitung der CDU Neue Zeit, Berliner Ausgabe, 18. Oktober 1952. S. 2
  29. Scharlück, Andreas: Eine Agentur der Kirchen im Staatsapparat? Otto Nuschke und die Hauptabteilung „Verbindung zu den Kirchen“ 1949-1953, Berlin 1999, S. 41; ISBN 3-05-003467-X
  30. Scharlück, Andreas: Eine Agentur der Kirchen im Staatsapparat?. Otto Nuschke und die Hauptabteilung „Verbindung zu den Kirchen“ 1949-1953; Berlin 1999, S. 91; ISBN 3-05-003467-X
  31. Neue Zeit, 17. November 1961, S. 3
  32. Dokumentarfoto: Krüger (Fotograf in der CDU-Parteileitung), abgedruckt in: Neue Zeit, 21. Juli 1977, S. 5; Zefys: Staatsbibliothek Berlin, DDR-Presse/Ergebnisanzeige
  33. In: Die Zeichen der Zeit. Evangelische Monatsschrift für Mitarbeiter der Kirche Bd. 22 (1968), S. 457–462
  34. Neue Zeit, 9. September 1958, S. 1
  35. Dirk Breithaupt: Rechtswissenschaftliche Biographie DDR. 1993, S. 436. [Reintanz, Gerhard]; DNB 940131013
  36. Neues Deutschland, 24. Juli 1954, S. 2
  37. Dirk Breithaupt: Rechtswissenschaftliche Biographie DDR, Kiel/Berlin 1993, S. 131 und 359; DNB 940131013
  38. Lieberwirth, Rolf: Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945, 2., ergänzte Auflage, Universitätsverlag Halle-Wittenberg, Halle an der Saale 2010, S. 78; ISBN 978-3-86977-014-7
  39. Reintanz, Gerhard: Studium in Verbindung von Theorie und Praxis. In: "10 Jahre DDR. Zehn Jahre Mitarbeit der Christlich-Demokratischen Union. [Herausgegeben im Auftrage der Parteileitung der CDU]", Union Verlag Berlin 1959, S. 126
  40. Tageszeitung Neue Zeit, 19. November 1958, S. 2
  41. Neue Zeit, 20. Mai 1958, S. 3.
  42. Neue Zeit, 27. Juni 1961, S. 3
  43. Der Schatz wurde hinter einer provisorischen Wand im Kartoffelkeller der ZSS gefunden. Vgl. Ulf Bischof: Die Kunst und Antiquitäten GmbH im Bereich kommerzielle Koordinierung. Verlag de Gruyter Recht, Berlin 2003, ISBN 3-89949-048-7, S. 345 f. Als Ersatz für den ans DDR-Finanzministerium abgegebenen Schatzfund ließ die CDU eine vergoldete Henne anfertigen, die spaßeshalber bei Abendveranstaltungen von ihrem Parteivorsitzenden gezeigt wurde.
  44. Zeitung Neues Deutschland, 6. Februar 1955, ADN-Meldung, S. 7.
  45. Bericht über die politisch-ideologische Situation an der Juristischen Fakultät vom 9. Oktober 1961, unterschrieben vom Juristenfakultäts-Parteisekretär Poppe (S. 90); abgedruckt mit Quellenangabe in: Hermann-Josef Rupieper (Hrsg.) in Verbindung mit Melanie Steiner: „Es gibt keinen Ausweg für Brand zum Krieg“. August 1961 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale) 2002; ISBN 3-89812-149-6, S. 86–90
  46. Neue Zeit, 22. Oktober 1961, S. 2
  47. Neues Deutschland, 19. April 1964, S. 7
  48. Werner Schuder (Hrsg.): Jahrbuch der gelehrten Welt [Abteilung Universitäten und Fachhochschulen], 1. Band: Europa, ISBN 978-3-11-164814-9, S. 472
  49. Dirk Breithaupt: Rechtswissenschaftliche Biographie DDR, Kiel/Berlin 1993, S. 526 f.; DNB 940131013
  50. Dirk Breithaupt: Rechtswissenschaftliche Biographie DDR. 1993, [Ausführungen zu den Biographien der genannten leitenden Rechtswissenschaftler]; DNB 940131013
  51. Lieberwirth, Rolf: Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945, 2., ergänzte Auflage, Universitätsverlag Halle-Wittenberg, Halle an der Saale 2010, S. 76 u. 94; ISBN 978-3-86977-014-7
  52. Lieberwirth, Rolf: Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945, 2., ergänzte Auflage, Universitätsverlag Halle-Wittenberg, Halle an der Saale 2010, S. 95; ISBN 978-3-86977-014-7
  53. Hochschulschrift; DNB 481910530
  54. Dirk Breithaupt: Rechtswissenschaftliche Biographie DDR. 1993, S. 215 [Büchner-Uhder, Willi]; DNB 940131013
  55. Michael Stolleis: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. (Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland, Band 4). Verlag C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 582.
