Hauptmenü öffnen

Reichenberg (Unterfranken)

Markt in Bayern, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Reichenberg
Reichenberg (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Reichenberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 231 m ü. NHN
Fläche: 34,79 km2
Einwohner: 4136 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97234
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen: , OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 176
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchgasse 5
97234 Reichenberg
Website: www.markt-reichenberg.de
Erster Bürgermeister: Stefan Hemmerich (SPD)
Lage des Marktes Reichenberg im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-SpessartLandkreis SchweinfurtLandkreis KitzingenLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimBaden-WürttembergIrtenberger WaldIrtenberger WaldGuttenberger WaldGuttenberger WaldGramschatzer WaldWürzburgWinterhausenUettingenSommerhausenRemlingen (Unterfranken)Reichenberg (Unterfranken)AltertheimZell am MainWaldbüttelbrunnWaldbrunn (Unterfranken)VeitshöchheimUnterpleichfeldLeinachThüngersheimTheilheimTauberrettersheimSonderhofenRottendorfRöttingenRiedenheimRandersackerProsselsheimOchsenfurtOberpleichfeldEisenheimNeubrunn (Unterfranken)MargetshöchheimKürnachKleinrinderfeldKistKirchheim (Unterfranken)Holzkirchen (Unterfranken)HöchbergHettstadtHelmstadtHausen bei WürzburgGünterslebenGreußenheimGiebelstadtGeroldshausenGerbrunnGelchsheimGaukönigshofenFrickenhausen am MainEstenfeldErlabrunnEisingen (Bayern)EibelstadtBütthardBieberehrenBergtheimAubLandkreis AnsbachRimparKarte
Über dieses Bild

Reichenberg ist ein Markt im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken.

GeographieBearbeiten

Reichenberg liegt in der Region Würzburg. Östlich des Ortes befindet sich das Schloss Reichenberg, das heute von der Familie Seydlitz-Wolffskeel bewohnt wird.

GemeindegliederungBearbeiten

Zu Reichenberg gehören sieben Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Reichenberg, Albertshausen, Fuchsstadt, Uengershausen, Lindflur.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Reichenberg war Bestandteil des Rittergutes Albertshausen der Freiherren von Wolfskeel, das zum Fränkischen Ritterkreis gehörte. Es wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert und kam mit diesem 1814 zu Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

MarktBearbeiten

Am 1. Mai 1978 erhielt die Gemeinde Reichenberg den Namenszusatz Markt.[3]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Albertshausen, Lindflur, Uengershausen sowie der Markt Fuchsstadt eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 3155 Einwohner[3]
  • 1970: 3501 Einwohner[3]
  • 1987: 3732 Einwohner
  • 1991: 3882 Einwohner
  • 1995: 4013 Einwohner
  • 2000: 4090 Einwohner
  • 2005: 4045 Einwohner
  • 2010: 4015 Einwohner
  • 2015: 4075 Einwohner

PolitikBearbeiten

Bürgermeister ist Stefan Hemmerich (SPD). Er löste den vorherigen Bürgermeister Karl Hügelschäffer (CSU) bei der Stichwahl am 30. März 2014 ab.[4]

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 169 und im Bereich Handel und Verkehr 70 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 301 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1326. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 39 Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 77 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2342 ha, davon waren 2272 Hektar Ackerfläche und 63 Hektar Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Reichenberg liegt an der Bahnlinie Stuttgart–Würzburg zwischen Lauda und Würzburg. Im Dezember 2010 ging, 800 Meter vom 1977 geschlossenen Bahnhof Reichenberg entfernt, ein Haltepunkt in Betrieb. Seitdem halten hier im Zwei-Stunden-Takt Regionalbahnen nach Würzburg und Lauda.[5][6] Anbindung an die Stadt Würzburg mit Busverkehr besteht außerdem alle 30 bis 60 Minuten.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • einen evangelischen Kindergarten im Ortsteil Reichenberg
  • einen gemeindeeigenen Kindergarten im Ortsteil Lindflur
  • einen Waldkindergarten "Schlupfwinkel"
  • eine Grundschule

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Reichenberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 8. September 2017.
  3. a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.
  4. Mitteilungsblatt des Marktes Reichenberg, Nummer 466, April 2014, S. 11, online: Mitteilungsblatt 2014 - 04 (Memento des Originals vom 26. April 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.markt-reichenberg.de
  5. Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 6. Oktober 2009
  6. http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Mainfrankenbahntag-am-Samstag-im-Hauptbahnhof;art735,5865998
  7. www.motorhorst.de: Klaus Götzner / Ton Steine Scherben - Ein Porträt.