Hauptmenü öffnen

Reinhard Ring

deutscher Professor für Rhythmik
Reinhard Ring Taipeh 2016.jpg

Reinhard Ring (* 17. Dezember 1948 in Darmstadt) ist ein deutscher Rhythmiklehrer und lehrt als Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und am Zentralen Musikkonservatorium in Peking. 1992 bis 2003 war er Präsident der "Fédération Internationale des Enseignants de Rythmique" und Schriftleiter des Journals "Le Rythme" Genf.[1]

LebenBearbeiten

Nach der Abitur studierte er in Berlin und Frankfurt Rhythmik, Pantomime, Komposition, Chorleitung, Klavier und Musikwissenschaft. 1973 bis 1980 arbeitete er als Lehrer an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin, wo er ab 1977 Studienrat war. 1980 bis 1984 arbeitete er als erster hauptamtlicher Rhythmikdozent an der Akademie Remscheid. Dazwischen hatte er Studien- und Lehraufenthalte in New York City, Philadelphia und Reykjavík (Gastprofessur). Seit 1984 ist er Professor und hat einen Lehrstuhl für den Studiengang Rhythmikerziehung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Zu seinem Forschungsgebiet gehören vor allem Bewegung und Musik in verschiedenen Kulturen, historischer Tanz und Rhythmiktheorie. Seit lange ist er aktiv bei der Entwicklung der Rhythmik im Institut Rhythmik Hellerau.[1]

Internationale Kurs- und VortragstätigkeitBearbeiten

Reinhard Ring hat bis jetzt in 19 Ländern Kurse gegeben. Dazu zählen sowohl europäische Länder wie Deutschland, Polen, Österreich, die Schweiz, Italien, Frankreich, England und Island, amerikanische Länder wie die USA und Argentinien, als auch asiatische Länder wie Japan und China (Festland und Taiwan). Mit China hat Ring eine enge Verbindung. Er unterstützt voller Elan die Musikpädagogik im Zentralen Musikkonservatorium in Peking.[1][2]

PublikationenBearbeiten

Ring veröffentlichte zahlreiche Schriften und ist auch als Herausgeber tätig.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d tab. Biografie
  2. Gastprofessur in Peking