  56. Köbler, Gerhard: Wer ist wer im deutschen Recht; 1980 emeritiert (Nachfolge Reinhard Müller)
  57. Reintanz, Gerhard. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Berlin 1992, S. 2932: Prof. em. sc. jur. Gerhard Reintanz Sektion Staats- u. Rechtswissenschaft.
  58. Wegner, Arthur In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Berlin 1976, S. 3422.
  59. Mit einer Festveranstaltung ehrte die Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Arthur Wegner aus Anlass seines 65. Geburtstages. In: Neue Zeit vom 27. Februar 1965 S. 1; siehe auch Eintrag zu Arthur Wegner im Catalogus Professorum Halensis, abgerufen am 28. Juli 2015
  60. Neue Zeit, 10. April 1958, S. 3
  61. Reintanz, Gerhard: Die Union von Burma. Zum 10. Jahrestag ihres Bestehens. In: „Staat und Recht“, VEB Deutscher Zentralverlag, Berlin 1958, Heft 1/1958, S. 66 ff.
  62. Neues Deutschland, 25. März 1958, S. 4
  63. Schirmer, Gregor: "Ja, ich bin dazu bereit". Eine Rückblende. Berlin 2014, S. 117; ISBN 978-3-89793-193-0
  64. Lehrprogramm für das Lehrgebiet Völkerrecht zur Ausbildung in der Grundstudienrichtung Rechtswissenschaft an Universitäten und Hochschulen der DDR herausgegeben von: Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen (1975); Archiv Uni. Leipzig (Memento vom 10. März 2014 im Internet Archive) Signatur: KMU-DS 0747
  65. Lehrprogramm für das Lehrgebiet Völkerrecht zur Ausbildung in der Grundstudienrichtung Rechtswissenschaft an Universitäten und Hochschulen der DDR herausgegeben von: Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen (1975) Nr. 377/75, Innentitel (S. 2)
  66. Portal DNB
  67. Das Interkosmos-Programm, In: Sonderausgabe der Zeitschrift für Luft- und Weltraumrecht; Hrsg. von Manfred Bodenschatz; Köln/Berlin/Bonn/München, 1975, S. 349–354; ISBN 3-452-18018-2
  68. Görner, Gunter: Völkerrecht im Kontext seiner Zeit. Aufzeichnungen eines deutschen Diplomaten. Bad Langensalza 2014, S. 86 und 102
  69. Der Wissenschaftsbereich Völkerrecht befand sich etwas abgelegen vom Thomasianum, Universitätsplatz 10, der Lehrstätte der Juristen, am Frankeplatz 1 im Haus 42.
  70. Internationales Wirtschafts-, Finanz- und Währungsrecht und ökonomische Sicherheit : [Ehrenkolloquium aus Anlass d. 65. Geburtstages von Genossen Prof. Dr. Hans Spiller] / hrsg. von Reinhard Müller. [Veranstaltung von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg u.der Gesellschaft für Völkerrecht der DDR]; ISBN 3-86010-201-X kart.
  71. Koebler Wer war wer im deutschen Recht zu MÜLLER, Reinhard, Prof. Dr.; Wissenschaftsbereich Internationales Recht
  72. Bühlmann, G.: Verpflegungsgrundsätze und Versorgung der deutschen Truppen in Afrika und Russland. In: Allgemeine schweizerische Militärzeitung, Heft 7/1942, (369–382) S. 375; PDF erstellt am: 25. Juli 2017
  73. Neue Zeit, 23. August 1957, S. 1 f.
  74. Neue Zeit, 19. November 1958, S. 2
  75. Neue Zeit, 20. Mai 1959, S. 2
  76. Berliner Zeitung, 22. Februar 1967, S. 2
  77. Ames Daily Tribune Verlagsort: Ames (Iowa), 19. November 1958, Seite 7; Ames Daily Tribune
  78. CDU- Zentralorgan Neue Zeit, 4. Oktober 1961, Seite 3.
  79. Offener Brief vom 5. April 1965 der Rechtswissenschaftler der DDR. In: Zeitschrift Staat und Recht, 14. Jahrgang (1965), S. 841 ff.
  80. Neues Deutschland, 18. April 1965, S. 5
  81. Hefte aus Burgscheidungen, Teil 6 (1958) „Auf dem Wege zur Wiedervereinigung Deutschlands“ S. 19; Digitalisiert durch die Bibliothek der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sankt Augustin, 2014.
  82. Arzinger, Rudolf: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, (Band 1 u.2). Leipzig, Juristische Fakultät, Habilitationsschrift vom 1. Juni 1964.
  83. Meisner, Rolf: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker – Ein Grundprinzip des demokratischen Völkerrechts. In: Deutsche Aussenpolitik, 9. Jahrgang, Heft 8/1964 (786–790) S. 789.
  84. Stehle, Hansjakob in DIE ZEIT Nr. 36 aus 1964; Registrierung erforderlich!
  85. Reintanz, Gerhard (Direktor der Zentralen Schulungsstätte der CDU "Otto Nuschke" und Dozent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): Der Weg zur nationalen Wiedervereinigung, Hefte aus Burgscheidungen 6 (1958), S. 19; DNB 451892305
  86. Neue Zeit, 13. Dezember 1957, S. 1
  87. „Union teilt mit (Utm)“, Heft 2/1958: Das Porträt des Monats: Dr. Gerhard Reintanz
  88. Neue Zeit, 10. Oktober 1959, S. 2
  89. Neue Zeit, 1. Juni 1962, S. 1
  90. Neue Zeit, 30. April 1964, S. 1
  91. Görner, Gunter: Völkerrecht im Kontext seiner Zeit, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza/Thüringen, 2014 S. 86; ISBN 978-3-86777-742-1
  92. Glückwünsche des Präsidiums des Hauptvorstandes der CDU zum 50. Geburtstag von Gerhard Reintanz, auszugsweise abgedruckt in: Neue Zeit, 1. März 1964, S. 2
  93. Tageszeitung Neue Zeit, 14. März 1984, S. 6
  94. Als Versicherungsrechtler profilierte sich ab 1970 aus dem juristischen Wissenschaftsbereich Internationales Finanz- u. Wirtschaftsrecht der Sektion Staats- und Rechtswissenschaft Siegfried Schulze (* 1925), der zudem wissenschaftlicher Sekretär der Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften des Wissenschaftlichen Rates der Hallenser Universität war und später zum Rechtsprofessor ernannt wurde.
  95. Tageszeitung Neue Zeit 14. März 1984, S. 6
  96. Mitteilung mit Porträtfoto und Bildunterzeile: Prof. D. Reintanz, Halle in „Union teilt mit (Utm)“, Heft 7/1984, S. 8
  97. Die politische Auslandsarbeit der DDR in Schweden. Zur Public Diplomacy der DDR gegenüber Schweden nach der diplomatischen Anerkennung (1972–1989). Abraham, Niels, Berlin u. a., 2007, S. 72; ISBN 3-8258-0268-X
  98. Tageszeitung Neue Zeit, 9. Januar 1963, S. 2
  99. Tageszeitung Neues Deutschland, 28. April 1963, S. 5
  100. Handbuch gesellschaftlicher Organisationen in der DDR. Hrsg. Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR, Berlin 1985, S. 114 f.
  101. Neue Zeit, 18. März 1961, S. 2
  102. NZ-Interview der Woche mit Gerhard Reintanz in: Neue Zeit, 17. Februar 1968, S. 7
  103. Zeitgenössische Italienische Graphik. Gerhard Reintanz (Vorwort) u. Giorgio Trentin; (Mit zahlreichen Abbildungen zur Ausstellung in der Neuen Berliner Galerie vom. 12. Juni bis 12. Juli 1970). Hrsg. Deutsch-Italienische Gesellschaft, Berlin, 1970
  104. Neue Zeit, 6. März 1990, S. 2
  105. Neue Zeit, 10. August 1993, S. 24.
  106. Neue Zeit, 7. Dezember 1957, S. 3 mit Porträt Dr. Reintanz
  107. Neues Deutschland, 5. März 1961, S. 5.
  108. Neue Zeit, 26. März 1963, S. 2
  109. Umbenennung des DDR-Komitees für europäische Sicherheit in DDR-Komitee für Europäische Sicherheit und Zusammenarbeit im Januar 1974; Bundesarchiv
  110. Neue Zeit, 25. März 1970, S. 1
  111. Berliner Zeitung, 25. März 1970, S. 2; ZEFYS Staatsbibliothek Berlin
  112. Biographisches Handbuch der SBZ, DDR 1945–1990; Hrsg. Baumgartner, Gabriele; Bd. 2, München, 1997, unter Reintanz, Gerhard; ISBN 3-598-11130-4
  113. Tageszeitung Neue Zeit,14. Januar 1965, S. 2
  114. Neues Deutschland, 15. Januar 1966, S. 6
  115. Buch, Günter: Namen und Daten wichtiger Personen der DDR, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Berlin/Bonn 1982, S. 254 f. Reintanz, Gerhard; ISBN 978-3-8012-0081-7
  116. Görner, Gunter: Völkerrecht im Kontext seiner Zeit; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza/Thüringen, 2014 S. 86; ISBN 978-3-86777-742-1
  117. Dissertation: über „Die rechtliche Gestaltung des Personen-, Güter- und Nachrichtenverkehrs der selbständigen politischen Einheit West-Berlin von und nach der Bundesrepublik durch das Hoheitsgebiet der DDR“. Vgl. DER SPIEGEL 6/1971 (1. Februar 1971, S. 62; Neben der Sache); Univ. Halle, Diss. A. DNB 930576047
  118. Neue Zeit, 14. März 1984, S. 6
  119. Adressbuch 1929/30 der Städte Lauenburg und Leba sowie des Kreises Lauenburg in Pommern. Lauenburg 1929
  120. Lebenslauf von Gerhard Reintanz, gechrieben in Güstrow, Glevinerstraße 15, datiert mit 19. April 1948, wurde dessen Dissertationsschrift beigefügt.
  121. Anzeige in der Tageszeitung Nordkurier, Februar 2011
  122. Traueranzeige im Amtsblatt der Stadt Halle (Saale), 3. Juni 2009, S. 7
  123. Gerhard Reintanz: Interview mit mir selber. In: Wirth, Günther: Wir leben in der DDR. Selbstzeugnisse christlicher Persönlichkeiten, Union Verlag, Berlin 1963, S. (81–83) 81
  124. Gerhard Reintanz: Interview mit mir selber. In: Wirth, Günther: Wir leben in der DDR, Berlin 1963, S. (81–83) 82
  125. Parteiauftrag: Ein neues Deutschland, Hrsg. Dieter Vorsteher, Verlag Koehler & Amelang, München, Berlin, 1997, S. 369ff.; ISBN 3-7338-0212-8
  126. Neue Zeit, 23. November 1952, S. 5
  127. Das Porträt des Monats: Dr. Gerhard Reintanz, in: "Union teilt mit (Utm) Nachrichten der Christlich-Demokratischen Union", hrsg. von der Parteileitung der CDU, Heft 3/1958; ISSN 0323-5602
  128. Eintrag im Amtlichen Fernsprechbuch Berlin, Jahrgang 1952: „Reintanz Gerhard Dr. jur. Klshst Treskowallee 68“ unter 3.1. III. Verzeichnis der Teilnehmer Berlin.
  129. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 1961, Stichwort „Reintanz, Gerhard“. Innerhalb Halles zog der Völkerrechtler später mehrmals laut Kürschners Gelehrten-Kalender um: Am Krähenberg 23 und danach in die Katowicer Straße 14.
  130. Vgl. Mitteldeutsche Zeitung (Halle/Saalkreis), vom 31. Oktober 2004 und 9. März 2005.
  131. Neue Zeit, 1. Januar 1963, S. 7
  132. a b c Neue Zeit, 14. November 1962, S. 6
  133. Neue Zeit, 3. Januar 1963, S. 6
  134. Mandl, Vladimir, Das Weltraumrecht. Ein Problem der Raumfahrt, Verlag. Benschmeit, Mannheim/Berlin/Leipzig, 1932.
  135. Gerhard Reintanz mit Fliege abgebildet in Neue Zeit, 26. Januar 1964, S. 5
  136. Mit sozialistischem Gruß!: Parteiinterne Hausmitteilungen, Briefe, Akten und Intrigen aus der Ulbricht-Zeit, Hrsg. Henrik Eberle, Berlin 1998, S 363; ISBN 3-89602-146-X
  137. Akademie Verlag, Berlin, 1956. DNB 452669480
  138. a b Philipp-Christian Wachs: Die Inszenierung eines Schauprozesses: Das Verfahren gegen Theodor Oberländer vor dem Obersten Gericht der DDR. In: Wolfgang Buschfort, Philipp-Christian Wachs, Falco Werkentin: Vorträge zur deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. (= Schriftenreihe des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Bd. 14). Berlin 2001, S. 44; ISBN 3-934085-12-1
  139. Neben der Sache. In: Der Spiegel. 6/1971 (1. Februar 1971), S. 62.
  140. Bundesarchiv: Bestellsignatur DC 20/18470; Reiseverkehr zwischen der DDR und der BRD. - Einzelnes
  141. Bock, S./Muth, I./Schwiesau, H.: DDR-Außenpolitik, LIT Verlag Münster, 2010, S. 358; ISBN 978-3-643-10559-2
  142. Beispielsweise erwuchs daraus eine Analyse des damals US-amerikanischen Nachrichtensystems Intelsat, „insbesondere der juristisch-organisatorischen und finanziellen Aspekte“. - Dankschreiben des Abteilungsleiters Rechts- und Vertragsweses des MfAA, Dr. Süß, vom 15. Juli 1969, an die „im Rahmen des Studentwettstreits 1969“ Beteiligten; Sammlung Schudi 45
  143. Reintanz, Gerhard. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Berlin 1961, S. 1634.
  144. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1966 und 1970, Bd. N-Z, Berlin 1966 u. 1971, S. 1960 bzw. 2389, Stichwort: Reintanz
  145. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Berlin, 1961, Stichwort „Reintanz, Gerhard“, S. 1634; 10. Ausgabe, Berlin, 1966, S. 1960; 11. Ausgabe(1970), Berlin, 1971, S. 2389; 12. Ausgabe, Berlin/New York 1976, S. 2540
  146. Halle (Saale) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1967 Titelerfassung
  147. In: Zeitschrift Hercynia. Ökologie und Umwelt in Mitteleuropa. Hrsg. im Auftrag der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Leipzig 13 (1976) 2, S. 202–204; Digitalisiert
  148. Halle, Univ., Fak. für Rechts- u. Wirtschaftswiss., Diss. A, 1979: Völkerrechtliche Probleme der Nutzung internationaler Wasserläufe unter Beachtung d. Interessenlage der Deutschen Demokratischen Republik
  149. Redaktion: Elchlepp; Nachweis im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  150. Halle, Univ., Diss. B, 1981 Der Luftraum und die völkerrechtliche Regelung seiner Nutzung. DNB 820014443
  151. Halle, Univ., Diss., 1988: Zulässigkeit und Grenzen der Tätigkeit nichtstaatlicher Unternehmen bei der Erforschung und Nutzung des Weltraumes. DNB 910475598
  152. Nachricht anlässlich des 70. Geburtstages des Völkerrechtlers in: „Standpunkt“, 1984, Heft 3, S. 69